{"id":14494,"date":"2026-05-06T21:01:19","date_gmt":"2026-05-06T21:01:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14494\/"},"modified":"2026-05-06T21:01:19","modified_gmt":"2026-05-06T21:01:19","slug":"sudan-krise-trifft-sahelland-tschad-konrad-adenauer-stiftung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14494\/","title":{"rendered":"Sudan-Krise trifft Sahelland Tschad &#8211; Konrad-Adenauer-Stiftung"},"content":{"rendered":"<p>Der Tschad macht eher selten internationale Schlagzeilen, und wenn dann mit Milit\u00e4rputschen oder Rebellionen. Es gab seit der Unabh\u00e4ngigkeit von Frankreich 1960 nicht einen einzigen friedlichen Machtwechsel, daf\u00fcr aber jede Menge Umst\u00fcrze. Regieren hei\u00dft, die Staatskasse dazu zu nutzen, um Waffen zur Bek\u00e4mpfung von Rebellen oder Oppositionelle zu kaufen. Der jetzige Pr\u00e4sident D\u00e9by griff im April 2022 nach dem Tod seines Vaters und Landzeitherrschers Idriss zur Macht und lie\u00df sich im April 2024 w\u00e4hlen. Die Opposition spricht von Wahlbetrug. Es ist seit den Wahlen ruhig geblieben \u2013 die bef\u00fcrchteten Proteste der Opposition sind ausgeblieben, auch weil die Sicherheitskr\u00e4fte viele Aktivisten festgenommen haben. Aber der Tschad \u00a0\u2013 dreimal so gro\u00df wie Deutschland &#8212; bleibt ein fragiles Land, wo Macht und Budgets bei einer kleinen Elite in der Hauptstadt konzentriert sind und die Bev\u00f6lkerung in bitterer Armut lebt. Zudem macht dem Land der Klimawandel zu schaffen: Fast zwei Millionen Menschen sind derzeit von schweren \u00dcberflutungen betroffen.<\/p>\n<p>Von der Europ\u00e4ischen Union ist wenig Kritik an den demokratischen Defiziten zu h\u00f6ren. Zu wichtig ist jetzt der Tschad als Umschlagplatz der Vereinten Nationen, um Sudan-Fl\u00fcchtlinge zu versorgen und Lebensmittel \u00fcber die gemeinsame Grenze in das Nachbarland zu bringen. Im Osten des Landes haben die Vereinten Nationen eine der weltweit gr\u00f6\u00dften Hilfsoperationen gestartet und mehrere Fl\u00fcchtlingslager errichtet. Das sorgt f\u00fcr Konflikte mit Einheimischen wie z.B. mit Bauern, die kaum noch Land zum Agraranbau finden. Zudem steigen Lebensmittelpreise, weil so viele Fl\u00fcchtlinge im Tschad ankommen. Schulze will mit der Regierung \u00fcber zus\u00e4tzliche Hilfen reden.<\/p>\n<p>Dann ist da noch ein anderer Grund, warum Schulze den Tschad einschlie\u00dflich des Grenzgebiets zum Sudan besucht. D\u00e9by scheint sich zunehmend von Frankreich, dem traditionellen Hauptverb\u00fcndeten des Landes sowie dem Westens im Allgemeinen, l\u00f6sen zu wollen. Er besuchte letztes Jahr den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimdir Putin in Moskau \u2013 er flog mit einer Maschine der VAE, einem weiteren neuen Verb\u00fcndeten des Tschad. Schulze kommt als Vorsitzende der Sahel-Allianz, einem westlichen Geber-Forum zur Koordinierung von Entwicklungszusammenarbeit. Mit ihrem Besuch und der erwarteten Ank\u00fcndigung neuer Entwicklungsprojekte unterstreicht sie das Interesse der Europ\u00e4ischen Union und Frankreichs, mit Tschad weiter im Gespr\u00e4ch zu bleiben, um so den Einfluss Russlands und anderer neuer Akteure etwas entgegenzusetzen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Krisenstaat<\/p>\n<p>Der Tschad ist nie als Nation zusammengewachsen. Es gibt