{"id":14403,"date":"2026-05-06T16:01:46","date_gmt":"2026-05-06T16:01:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14403\/"},"modified":"2026-05-06T16:01:46","modified_gmt":"2026-05-06T16:01:46","slug":"ueberwintern-in-afrika-hoffen-auf-unbeschadete-rueckkehr-der-stoerche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14403\/","title":{"rendered":"\u00dcberwintern in Afrika: Hoffen auf unbeschadete R\u00fcckkehr der St\u00f6rche"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/storch-194.webp\" alt=\"Ein Storch steigt im Morgennebel vor der aufgehenden Sonne in den Himmel.\" title=\"Ein Storch steigt im Morgennebel vor der aufgehenden Sonne in den Himmel. | picture alliance \/ CHROMORANGE | Li Bro.photo\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Reise zum Winterquartier: St\u00f6rche aus MV fliegen los (2 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 26.08.2025 10:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Zwei Storchexperten aus Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen haben zwei St\u00f6rche auf einem Teil ihrer Reise ins Winterquartier begleitet. In diesem Blog k\u00f6nnen Sie die Reise nachlesen.<\/p>\n<p class=\"\">Vor ihnen liegen mehrere tausend Kilometer: Die St\u00f6rche aus Norddeutschland machen sich auf in Richtung S\u00fcden zu ihrem Winterquartier. Zwei von ihnen tragen einen Peilsender, deren GPS-Signal Helmut Eggers aus L\u00fcbtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) und Gerd Dahms aus Stade (Niedersachsen) verfolgen. Die Storchenexperten folgen den Zugv\u00f6geln mit einem Auto auf der Ostroute bis Bulgarien. Der Weg ist weit und gef\u00e4hrlich &#8211; Helmut Eggers schreibt f\u00fcr den NDR einen Blog \u00fcber den faszinierenden Zug der St\u00f6rche.<\/p>\n<p>\n        25.08.2025 21:37 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Von Neu Bleckede zum Fu\u00dfe der Karpaten<\/p>\n<p class=\"\">Unser Storch SKY aus Neu Bleckede steht seinem Sendergef\u00e4hrten aus S\u00fcckau in nichts nach. Erst am letzten Donnerstag verlie\u00df er sein Nest in Neu Bleckede (Niedersachsen) und begann die gro\u00dfe Reise gen S\u00fcden. Gestern war er nun in Bra\u0219ov am Fu\u00dfe der Karpaten angelangt, n\u00e4chtigte dort und verlie\u00df genau um 9 Uhr die Stadt in Richtung Karpaten. Bereits drei Stunden sp\u00e4ter hatte er die Karpaten \u00fcberwunden und befand sich in der N\u00e4he von Bukarest. F\u00fcr uns stand die Entscheidung an, den Storch weiter gen S\u00fcden zu begleiten. Da er aber so fix unterwegs war, entschieden wir uns, ihn ziehen zu lassen. Nur noch zwei weitere Stopps in Europa waren zu erwarten. Bei diesem erwartbaren Szenario w\u00e4re er sogar noch schneller unterwegs als der S\u00fcckauer Storch.<\/p>\n<p>    Hoffen auf gutes Ankommen<\/p>\n<p class=\"\">Wir hoffen, dass unsere beiden St\u00f6rche unbeschadet ihr Winterquartier im Sudan und Tschad erreichen. Die Gef\u00e4hrdungen sind in diesen Bereichen insbesondere durch Jagd und Vergiftung ungleich h\u00f6her als im europ\u00e4ischen Teil ihres Lebensraumes. Im vergangenen Jahr haben wir zwei unserer ostziehenden Senderst\u00f6rche verloren. Daher hoffen wir, dass sie ihre weitere Reise gut \u00fcberstehen und im kommenden Fr\u00fchjahr wieder klappernd auf ihren Nestern erscheinen.