{"id":14586,"date":"2026-05-07T06:15:43","date_gmt":"2026-05-07T06:15:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14586\/"},"modified":"2026-05-07T06:15:43","modified_gmt":"2026-05-07T06:15:43","slug":"putschfuehrer-mamady-doumbouya-gewann-wahl-in-guinea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14586\/","title":{"rendered":"Putschf\u00fchrer Mamady Doumbouya gewann Wahl in Guinea"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Putschf\u00fchrer und \u00dcbergangspr\u00e4sident Mamady Doumbouya hat die Pr\u00e4sidentenwahl im westafrikanischen Guinea gewonnen. Nach vorl\u00e4ufigen Ergebnissen der Wahlkommission kam der 41-J\u00e4hrige auf 86,7 Prozent der Stimmen. Damit gewann er die absolute Mehrheit, eine Stichwahl ist nicht n\u00f6tig. Die Abstimmung gilt als Abschluss des \u00dcbergangsprozesses nach dem Milit\u00e4rputsch von 2021. Die Ergebnisse m\u00fcssen noch vom Obersten Gerichtshof best\u00e4tigt werden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Doumbouya setzte sich gegen acht Herausforderer durch. Die Wahlbeteiligung lag nach offiziellen Angaben bei knapp 81 Prozent. Vertreter der Opposition zogen den Wert jedoch in Zweifel, nachdem mehrere Medien von verhaltener Teilnahme in Wahllokalen der Oppositionshochburgen berichtet hatten. Der damalige Oberst und Kommandeur der Spezialeinheiten, mittlerweile General, hatte im September 2021 Pr\u00e4sident Alpha Cond\u00e9 gest\u00fcrzt und Guinea seither als \u00dcbergangspr\u00e4sident gef\u00fchrt. Er diente davor jahrelang beim franz\u00f6sischen Milit\u00e4r auf zahlreichen Auslandseins\u00e4tzen. Den Umsturz begr\u00fcndete er mit dem Kampf gegen Machtmissbrauch und Korruption.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Urspr\u00fcnglich hatten die Milit\u00e4rmachthaber erkl\u00e4rt, nicht selbst anzutreten. Dieses Versprechen wurde jedoch durch eine neue Verfassung aufgehoben, die im September in einem umstrittenen Referendum angenommen wurde. Die Opposition warf Doumbouya vor, sich die Macht sichern zu wollen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der wichtigste Oppositionspolitiker und die gr\u00f6\u00dften Oppositionsparteien waren von der Wahl ausgeschlossen. Kritiker beklagen zudem Einschr\u00e4nkungen der Pressefreiheit sowie hartes Vorgehen der Sicherheitskr\u00e4fte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Im Wahlkampf warb Doumbouya mit Stabilit\u00e4t und wirtschaftlicher Entwicklung. Viele Guineer hoffen auf das Bergbau-Gro\u00dfprojekt Simandou, eines der weltweit bedeutendsten Eisenerzvorkommen, das im November den Betrieb aufgenommen hat. Guinea ist zudem eines der f\u00fchrenden Exportl\u00e4nder von Bauxit, aus dem Aluminium hergestellt wird. In Bezug auf Gesundheit, Bildung und allgemeiner Lebensqualit\u00e4t geh\u00f6rt der K\u00fcstenstaat mit rund 15 Millionen Einwohnern allerdings zu den \u00e4rmsten Staaten der Welt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Au\u00dfenpolitisch bewahrte Guinea anders als die anderen Milit\u00e4rmachthaber der Region unter Doumbouya enge Beziehungen zu westlichen Staaten, insbesondere zu Frankreich. Mit dem formalen Abschluss des \u00dcbergangs k\u00f6nnte das Land wieder in die westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS aufgenommen werden, aus der es nach dem Putsch suspendiert worden war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Putschf\u00fchrer und \u00dcbergangspr\u00e4sident Mamady Doumbouya hat die Pr\u00e4sidentenwahl im westafrikanischen Guinea gewonnen. 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