{"id":14297,"date":"2026-05-06T11:08:20","date_gmt":"2026-05-06T11:08:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14297\/"},"modified":"2026-05-06T11:08:20","modified_gmt":"2026-05-06T11:08:20","slug":"ruanda-und-kongo-besiegeln-friedensabkommen-im-beisein-von-trump","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14297\/","title":{"rendered":"Ruanda und Kongo besiegeln Friedensabkommen im Beisein von Trump"},"content":{"rendered":"<p>Die Staatschefs der Demokratische Republik Kongo und Ruanda, F\u00e9lix Tshisekedi und Paul Kagame, haben in Anwesenheit von US-Pr\u00e4sident Donald Trump einen Friedensvertrag unterschrieben. Er soll den seit mehr als 30 Jahren w\u00e4hrenden blutigen Konflikt im rohstoffreichen Ostkongo beenden. Die Unterzeichnung fand im Friedensinstitut in Washington statt, das kurz zuvor in Donald J. Trump Friedensinstitut umbenannt wurde.\u00a0<\/p>\n<p>Trump k\u00fcndigte an, dass die USA mit beiden L\u00e4ndern bilaterale Abkommen \u00fcber den Abbau seltener Erden unterzeichnen. Die USA w\u00fcrden einige ihrer bedeutendsten Unternehmen in diese beiden L\u00e4nder entsenden, &#8222;und alle werden viel Geld verdienen&#8220;. Der Rohstoffreichtum des Kongo hat seit jeher Begehrlichkeiten sowohl bei ausw\u00e4rtigen M\u00e4chten und bei bewaffneten Gruppen geweckt. Schon vorab war vermutet worden, dass mit dem Friedensabkommen auch wirtschaftliche Interessen der USA verbunden sein k\u00f6nnten, die ihr politisches Gewicht nutzten, um die Pr\u00e4sidenten aus Kigali und Kinshasa an einen Tisch zu bringen &#8211; etwas, was Vermittlern verschiedener afrikanischer Staatengemeinschaften nicht gelungen war.\u00a0<\/p>\n<p>    Lob f\u00fcr Trump, aber kein Handschlag\u00a0<\/p>\n<p>Kagame w\u00fcrdigte in seiner Rede, es habe in dem langen Krieg viele Versuche gegeben, aber Trump habe es nun geschafft. Pr\u00e4sident Tshisekedi sprach vom Beginn eines neuen Weges, der schwierig sein werde. \u201eAber es ist ein Weg, auf dem Frieden nicht nur ein Wunsch und ein Ziel sein wird, sondern ein Wendepunkt.\u201c Die beiden Pr\u00e4sidenten w\u00fcrdigten sich bei der Zeremonie kaum eines Blicks und sch\u00fcttelten sich nach der Unterzeichnung auch nicht die Hand.\u00a0<\/p>\n<p>Die Unterzeichnung des Friedensabkommens baut auf einer grunds\u00e4tzlichen Friedensvereinbarung von vor einigen Monaten auf. Unter anderem verpflichten sich Ruanda und die Demokratische Republik Kongo, die territoriale Integrit\u00e4t des jeweils anderen Landes zu achten und jede Aggression sowie die Unterst\u00fctzung bewaffneter Gruppen zu unterlassen.\u00a0<\/p>\n<p>    Wie Experten die Chancen f\u00fcr Frieden einsch\u00e4tzen<\/p>\n<p>\u00a0Fraglich ist nach Einsch\u00e4tzung von Experten in der Region allerdings, ob das Abkommen tats\u00e4chlich ein Ende des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts erm\u00f6glicht. \u201eDie Erwartungen sind eher vorsichtig\u201c, sagte die Mitarbeiterin einer deutschen Hilfsorganisation der Deutschen Presse-Agentur. \u201eEs ist ein Mosaikstein.\u201c Wichtiger als die jetzige Vereinbarung sind nach Einsch\u00e4tzungen von Experten Verhandlungen in Doha, an denen auch Vertreter der von Ruanda unterst\u00fctzten Miliz M23 teilnehmen, die Anfang des Jahres die Provinzhauptst\u00e4dte Goma und Bukavu in den Kivu-Provinzen einnahm und in den von ihr kontrollierten Gebieten ein eigenes Verwaltungssystem aufbaute. Die Miliz kontrolliert auch einige der gr\u00f6\u00dften Koltanminen in der Region.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Staatschefs der Demokratische Republik Kongo und Ruanda, F\u00e9lix Tshisekedi und Paul Kagame, haben in Anwesenheit von US-Pr\u00e4sident&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14298,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[403,404],"class_list":{"0":"post-14297","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-ruanda","9":"tag-rwanda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116527320394478396","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14297"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14297\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14298"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}