<\/p>\n<p>    Menschen sind den Storch sehr zugetan<\/p>\n<p class=\"\">Auf unserer Reise haben wir festgestellt, dass der Storch viele Sympathien besitzt. Wir haben auf unserer Reise viele Menschen getroffen, die dem Storch sehr zugetan waren. Da war zum Beispiel der Bauer, der mich mit Stolz in seinen Traktor einlud, um den St\u00f6rchen auf dem Feld sehr nahe zu sein. Da waren die M\u00fcllwerker, die durchaus die Problematik der Ern\u00e4hrung der St\u00f6rche auf den Deponien sahen. Wir haben aber auch die Kontakte zu unseren Storchenbetreuern in den anderen L\u00e4ndern gepflegt und intensiv \u00fcber Schutzaspekte diskutiert.<\/p>\n<p class=\"\">Mit Freude haben wir festgestellt, dass an einigen Orten, die in den vergangenen Jahren durch hohe Verluste an elektrischen Anlagen aufgefallen sind, inzwischen Ma\u00dfnahmen zum Schutz des Storches ergriffen wurden. Wir wissen aber auch, dass es noch gro\u00dfer Anstrengungen bedarf, die Zugkorridore f\u00fcr den Storch und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr andere Vogelarten sicherer zu machen. Dazu wollten wir mit unserer Zugbegleitung einen kleinen Beitrag leisten.<\/p>\n<p>\n        24.08.2025 23:30 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Keine Daten zum S\u00fcckauer Storch am Samstag<\/p>\n<p class=\"\">War unser S\u00fcckauer Storch am Samstag weitergezogen oder hat er im Bereich der Deponie eine Pause eingelegt? Wir wussten es nicht, weil es in der Online-Datenbank movebank.de keine Daten gab. Das passiert immer mal wieder. Gemeinsam mit polnischen Storchensch\u00fctzern, die in gleicher Mission unterwegs sind, checkten wir die St\u00f6rche auf der Deponie Bratowo bei Burgas.<\/p>\n<p>    Storch hat Asien erreicht<\/p>\n<p class=\"\">Heute haben wir nun aufgrund der neuen Informationen Gewissheit: Unser S\u00fcckauer Storch ist am Samstag schon gegen 8 Uhr von Burgas gen S\u00fcdosten gestartet. Um 14.30 Uhr \u00fcberquerte er die Meerenge Bosporus in der T\u00fcrkei und erreichte damit den asiatischen Kontinent. Am 15. August hatte er gegen 10 Uhr sein Nest verlassen und war schon am 22. August in Burgas. In einer Woche quer durch Osteuropa &#8211; was f\u00fcr eine Leistung.<\/p>\n<p class=\"\">Dabei hat er auch uns etliches abverlangt, denn wir wollen ja immer mithalten. Das war manchmal Stress pur! Wir freuen uns aber, dass er die ersten Etappen seines Fernstreckenfluges unbeschadet absolviert hat. M\u00f6ge der weitere Zugweg auch sicher \u00fcber die B\u00fchne gehen. F\u00fcr uns ist planm\u00e4\u00dfig die Zugbegleitung in Burgas beendet. Das Ziel f\u00fcr unseren S\u00fcckauer Storch wird das Gebiet s\u00fcdlich der Sahara im Sudan und Tschad sein. Dort hat er auch die letzten Winter verbracht. Wir hoffen, dass er im kommenden Jahr wieder auf seinem Nest in S\u00fcckau erscheint!<\/p>\n<p>    Prognose zu Storch SKY stimmte<\/p>\n<p class=\"\">F\u00fcr uns ging es von Bulgarien zur\u00fcck nach Rum\u00e4nien. Denn unser zweiter Storch SKY \u00fcberquerte am Samstagabend die Grenze zwischen Ungarn und Rum\u00e4nien. Unsere Prognose seines Tageszieles war Bra\u0219ov (Kronstadt) und erwies sich als punktgenau. Wir fanden SKY auf einem Gittermast in einem kaum mehr genutzten G\u00fcterbahnhof &#8211; einem &#8222;Lost Place&#8220;.<\/p>\n<p>    Auf M\u00fclldeponie fressen Tiere auch Plastik<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/storch-192.