{"id":14460,"date":"2026-05-06T18:54:08","date_gmt":"2026-05-06T18:54:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14460\/"},"modified":"2026-05-06T18:54:08","modified_gmt":"2026-05-06T18:54:08","slug":"uganda-wahl-verzoegerungen-und-internetsperre-behindern-abstimmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14460\/","title":{"rendered":"Uganda-Wahl: Verz\u00f6gerungen und Internetsperre behindern Abstimmung"},"content":{"rendered":"\n<p>        \u2013   <\/p>\n<p>  Wie der bisherige Pr\u00e4sident mit technischen Pannen seine Wiederwahl absichert <\/p>\n<p class=\"lead regular externalicon-big astro-mrojhlls\"> In Uganda k\u00f6nnen W\u00e4hler stundenlang nicht abstimmen \u2013 besonders in oppositionsfreundlichen St\u00e4dten. Beobachter bef\u00fcrchten dahinter eine Taktik des langj\u00e4hrigen Pr\u00e4sidenten Yoweri Museveni.   <\/p>\n<p>     Publiziert: 15.01.2026, 14:10    <\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/28tvdiSNa6y9-h14pY0q_3.jpg\" data-image-url=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/28tvdiSNa6y9-h14pY0q_3.jpg\" alt=\"Ein ugandischer Polizist entl\u00e4dt Wahlurnen von einem Lastwagen vor einem Wahlplakat des amtierenden Pr\u00e4sidenten Yoweri Museveni in Kampala w\u00e4hrend der Wahlen 2026.\" title=\"Ein ugandischer Polizist entl\u00e4dt Wahlurnen von einem Lastwagen vor einem Wahlplakat des amtierenden Pr\u00e4sidenten Yoweri Museveni in Kampala w\u00e4hrend der Wahlen 2026.\" class=\"ResponsiveImage responsive-image astro-lrzy7jfn\" style=\"background-color:#767760\" onload=\"this.style.backgroundColor = &quot;transparent&quot;\"\/>         <\/p>\n<p>Ein ugandischer Polizist entl\u00e4dt Wahlurnen von einem Lastwagen vor einem Wahlplakat des amtierenden Pr\u00e4sidenten Yoweri Museveni in Kampala.<\/p>\n<p>Foto: Luis Tato (AFP)<\/p>\n<p class=\"articleParagraph externalicon-big focus _content-width article-element astro-g2qwsodm astro-hwk6bfo3\">Bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl in Uganda hat es Verz\u00f6gerungen gegeben. Die Abstimmung am Donnerstag wurde auch von einer seit Tagen andauernden Internetsperre begleitet, die Beobachter als antidemokratische Taktik der Regierung betrachteten. <a class=\"noExternalIcon astro-hwk6bfo3\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/praesident-museveni-fuer-sechste-amtszeit-wiedergewaehlt-662241942542\" data-article-link=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/praesident-museveni-fuer-sechste-amtszeit-wiedergewaehlt-662241942542\" rel=\"nofollow noopener\">Pr\u00e4sident Yoweri Museveni<\/a> ist seit 1986 im Amt und tritt bei der Wahl erneut an.<\/p>\n<p class=\"articleParagraph externalicon-big focus _content-width article-element astro-g2qwsodm astro-hwk6bfo3\">Einige Wahllokale blieben bis zu vier Stunden lang geschlossen, nachdem sie um 7.00 Uhr morgens h\u00e4tten \u00f6ffnen sollen. Die Wahlkommission begr\u00fcndete das mit \u00abtechnischen Herausforderungen\u00bb. Die Kommission forderte Wahlleute auf, mit Wahlunterlagen aus Papier zu arbeiten, damit niemand sein Wahlrecht verliere.<\/p>\n<p class=\"articleParagraph externalicon-big focus _content-width article-element astro-g2qwsodm astro-hwk6bfo3\">Vor den Wahllokalen wartende W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler \u00e4usserten sich besorgt wegen der Verz\u00f6gerungen. Umaru Mutyaba sagte, es sei frustrierend, in der Hauptstadt Kampala warten zu m\u00fcssen. \u00abWir k\u00f6nnen nicht hier stehen und auf die Stimmabgabe warten, so, als h\u00e4tten wir nichts anderes zu tun.