{"id":14716,"date":"2026-05-07T12:20:50","date_gmt":"2026-05-07T12:20:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14716\/"},"modified":"2026-05-07T12:20:50","modified_gmt":"2026-05-07T12:20:50","slug":"misereor-und-klimaaktivist-warnen-vor-grosser-oel-pipeline-in-uganda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14716\/","title":{"rendered":"Misereor und Klimaaktivist warnen vor gro\u00dfer \u00d6l-Pipeline in Uganda"},"content":{"rendered":"<p>Das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor und Klimaaktivist Nicholas Omonuk aus Uganda warnen vor dem Bau einer gro\u00dfen afrikanischen \u00d6l-Pipeline. Sollte die etwa 1.450 Kilometer lange &#8222;Ostafrikanische Roh\u00f6l-Pipeline&#8220; wie geplant gebaut werden, w\u00fcrde das die Lebensgrundlage vieler Menschen vor Ort zerst\u00f6ren, sagte Omonuk am Dienstag in Berlin.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem verst\u00f6\u00dft das Projekt nach Ansicht von Misereor nicht nur gegen das Pariser Klimaschutzabkommen, sondern auch gegen die Empfehlungen der Internationalen Energieagentur. Diese habe sich klar gegen die F\u00f6rderung neuer \u00d6l- und Gasfelder ausgesprochen. Die Pipeline soll nach Informationen des Aktivisten weite Teile Ugandas und dabei auch mehrere Nationalparks durchqueren und bis ins benachbarte Tansania reichen.<\/p>\n<p>F\u00fcr sein Engagement gegen den Abbau fossiler Rohstoffe erfahre er in Uganda viel Ablehnung, berichtete Omonuk weiter. Viele Menschen betrachteten ihn und andere Gegner des Projekts als Gefahr f\u00fcr das Land. Damit verbunden seien auch massive Einsch\u00fcchterungen und Drohungen.<\/p>\n<p>Nicht auf Kosten der \u00c4rmsten<\/p>\n<p>In vielen L\u00e4ndern des S\u00fcdens engagiert sich Misereor gegen den Ausbau fossiler Energien wie \u00d6l, Gas und Kohle. Deutschland und andere Industriel\u00e4nder d\u00fcrften ihren Energiebedarf &#8222;nicht auf Kosten der \u00e4rmsten Menschen unserer Welt sichern&#8220;, fordert das Hilfswerk.<\/p>\n<p>&#8222;Die fossilen Energien befeuern die Klimakrise, von der viele afrikanische L\u00e4nder besonders betroffen sind&#8220;, hei\u00dft es weiter: &#8222;Und sie richten in den Abbaul\u00e4ndern gro\u00dfen Schaden an. Sie treiben Volkswirtschaften in die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Unternehmen. Hinzu kommen verheerende Auswirkungen auf die Menschen vor Ort.&#8220;<\/p>\n<p>Misereor fordert das Ende deutscher und europ\u00e4ischer Investitionen in fossile Brennstoffe. Stattdessen m\u00fcsse man den \u00dcbergang Afrikas zu erneuerbaren Energien finanziell und technologisch unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Unter anderem solle es Energiepartnerschaften geben, die Arbeitspl\u00e4tze im Bereich erneuerbarer Energien aufbauen und so Arbeitnehmern aus dem fossilen Brennstoffsektor den Umstieg erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/glossar\/bischoefliches-hilfswerk-misereor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>      Bisch\u00f6fliches Hilfswerk Misereor <\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Misereor ist das weltweit gr\u00f6\u00dfte kirchliche Entwicklungshilfswerk. Es wurde 1958 von den katholischen Bisch\u00f6fen in Deutschland auf Vorschlag des damaligen K\u00f6lner Kardinals Josef Frings als Aktion gegen Hunger und Krankheit in der Welt gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Der Name bezieht sich auf das im Markus-Evangelium \u00fcberlieferte Jesuswort &#8222;Misereor super turbam&#8220; (Ich erbarme mich des Volkes). Sitz des Hilfswerks ist Aachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor und Klimaaktivist Nicholas Omonuk aus Uganda warnen vor dem Bau einer gro\u00dfen afrikanischen \u00d6l-Pipeline.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14717,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[207],"class_list":{"0":"post-14716","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-uganda","8":"tag-uganda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116533269801608469","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14716"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14716\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14717"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}