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/storch-192.webp\" alt=\"Viele Tausend st\u00f6rche fliegen \u00fcber einer offenen M\u00fclldeponie.\" title=\"Viele Tausend st\u00f6rche fliegen \u00fcber einer offenen M\u00fclldeponie. | Helmut Eggers\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p class=\"\">Dieses Terrain liegt nur 800 Meter von der gro\u00dfen M\u00fclldeponie entfernt, die f\u00fcr sehr viele St\u00f6rche ein Anziehungspunkt ist. Die Bedeutung von M\u00fclldeponien scheint f\u00fcr den Zug der St\u00f6rche immer gr\u00f6\u00dfer zu werden. Eine Thematik, der wir uns stellen m\u00fcssen. Einerseits sichert der Storch auf diesen M\u00fcllhalden seine Ern\u00e4hrung auf dem kr\u00e4ftezehrenden Flug, andererseits sind nicht alle Dinge, die dort als Nahrung gefressen werden, gesund. Es gibt \u00fcber die Gef\u00e4hrdung von aufgenommener falscher &#8222;Nahrung&#8220; wie Gummiringe oder Plastikteile eine Menge Erkenntnisse, die nicht positiv ausfallen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die EU-Vorgaben zur M\u00fcllbehandlung &#8211; Stichwort geschlossene statt offene Deponien &#8211; auf den Zug der St\u00f6rche auswirken werden.<\/p>\n<p>\n        23.08.2025 11:23 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Ganz wichtig: Jeden Morgen Gefiederpflege<\/p>\n<p class=\"\">Jeden Morgen k\u00f6nnen wir beobachten, wie die St\u00f6rche ihr Gefieder pflegen. Ganz intensiv wird jede Feder in Ordnung gebracht. &#8222;Komfortverhalten&#8220; wird das oft genannt. F\u00fcr Segelflieger wie den Storch ist die Pflege ganz wichtig, schlie\u00dflich muss er sich \u00fcber Hunderte von Kilometern auf die Funktion seiner Federn verlassen. Deshalb ist es eigentlich kein Komfort sondern eine zwingende Notwendigkeit, um den Flug zu \u00fcberstehen.<\/p>\n<p>    Tierischer Besuch vom Uhu<\/p>\n<p class=\"\">Hier in Burgas am Schwarzen Meer war es f\u00fcr uns auch mal an der Zeit, Komfortverhalten zuzulassen. Wir erfrischten uns im Wasser bei einer Wassertemperatur von 27 Grad! Das tat gut und war ebenfalls eine zwingende Notwendigkeit. Wir hatten unser Lager in einem kleinen Eichenw\u00e4ldchen aufgeschlagen. Nachts erhielten wir Besuch vom Uhu und h\u00f6rten eine Zwergohreule. Ganz in der N\u00e4he heulten dazu noch die Schakale.<\/p>\n<p>    Zweiter Storch ist aufgebrochen<\/p>\n<p class=\"\">Nun ist auch unser zweiter Storch SKY aus Neu Bleckede (Niedersachsen) aufgebrochen. In seiner ersten Etappe flog SKY von seinem Brutnest bis nach Dresden. Gestern war er schon in der Slowakei &#8211; am selben Platz, an dem auch unser S\u00fcckauer Storch \u00fcbernachtete. Wir hoffen, dass wir SKY auf unserem R\u00fcckweg noch begegnen.<\/p>\n<p>    S\u00fcckauer Storch schlief in der N\u00e4he<\/p>\n<p class=\"\">Die spannende Frage f\u00fcr uns war aber gestern, ob unser S\u00fcckauer Storch ebenfalls auf der Deponie hier bei Burgas eine Pause einlegen w\u00fcrde? Von seinem gestrigen \u00dcbernachtungsplatz waren es nur 110 Kilometer bis hierher &#8211; eigentlich zu fr\u00fch f\u00fcr eine Pause. So schauten wir gespannt auf die Abendkoordinaten: S\u00fcckau 2V271 entt\u00e4uschte uns nicht. Er \u00fcbernachtete auf einem Baum an einer Stra\u00dfe nur 450 Meter von unserem Schlafplatz entfernt. Zur Abwechslung musste also nicht wir seinen Schlafplatz suchen. Diesmal hatte er nach unserem gesucht. So etwas nennt man Anh\u00e4nglichkeit.