\u00bb<\/p>\n<p>       <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/0j1jmm0Z4j9AQgxmAy_4cN.jpg\" data-image-url=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/0j1jmm0Z4j9AQgxmAy_4cN.jpg\" alt=\"Der ugandische Oppositionsf\u00fchrer und NUP-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Robert Kyagulanyi Ssentamu, bekannt als Bobi Wine, zeigt in Kampala w\u00e4hrend der ugandischen Wahlen 2026 seinen Stimmzettel.\" title=\"Der ugandische Oppositionsf\u00fchrer und NUP-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Robert Kyagulanyi Ssentamu, bekannt als Bobi Wine, zeigt in Kampala w\u00e4hrend der ugandischen Wahlen 2026 seinen Stimmzettel.\" class=\"ResponsiveImage responsive-image astro-lrzy7jfn\" style=\"background-color:#556038\" onload=\"this.style.backgroundColor = &quot;transparent&quot;\"\/>         <\/p>\n<p>Ssemujju Nganda bef\u00fcrchtet ein Chaos bei den Wahlen.<\/p>\n<p>Foto: Rian Cope (AFP)<\/p>\n<p class=\"articleParagraph externalicon-big focus _content-width article-element astro-g2qwsodm astro-hwk6bfo3\"><a class=\"noExternalIcon astro-hwk6bfo3\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wahlen-in-uganda-bobi-wine-kaempft-gegen-praesident-museveni-177306908966\" data-article-link=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wahlen-in-uganda-bobi-wine-kaempft-gegen-praesident-museveni-177306908966\" rel=\"nofollow noopener\">Der prominente oppositionelle Abgeordnete Ssemujju Nganda<\/a>, der auf seine Wiederwahl in der Gemeinde Kira hofft, sagte der Nachrichtenagentur AP, er habe drei Stunden lang darauf gewartet, w\u00e4hlen zu k\u00f6nnen. Es gebe nicht nur Verz\u00f6gerungen bei den Wahlunterlagen, sondern auch eine eingeschr\u00e4nkte Funktionsf\u00e4higkeit von Ger\u00e4ten zur Identifizierung von W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern. Das Ganze werde wahrscheinlich zu einer niedrigen Wahlbeteiligung in st\u00e4dtischen Gegenden f\u00fchren, wo die Opposition viele Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer habe. \u00abEs wird ein Chaos geben\u00bb, sagte Nganda.<\/p>\n<p>  Kein friedlicher Machtwechsel seit sechs Jahrzehnten<\/p>\n<p class=\"articleParagraph externalicon-big focus _content-width article-element astro-g2qwsodm astro-hwk6bfo3\">Der 81 Jahre alte Museveni tritt gegen sieben weitere Kandidaten an. Sein bekanntester Herausforderer ist der in die Politik gewechselte Musiker Kyagulanyi Ssentamu, besser bekannt als Bobi Wine. Dieser fordert einen politischen Wandel. Seit der Unabh\u00e4ngigkeit von britischer Kolonialherrschaft vor sechs Jahrzehnten hat es in Uganda keinen friedlichen Machtwechsel im Pr\u00e4sidentenamt gegeben.<\/p>\n<p class=\"articleParagraph externalicon-big focus _content-width article-element astro-g2qwsodm astro-hwk6bfo3\">Museveni und Wine sind erneut Rivalen bei einer Pr\u00e4sidentschaftswahl. 2021 hatte Wine vor allem junge W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler in st\u00e4dtischen Gegenden angesprochen. Damals soll die Wahlbeteiligung 59 Prozent betragen und Wine 35 Prozent der Stimmen erhalten haben. Museveni soll 58 Prozent bekommen haben.<\/p>\n<p>       <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6jq-GkyLqZABGKlxtFI-42.jpg\" data-image-url=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/6jq-GkyLqZABGKlxtFI-42.jpg\" alt=\"Eine Person gibt am 15. Januar 2026 in Kampala, Uganda, bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen ihre Stimme ab. Warteschlange im Hintergrund.