dutzende ethnische Gruppen und eine gro\u00dfe Spaltung zwischen dem muslimischen Norden und christlichen S\u00fcden. Seit 1979 sind \u201eNordisten\u201c an der Macht. Pr\u00e4sident D\u00e9by stammt v\u00e4terlicherseits aus einem Clan, den Zaghawa, der gerade mal etwa drei Prozent der Bev\u00f6lkerung ausmacht. Sein Vater Idriss D\u00e9by war einer der engsten Verb\u00fcndeten von Frankreich, das seit der Unabh\u00e4ngigkeit Tschads mehrere Truppenst\u00fctzpunkte im Lande unterh\u00e4lt. Franz\u00f6sische Jets stoppten 2019 einen Vormarsch von Rebellen, die aus dem n\u00f6rdlichen Nachbarland Libyen kamen, und sicherten so die Macht von D\u00e9by Senior. Doch der Sohn nimmt von den westlichen Partnern eher Abstand \u2013 im frankophonen Afrika gibt es ein starkes Sentiment gegen Frankreich und zunehmend auch gegen den Westen insgesamt. Frankreich wird nach Einsch\u00e4tzungen von Diplomaten in den n\u00e4chsten Monaten seine Truppen von derzeit 1000 auf 300 verringern. Paris hat sich sehr darum bem\u00fcht, seit D\u00e9bys Putsch im Jahr 2022 auf EU-Ebene jegliche Kritik an demokratischen Defiziten im Tschad durch andere Mitgliedstaaten zu verhindern. Die Erkl\u00e4rung der EU zu den Wahlen etwa nimmt das Wahlergebnis nur zur Kenntnis und ignoriert die Kritik der Opposition \u2013 Frankreich hatte nach Angaben von Diplomaten sein Veto gegen jede Verurteilung eingelegt. Trotzdem hat dies nicht verhindert, dass sich die bilateralen Beziehungen zunehmend abk\u00fchlen.<\/p>\n<p>D\u00e9by misstraut Macron, seitdem dieser sich im Oktober 2022 \u2013 nach der Niederschlagung von Protesten in der Hauptstadt \u2013 gegen eine automatische dauerhafte Installierung D\u00e9bys als neuen Pr\u00e4sidenten ausgesprochen hatte. Frankreich ruderte sp\u00e4ter zur\u00fcck, aber die Beziehungen sind seitdem besch\u00e4digt. Kam zur Machtergreifung D\u00e9bys noch Macron pers\u00f6nlich, um ihm gewisserma\u00dfen seinen Segen zu geben, so schickte Paris zu seinem Amtsantritt nach den Wahlen nur seinen Minister f\u00fcr Au\u00dfenhandel, Franck Riester, der zudem ein bekennender Homosexueller ist. Seine Entsendung gleicht einem Affront, da Homosexualit\u00e4t im Tschad eine Straftat ist. D\u00e9by w\u00e4hlte dann nach seiner Wahl wohl auch nicht aus Zufall Budapest und nicht wie zuvor traditionell Paris als erstes Besuchsziel in Europa aus. Ungarn engagiert sich stark im Tschad, was das Misstrauen Frankreichs hervorruft. Schulzes Besuch d\u00fcrfte auch helfen, die Beziehungen zum Rest der EU wieder etwas in Richtung Normalit\u00e4t zu bewegen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Russland sieht Chance<\/p>\n<p>Russland sieht angesichts der Spannungen zwischen dem Tschad und Frankreich eine Chance, seine Pr\u00e4senz in der Region auszubauen. Mit den Milit\u00e4rregierungen von Mali, Niger und Burkina Faso hat Moskau in den letzten zwei Jahren bereits die Zusammenarbeit intensiviert. In allen drei L\u00e4ndern sind russische S\u00f6ldner t\u00e4tig sowie in Tschads Nachbarl\u00e4ndern Libyen, Sudan und der Zentralafrikanischen Republik. Der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow kam im Juni 2024 zu Besuch, um die bilaterale Kooperation auszubauen. Es kam zu keiner konkreten Vereinbarung, aber D\u00e9by setzt immer neue Nadelstiche gegen seine westlichen Partner, so