<\/p>\n<p>\n        22.08.2025 12:01 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Noch 130 Kilometer Luftlinie bis Burgas<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/stoerche-180.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/stoerche-180.webp\" alt=\"Eine Gruppe von St\u00f6rchen im Flug macht sich auf in das Winterquartier. (Themenbild)\" title=\"Die St\u00f6rche ziehen in wechselnden Gruppenkonstellationen in Richtung S\u00fcden. | Imago\/Silas Stein\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Die St\u00f6rche ziehen in wechselnden Gruppenkonstellationen in Richtung S\u00fcden.<\/p>\n<p class=\"\">Es kommt oftmals anders als man denkt! Dieses Sprichwort trifft mal wieder f\u00fcr unsere heutige Storchenetappe zu. Unser S\u00fcckauer Storch 2V271 war gestern Morgen in der N\u00e4he von Bukarest aufgebrochen in Richtung Bulgarien. Wir berechneten, dass er die verbleibenden 250 Kilometer Richtung Schwarzem Meer an diesem Tag bew\u00e4ltigen w\u00fcrde und die \u00fcbermittelten Mittagskoordinaten best\u00e4tigten diese Prognose: Er hatte gerade die Donau \u00fcberquert. Bis Burgas am Schwarzen Meer waren es nun nur noch 130 Kilometer &#8211; f\u00fcr unseren Powerflieger durchaus machbar.<\/p>\n<p class=\"\">Also machten wir uns auf den Weg. Wir durchfuhren die platte Donau-Ebene und \u00fcberquerten die Donau mit der F\u00e4hre bei C\u0103l\u0103ra\u0219i (Rum\u00e4nien). Dann ging es durch weite Fl\u00e4chen mit riesigen landwirtschaftlich genutzten Feldern. Die Getreidefelder waren bereits abgeerntet und goldgelbe Stoppelfelder ergaben ein sch\u00f6nes Bild &#8211; genauso wie die riesigen Sonnenblumenfelder, die teilweise bereits erntereif waren.<\/p>\n<p>    Nicht \u00fcberall Vogelschutz nach EU-Vorschrift<\/p>\n<p class=\"\">An einzelnen Abschnitten waren entlang der Stra\u00dfen die Mittelspannungsmasten bereits mit Abdeckhauben versehen &#8211; Vogelschutzma\u00dfnahmen die zur Reduzierung von Vogelschlagopfern &#8211; gerade von St\u00f6rchen und anderen Gro\u00dfv\u00f6geln &#8211; beitragen. Leider sind die Ma\u00dfnahmen aber noch l\u00e4ngst nicht \u00fcberall durchgef\u00fchrt. Im Rahmen des Artenschutzes sollten sie EU-Standard sein. Wir werden von unserer Seite darauf hinweisen.<\/p>\n<p>    S\u00fcckauer Storch tr\u00f6delt erneut<\/p>\n<p class=\"\">Zur\u00fcck zum S\u00fcckauer Storch. Er hat uns schon wieder ausgetrickst: Nachdem er die H\u00e4lfte des Weges von der Donau exakt auf der von uns prognostizierten Route zur\u00fcckgelegt hatte, begann er zu tr\u00f6deln. In der N\u00e4he von Warna (Bulgarien) unterbrach er seinen Zug und suchte sich dort einen Schlafplatz. So warteten wir vergeblich im Bereich von Burgas auf ihn &#8211; wir hatten uns verzockt!<\/p>\n<p>    Warten in der N\u00e4he einer M\u00fclldeponie<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/storch-184.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/storch-184.webp\" alt=\"Viele St\u00f6rche versammeln sich auf einer M\u00fclldeponie und suchen dort nach Essbarem.\" title=\"M\u00fclldeponien spielen f\u00fcr die St\u00f6rche eine gro\u00dfe Rolle. Offensichtlich finden sie dort ausreichend Nahrung.  | Helmut Eggers\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    M\u00fclldeponien spielen f\u00fcr die St\u00f6rche eine gro\u00dfe Rolle. Offensichtlich finden sie dort ausreichend Nahrung. <\/p>\n<p class=\"\">Die Option, zur\u00fcckzufahren mit einer Fahrzeit von knapp drei Stunden wurde von uns abgew\u00e4hlt. Dazu war die Fahrt an diesem Tag schon recht lange und stressig. Vielleicht setzt er ja morgen seine Reise fort und macht hier auf der von vielen St\u00f6rchen angeflogenen M\u00fclldeponie in Bratowo bei Burgas (S\u00fcdosten von Bulgarien) Halt. Wir werden ihn hier erwarten. Ob er das allerdings wei\u00df, ist uns nicht so ganz klar.<\/p>\n<p>    St\u00f6rche aus vielen Nationen versammeln sich<\/p>\n<p class=\"\">So k\u00f6nnen wir mal ausschlafen und unser Schlafdefizit ein wenig aufbessern. Allerdings klingelt der Wecker wieder vor Sonnenaufgang. Wir sehen auf der Deponie tausende St\u00f6rche &#8211; ein zwiesp\u00e4ltiger Anblick. Wir sehen Ringe fast aller europ\u00e4ischer Nationen vom Zugweg unserer St\u00f6rche: Deutschland, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Ungarn. Gegen 9 Uhr verlassen mindestens 4.000 bis 5.000 St\u00f6rche die Region und begeben sich auf die n\u00e4chste Etappe in Richtung des Bosporus.<\/p>\n<p>\n        21.08.2025 12:50 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Bra\u0219ov: Schutzma\u00dfnahmen an elektrischen Anlagen<\/p>\n<p class=\"\">Gestern hatten wir einen recht ruhigen Tag: Wir haben den langj\u00e4hrigen Storchensch\u00fctzer in der Region Siebenb\u00fcrgen, Friedrich Phillippi, aufgesucht. Dabei haben wir Erfahrungen ausgetauscht und Aktivit\u00e4ten im Storchenschutz verabredet. Uns war in der Region vom rum\u00e4nischen Bra\u0219ov (Kronstadt) aufgefallen, dass es durchaus Ma\u00dfnahmen zum Schutz der V\u00f6gel an den elektrischen Anlagen, insbesondere im Mittelspannungsnetz gibt. Dies sind zwar positive Ans\u00e4tze, aber leider noch zu wenige. Wir m\u00fcssen hier international weiterkommen.<\/p>\n<p>    Geht es noch \u00fcber die Karpaten?<\/p>\n<p class=\"\">Um 12 Uhr riefen wir die GPS-Daten unseres S\u00fcckauer Storches mit der Sendernummer 2V271 ab. Wir konnten feststellen, dass er nun die Deponie bei Cluj-Napoca (Klausenburg) verlassen hatte und in Richtung Bra\u0219ov (Kronstadt) unterwegs war. Da Kronstadt direkt am Fu\u00dfe der Karpaten liegt und es von der Mittagsposition bis dorthin immerhin\u00a0noch 130 Kilometer waren, gingen wir nicht davon aus, dass er an diesem Tag die Karpaten noch \u00fcberfliegen w\u00fcrde. Da waren wir uns ziemlich sicher. Wir checkten daher noch die M\u00fclldeponie von Kronstadt, wo wir schon in den vergangenen Jahren immer viele St\u00f6rche gesehen haben. Leider konnten wir die Deponie nicht betreten, um genauere Zahlen zu ermitteln.<\/p>\n<p>    Tiere tummeln sich auf M\u00fclldeponien<\/p>\n<p class=\"\">M\u00fclldeponien spielen f\u00fcr die St\u00f6rche eine gro\u00dfe Rolle. Offensichtlich finden die V\u00f6gel dort ausreichend Nahrung. Wir kennen die Bilder aus Spanien, wo es zum Beispiel im Gro\u00dfraum Madrid eine Deponie gibt, wo 6.000 St\u00f6rche den Winter verbringen. Auf der Ostroute werden auch immer mehr M\u00fclldeponien angesteuert. Das geben die Senderdaten unserer Projektst\u00f6rche her. Insofern ist es uns aber auch wichtig, anhand von Ringablesungen zu bestimmen, von wo die St\u00f6rche kommen