\" title=\"Eine Person gibt am 15. Januar 2026 in Kampala, Uganda, bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen ihre Stimme ab. Warteschlange im Hintergrund.\" class=\"ResponsiveImage responsive-image astro-lrzy7jfn\" style=\"background-color:#63665E\" onload=\"this.style.backgroundColor = &quot;transparent&quot;\"\/>         <\/p>\n<p>Eine allzu hohe Wahlbeiteiligung wird es in Uganda wohl nicht geben.<\/p>\n<p>Foto: Isaac Kasamani (EPA)<\/p>\n<p class=\"articleParagraph externalicon-big focus _content-width article-element astro-g2qwsodm astro-hwk6bfo3\">Die aktuelle Wahl geht unter anderem mit Sorgen wegen <a class=\"noExternalIcon astro-hwk6bfo3\" target=\"_self\" href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/und-europa-schaut-weg-311507586519\" data-article-link=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/und-europa-schaut-weg-311507586519\" rel=\"nofollow noopener\">mangelnder Transparenz und eines m\u00f6glichen Eingreifens des Milit\u00e4rs<\/a> sowie m\u00f6glicher Wahlmanipulation in den Stimmabgabestellen einher. Die Regierung liess am Dienstag den Zugang zum Internet in Uganda sperren und verwies dabei auf angebliche Falschinformationen, angeblichen Wahlbetrug und angebliche Anstiftung zur Gewalt. Dadurch war unter anderem der Bankensektor beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>  Amnesty: \u00abBrutale Unterdr\u00fcckungskampagne\u00bb<\/p>\n<p class=\"articleParagraph externalicon-big focus _content-width article-element astro-g2qwsodm astro-hwk6bfo3\">Im Vorfeld der Wahlen wurden Milit\u00e4reinheiten in den Strassen stationiert. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International teilte mit, Sicherheitskr\u00e4fte seien an einer \u00abbrutalen Unterdr\u00fcckungskampagne\u00bb beteiligt.<\/p>\n<p class=\"articleParagraph externalicon-big focus _content-width article-element astro-g2qwsodm astro-hwk6bfo3\">Das ostafrikanische Land hat etwa 45 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Nach Angaben der Wahlbeh\u00f6rden sind etwa 21,6 Millionen Menschen als W\u00e4hler registriert. Die Verfassung sieht vor, dass Wahlergebnisse binnen 48 Stunden nach Schliessung der Wahllokale bekanntgegeben werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"boxtitle astro-42aj3uwb astro-hwk6bfo3\">Mehr zur Pr\u00e4sidentschaftswahlen in Uganda<\/p>\n<p>        Newsletter    <\/p>\n<p>Der Morgen<\/p>\n<p> Der perfekte Start in den Tag mit News und Geschichten aus der Schweiz und der Welt. <\/p>\n<p class=\"astro-cztuaoj5\"> <a class=\"more astro-cztuaoj5\" href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/newsletter-uebersicht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Weitere Newsletter <\/a> <\/p>\n<p>     Einloggen         <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u2013 Wie der bisherige Pr\u00e4sident mit technischen Pannen seine Wiederwahl absichert In Uganda k\u00f6nnen W\u00e4hler stundenlang nicht abstimmen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14461,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[24],"tags":[1432,207],"class_list":["post-14460","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-uganda","tag-depth","tag-uganda"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116529152857962184","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14460","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14460"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14460\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14460"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14460"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}