beispielsweise auch indem er im November einen R\u00fcckzug seines Landes von einer Eingreiftruppe gegen Dschihadisten am Tschadsees nicht ausschloss. Die Truppe, zu der auch Kamerun, Nigeria und Niger geh\u00f6rt, wird stark von Frankreich, den Vereinigten Staaten und Gro\u00dfbritannien unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Gleichzeitig hat D\u00e9by die Zusammenarbeit mit den VAE ausgebaut, die offensichtlich seinen Wahlkampf mitfinanziert haben. Wahlen im Tschad werden gewonnen, indem der Pr\u00e4sident Geschenke in Form von Posten in Regierung und Armee verteilt. Dies kostet viel Geld, und D\u00e9by war auf der Suche nach neuen Finanzquellen, nachdem die EU nach seinem Putsch Haushaltshilfen suspendiert hatte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Sudan-Krise<\/p>\n<p>W\u00e4hrend D\u00e9by seine Partnerschaften diversifiziert, blicken westliche Diplomaten mit Sorge auf den Osten des Landes, wo sich die humanit\u00e4re Krise versch\u00e4rft. Mehr als 860.000 Fl\u00fcchtlinge und Tschhadier sind aus dem Sudan dorthin geflohen. Dort tobt seit April 2023 ein B\u00fcrgerkrieg zwischen der Rapid Support Force (RSF), die gegen die regul\u00e4re sudanesische Armee um die Kontrolle des Landes k\u00e4mpft. Die K\u00e4mpfe toben im ganzen Land, sind aber besonders heftig in der westlichen Region Darfur an der Grenze zum Tschad. Die RSF ist dabei, die letzte Stadt noch unter Armee-Kontrolle, El-Fasher, einzunehmen \u2013 dies d\u00fcrfte weitere Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me ausl\u00f6sen. Dazu kommen noch 400.000 Sudanesen, die bereits vor 20 Jahren aus dem Land geflohen sind, als ein erster Konflikt in Darfur ausbrach. Bis Ende des Jahres werden nach Angaben des Fl\u00fcchtlingswerks UNHCR 910.000 Fl\u00fcchtlinge erwartet.<\/p>\n<p>Der Tschad ist eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt und die Grenzregion zu Darfur im Osten nochmals \u00e4rmer als der S\u00fcden. Es gibt weder geteerte Stra\u00dfen noch Strom, dazu mangelt es an Wasser \u2013 der Klimawandel macht sich hier dramatisch bemerkbar. Es gibt entweder in der Regenzeit wie derzeit massive \u00dcberschwemmungen, die ganze D\u00f6rfer zerst\u00f6ren, oder in der Trockenzeit eine Dauer-D\u00fcrre. Man sieht hier deutlich, dass Regierungen seit der Unabh\u00e4ngigkeit das Staatsbudget prim\u00e4r f\u00fcr Waffen ausgegeben haben oder Gelder auf korrupte Art und Weise nutzten, um Rebellen entweder zu bek\u00e4mpfen oder einzukaufen. Das Land ist so arm, dass internationale Institutionen wie die Weltbank Krankenh\u00e4user, Schulen und sogar die Geh\u00e4lter einiger Staatsdiener zahlen.<\/p>\n<p>Die ersten Fl\u00fcchtlinge aus dem Sudan sind bereits angeblich in das Nachbarland Niger weitergezogen, wo die Milit\u00e4rregierung Ende 2023 die Landroute f\u00fcr Migranten nach Libyen wieder aufgemacht hat. Es sollen sich auch Fl\u00fcchtlinge vom Ost-Tschad nach Libyen aufgemacht haben. Die Menschen werden auf absehbare Zeit nicht nach Darfur zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Spiel mit dem Feuer<\/p>\n<p>F\u00fcr den Tschad ist die Krise im Sudan sehr gef\u00e4hrlich, weil D\u00e9by mit seiner Partnerschaft mit Abu Dhabi ein hohes Risiko eingeht. Nach Aussagen von Diplomaten und Entwicklungshelfern erlaubt er den VAE, \u00fcber den