und wie lange sie bleiben. Deshalb hatten wir mit dem Personal der Deponie vereinbart, dass wir die St\u00f6rche auf der Deponie checken k\u00f6nnen. Aber es kam anders. Unser S\u00fcckauer Storch erwies sich wieder einmal als Powerflieger. Er \u00fcberquerte doch noch die Karpaten und gelangte bis in die N\u00e4he von Rum\u00e4niens Hauptstadt Bukarest. F\u00fcr uns war die Nacht zu Donnerstag also kurz. Es ging durch die Karpaten, um 1 Uhr nachts waren wir am Schlafplatz unseres Storches. Drei Stunden Schlaf mussten gen\u00fcgen. Im Morgengrauen beobachteten wir dann die St\u00f6rche, die in einem kleinen Wald an der Feldkante ihren Schlafplatz gefunden hatten.<\/p>\n<p>    Artgenossen aus mehreren L\u00e4ndern auf einem Feld<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/stoerche-184.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/stoerche-184.webp\" alt=\"Auf einem Stoppelfeld in Rum\u00e4nien suchen St\u00f6rche nach Futtertieren. \" title=\"Auf einem Stoppelfeld in Rum\u00e4nien suchen St\u00f6rche nach Futtertieren.  | Helmut Eggers\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p class=\"\">Es waren jetzt etwa 290 Exemplare. Wir konnten in dieser Gruppe auch unseren S\u00fcckauer Storch herausfinden. Weitere Tiere aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei und aus Rum\u00e4nien waren anwesend. Der Fahrer eines Traktors, der sein Feld grubbert, nahm mich bereitwillig mit und wir konnten die St\u00f6rche aus n\u00e4chster N\u00e4he beobachten. Das Image des Storches ist fast \u00fcberall sehr positiv. Auch der Bauer war ganz stolz auf dieses Naturschauspiel. Schon um 8.35 Uhr stiegen die St\u00f6rche auf. Auf Wiedersehen in Bulgarien.<\/p>\n<p>\n        20.08.2025 10:11 Uhr\n    <\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/stoerche-182.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/stoerche-182.webp\" alt=\"St\u00f6rche gehen \u00fcber ein Feld, auf dem eine Landmaschine daneben den Boden umpfl\u00fcgt. \" title=\"Auf einem Feld durchsuchen die Tiere den Boden nach Futter.   | Helmut Eggers\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Auf einem Feld durchsuchen die Tiere den Boden nach Futter.  <\/p>\n<p class=\"\">Bevor die St\u00f6rche ihre Reise heute Morgen fortgesetzt haben, haben sie auf den Wiesen nach Nahrung gesucht. Besonders beliebt war die unmittelbare Umgebung um einen Traktor, der mit einem Heuwender unterwegs war. Dort haben die St\u00f6rche M\u00e4use, Grash\u00fcpfer und andere Insekten gefunden, bevor sie um 9 Uhr aufgebrochen sind.<\/p>\n<p>    200 bis 400 Kilometer pro Tag<\/p>\n<p class=\"\">St\u00f6rche sind echte Segelflieger, darum fliegen sie auch nur am Tage. Sie nutzen die Aufwinde und schrauben sich in die H\u00f6he, um dann segelnd weiterzufliegen. Fallen sie in der H\u00f6he ab, werden neue Aufwinde gesucht, die sie wieder nach oben tragen. Auf diese sehr \u00f6konomische Weise legen sie an einem Zugtag Strecken von 200 bis 400 Kilometer zur\u00fcck. Logischerweise ist der Zug der St\u00f6rche dadurch wetterabh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>    Zusammensetzung der Storchengruppe wechselt<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/helmuteggers-100.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/helmuteggers-100.webp\" alt=\"Storchensch\u00fctzer Helmut Eggers beim Fr\u00fchst\u00fcck in der N\u00e4he von Cluj-Napoca im Nordwesten Rum\u00e4niens. \" title=\"Storchensch\u00fctzer Helmut Eggers beim Fr\u00fchst\u00fcck in der N\u00e4he von Cluj-Napoca.  | Gerd Dahms\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Storchensch\u00fctzer Helmut Eggers beim Fr\u00fchst\u00fcck in der N\u00e4he von Cluj-Napoca. <\/p>\n<p class=\"\">Unser Storch aus S\u00fcckau mit der Sendernummer 2V271 findet momentan gute Zugbedingungen vor und ist flott unterwegs. An diesem Morgen stiegen 51 St\u00f6rche mit ihm in die Luft. Am Tag vorher waren es 103 St\u00f6rche. Die Gruppen wechseln also in Gr\u00f6\u00dfe und Zusammensetzung. Die Jungst\u00f6rche fliegen \u00fcbrigens zuerst los. Die derzeit von uns beobachteten Gruppen bestehen aber \u00fcberwiegen aus Altst\u00f6rchen.<\/p>\n<p class=\"\">Als die St\u00f6rche bei Cluj-Napoca (im Nordwesten Rum\u00e4niens) in der Luft und schon bald nicht mehr zu sehen waren, gab es f\u00fcr uns erst einmal Fr\u00fchst\u00fcck. Im Schatten von Kopfweiden auf einer bunten Blumenwiese. Hier waren alle Farben zu sehen, Wiesen mit Klappertopf, Wegwarte und vielen anderen Arten. Derartige Wiesen sieht man bei uns in Deutschland sehr selten. Wir freuen uns an dem Anblick!<\/p>\n<p>    St\u00f6rche zu begleiten bedeutet auch B\u00fcroarbeit<\/p>\n<p class=\"\">Danach kommt aber erst einmal die B\u00fcroarbeit: Wir erfassen die Verh\u00e4ltnisse an diesem Rastplatz. Es gibt zwar elektrische Leitungen, teilweise sind es auch f\u00fcr V\u00f6gel gef\u00e4hrliche Mastkonstruktionen, die Gefahr ist hier jedoch moderat. Heute haben wir auch keine Unf\u00e4lle an den elektrischen Anlagen zu erfassen.<\/p>\n<p>    Wenn der Storch einen Strich durch die Berechnungen macht<\/p>\n<p class=\"\">Vor der Abfahrt berechnen wir unseren weiteren Weg. Bis zu den Karpaten sind es noch 230 Kilometer. Nach unserer Annahme wird unser Storch diesen Weg problemlos schaffen und die n\u00e4chste Rast in der N\u00e4he vom rum\u00e4nischen Bra\u0219ov (Kronstadt) am Fu\u00df der Karpaten einlegen. Mit dieser Prognose machen wir uns also auf den\u00a0Weg.<\/p>\n<p class=\"\">Mittags, auf halben Weg, erreichten uns die Daten und wir mussten erkennen, dass der Storch 2V271 nur 25 Kilometer geflogen ist. Er hatte einen Stopp an der gro\u00dfen M\u00fclldeponie von Kluj-Napoca eingelegt. Was nun? Der Storch hatte uns regelrecht ausgetrickst! Wir beschlossen weiter nach Bra\u0219ov zu fahren und dort auf ihn zu warten! Es f\u00fchlte sich an wie ein Ruhetag.<\/p>\n<p>\n        19.08.2025 10:58 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Storch flog bis 2 Uhr morgens<\/p>\n<p class=\"\">Wir sitzen in Rum\u00e4nien in der N\u00e4he von Cluj-Napoka (Klausenburg) auf einer artenreichen Wiese und beobachten, wie die St\u00f6rche in der Thermik H\u00f6he gewinnen. Es ist 9.10 Uhr, die V\u00f6gel haben gerade ihren Rastplatz verlassen und begeben sich auf die n\u00e4chste Etappe ihres Fluges vom\u00a0Brutgebiet ins afrikanische Winterquartier.<\/p>\n<p class=\"\">Gestern war ein anstrengender Tag bis hinein in die Nacht, denn erst gegen 2 Uhr nachts erreichten wir den Schlafplatz des Storches, den wir auf seinem Zug durch Europa begleiten. Der GPS-Logger auf seinem R\u00fccken zeigt uns den aktuellen Standort des Storches fast metergenau. Deshalb k\u00f6nnen wir ihn auf seinem Weg begleiten. Das Problem ist nur, dass er es ziemlich eilig hat. Der Storch mit der Sendernummer 2V271 ist am Freitag losgezogen und ist heute bereits durch halb Rum\u00e4nien durch. 