Luftwaffenst\u00fctzpunkt Amdjarass im Ost-Tschad ihre Verb\u00fcndeten, die Rapid Support Force, mit Waffen und Munition zu beliefern (die VAE bestreiten dies). Die RSF ist eine arabische Miliz, die nach Angaben von Menschenrechtlern gezielt gegen nicht-arabische St\u00e4mme \u2013 wie zum Beispiel auch die Zaghawa, zu denen D\u00e9by v\u00e4terlicherseits geh\u00f6rt, und andere afrikanische St\u00e4mme \u2013 vorgeht. Die meisten Fl\u00fcchtlinge im Ost-Tschad sind Angeh\u00f6rige nicht-arabischer St\u00e4mme, die von der RSF vertrieben wurden.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund scheint es deswegen paradox, dass D\u00e9by indirekt einen politischen Akteur im Nachbarland unterst\u00fctzt, zu dessen Feindbild sein Clan v\u00e4terlicherseits eigentlich selbst z\u00e4hlt. Neben der Finanzierung seines Wahlkampfs d\u00fcrfte D\u00e9by Interesse an Drohnen haben, die die VAE bereits an mehrere afrikanische Staaten wie Libyen und \u00c4thiopien geliefert hat. Warum braucht D\u00e9by Drohnen ? Damit k\u00f6nnte er die franz\u00f6sischen Jets am Flughafen N\u2019Djamena ersetzen. Denn angesichts des nun unterk\u00fchlten Verh\u00e4ltnisses mit Paris kann sich Deby nicht darauf verlassen, dass Frankreich ihn wieder wie seinen Vater 2019 mit Luftangriffen gegen Rebellen sch\u00fctzt. Die Drohnen k\u00f6nnten daf\u00fcr eine Alternative sein. Sie ben\u00f6tigen auch wesentlich weniger Personal als Jets.<\/p>\n<p>Mit seiner Partnerschaft mit Abu Dhabi geht D\u00e9by aber ein hohes Risiko ein. Einige westliche Diplomaten sprechen von einem Spiel mit dem Feuer: Sollte die RSF den sudanesischen B\u00fcrgerkrieg f\u00fcr sich entscheiden, k\u00f6nnten sich Zaghawa und andere nicht-arabische St\u00e4mme, die unter der RSF litten, an D\u00e9by r\u00e4chen \u2013 es braucht nicht viel, um im fragilen Tschad eine Regierung zu st\u00fcrzen. Sudanesische Regierungsvertreter haben bereits damit gedroht, im Tschad \u2013 wie in der Vergangenheit \u00fcblich \u2013 Rebellengruppen zu unterst\u00fctzen, um D\u00e9by zu st\u00fcrzen &#8211; als Vergeltung f\u00fcr die Zusammenarbeit mit den VAE. Westliche Staaten wissen um die Waffenlieferungen, vermeiden aber eine \u00f6ffentliche Kritik an Abu Dhabi \u2013 der Golfstaat ist ein wichtiger Partner des Westens und Israels (mit dem die VAE mittlerweile diplomatische Beziehungen aufgenommen hat) &#8211; auch mit Blick auf die Eind\u00e4mmung der Expansion des Irans im Nahen Osten. Die VAE finanzieren auch im Gazastreifen viele Hilfsprojekte und waren selbst j\u00fcngst an einem Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine beteiligt. Doch so lange die Waffenlieferungen an die RSF weitergehen, werden alle diplomatischen Bem\u00fchungen \u2013 wie die j\u00fcngst von den Vereinigten Staaten organisierten Friedensgespr\u00e4che \u2013 scheitern.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Autor: <\/p>\n<p>Ulf Laessing ist Leiter des regionalen Auslandsb\u00fcros der Konrad-Adenauer-Stiftung f\u00fcr die (fr\u00fcheren) G5-Sahel-Staaten (Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad) mit Sitz in Bamako (Mali).\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Tschad macht eher selten internationale Schlagzeilen, und wenn dann mit Milit\u00e4rputschen oder Rebellionen. 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