300 bis 350 Kilometer Luftlinie sind normal, da ist man mit dem Auto oftmals fast \u00fcberfordert. Unser Storch ist ein Schnellflieger!<\/p>\n<p class=\"\">Da wir nur die Abendkoordinaten von seinem Schlafplatz nutzen k\u00f6nnen, wird es dann oftmals sehr sp\u00e4t. Laut unserer Prognose wird er heute bis ins Karpatenbecken in der Mitte Rum\u00e4niens fliegen, das w\u00e4re dann eine \u00fcberschaubare Etappe.\u00a0Morgen wissen wir mehr!<\/p>\n<p>\n        18.08.2025 11:34 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Erster Storch mit Peilsender aufgebrochen<\/p>\n<p class=\"\">Der erste Storch mit der Sendernummer 2V271 ist am Freitag &#8222;heimlich&#8220; aus S\u00fcckau (Niedersachsen) in Richtung S\u00fcden aufgebrochen &#8211; zun\u00e4chst unbemerkt, da die Datenbank des Peilsenders am Wochenende ausgefallen war. \u00dcber Polen ist der Storch in die Slowakei geflogen. Die Ostroute, die er mit seinen Artgenossen nimmt, f\u00fchrt \u00fcber Ungarn, Rum\u00e4nien bis Bulgarien.<\/p>\n<p>    Bis zu 20.000 St\u00f6rche sammeln sich am Schwarzen Meer<\/p>\n<p class=\"\">Dort in Burgas &#8211; einer Meeresbucht am Schwarzen Meer &#8211; sammeln sich j\u00e4hrlich bis zu 20.000 St\u00f6rche aus ganz Europa, um zusammen \u00fcber die T\u00fcrkei, Syrien, Jordanien in den Tschad und Sudan in ihr Winterquartier zu fliegen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/stoerche-168.webp\" alt=\"Ein Storchenk\u00fcken wird in seinem Nest von einem Elterntier gef\u00fcttert. (Themenbild)\" title=\"Ein Storchenk\u00fcken wird in seinem Nest von einem Elterntier gef\u00fcttert. (Themenbild) | Klaus-Dietmar Gabbert\/dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr war es lange zu trocken. Die Elterntiere fanden kaum Regenw\u00fcrmer f\u00fcr ihren Nachwuchs. Eine erste Bilanz der Brutsaison. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Reise zum Winterquartier: St\u00f6rche aus MV fliegen los (2 Min) Stand: 26.08.2025 10:40 Uhr Zwei Storchexperten aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14404,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[29,302,3059,3066,1599,3065,3061,3064,3062,269,3060,56,3063,3067],"class_list":{"0":"post-14403","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-afrika","8":"tag-afrika","9":"tag-aktuell","10":"tag-aktuelles","11":"tag-meck-pomm","12":"tag-mecklenburg-vorpommern","13":"tag-mecklenburg-vorpommern-aktuell","14":"tag-mv","15":"tag-mv-nachrichten","16":"tag-mv-news","17":"tag-nachrichten","18":"tag-neuigkeiten","19":"tag-news","20":"tag-news-mv","21":"tag-radio-mecklenburg-vorpommern"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116528476605589963","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14403","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14403"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14403\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14404"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14403"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14403"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14403"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}