{"id":14765,"date":"2026-05-07T15:25:15","date_gmt":"2026-05-07T15:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14765\/"},"modified":"2026-05-07T15:25:15","modified_gmt":"2026-05-07T15:25:15","slug":"schweizer-guetesiegel-fuer-sudanesisches-konfliktgold-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14765\/","title":{"rendered":"Schweizer G\u00fctesiegel f\u00fcr sudanesisches Konfliktgold?"},"content":{"rendered":"<p>Seit drei Jahren tobt im Sudan ein B\u00fcrgerkrieg mit hunderttausenden Toten. Die UNO nennt die humanit\u00e4re Lage die schlimmste weltweit. Angeheizt wird der Krieg zwischen zwei gnadenlosen Gener\u00e4len durch die Rohstoffe im Land, allen voran Gold. Experten wie der ehemalige UN-Sonderbeauftragte Volker Perthes fordern, den Handel mit dem Konfliktgold aus dem <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/aktuelles\/denkanstoss\/2025\/11\/26\/europas-rolle-im-sudan\/\" data-wpel-link=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sudan<\/a> zu verbieten. Bislang erfolglos. Das Gold, das beiden Seiten den Krieg finanziert, gelangt weiter auf den Weltmarkt. Reingewaschen wird es, mit einem Umweg \u00fcber Dubai, mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Schweiz.<\/p>\n<p>Zolldaten, die CORRECTIV.Schweiz ausgewertet hat, zeigen: 2025 kam so viel Gold aus Dubai wie seit Jahren nicht. Insgesamt \u00fcber 400 Tonnen im Wert von fast 39 Milliarden Franken. Mehr als doppelt so viel wie noch im Jahr 2024: Da waren es rund 155 Tonnen.\u00a0<\/p>\n<p>Und das, obwohl die Schweizerische Edelmetallvereinigung von Goldimporten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten abr\u00e4t, wie Christoph Wild, Pr\u00e4sident des Verbands, sagt: \u201eWir wollen kein Gold aus zweifelhaften oder gar illegalen Quellen in unseren Produktionsst\u00e4tten.\u201d Er attestiert: Mitglieder des Verbands importieren kein Gold aus Dubai. Vier der f\u00fcnf Schweizer Raffinerien, alle Mitglieder, best\u00e4tigen das gegen\u00fcber CORRECTIV.Schweiz.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6sste Raffinerie, die ihre Mitgliedschaft 2023 k\u00fcndigte, hat ihre Importe aus Dubai erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Gold der Welt in Schweizer Fabriken<\/p>\n<p>Graue Mauern, darauf ein Sicherheitszaun, in den Ecken 360-Grad-Kameras: Das schmucklose Firmengeb\u00e4ude an der Via Passeggiata in Balerna verr\u00e4t nichts von dem Schatz, den es beherbergt. Dort, nahe dem Grenz\u00fcbergang nach Italien, befindet sich die Schmelzhalle der gr\u00f6ssten Schweizer Raffinerie: Valcambi. Hier werden j\u00e4hrlich bis zu 2\u2019000 Tonnen Gold und andere Edelmetalle eingeschmolzen und in Form gebracht: In 12,5 Kilogramm schwere, ziegelsteingrosse Barren f\u00fcr die Reserven europ\u00e4ischer Zentralbanken oder knapp 30 Gramm leichte Platten f\u00fcr Privatanleger.\u00a0<\/p>\n<p>2025 war darunter auch Gold aus Dubai \u2013 auf jeden Fall ein grosser Teil der \u00fcber 400 Tonnen. Gold, von dem alle anderen Raffinerien nach eigenen Angaben die Finger lassen.<\/p>\n<p>Insgesamt haben knapp 20 Unternehmen in der Schweiz eine offizielle Schmelzbewilligung des Bundes, doch nur f\u00fcnf davon raffinieren und schmelzen laut dem Branchenverband tats\u00e4chlich industriell Gold: Metalor und PX Precinox in der Westschweiz sowie Argor-Heraeus, MKS Pamp und Valcambi im Tessin.\u00a0 Laut einer Studie des WWF aus dem Jahr 2021 werden j\u00e4hrlich 3\u2019300 Tonnen Gold weltweit abgebaut, wovon die H\u00e4lfte bis zwei Drittel von den Schweizer Raffinerien verarbeitet werden.<\/p>\n<p>Kritik an Gold aus Dubai<\/p>\n<p>Das Gold der Welt fliesst also durch die Schweizer Fabriken: <a href=\"https:\/\/pm-transparency.swiss\/en\/sourcing-data\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer nofollow\" class=\"external-link\">2025 kam es etwa aus Argentinien, Kanada oder Saudi-Arabien.<\/a> Nur weil es von diesen Orten importiert wurde, heisst jedoch nicht, dass das Gold auch von dort stammt. Von der Mine bis in die Schweizer Raffinerie nimmt das Gold verschiedene Wege. Oft wird es unterwegs bereits mit Gold anderer Herkunft verschmolzen und raffiniert. Das Problem: Ab diesem Moment l\u00e4sst sich die Herkunft des Goldes nicht mehr bestimmen.\u00a0<\/p>\n<p>Genau das ist der grosse Kritikpunkt am Gold aus Dubai, erkl\u00e4rt Marc Ummel, Rohstoffexperte bei Swissaid: Das Edelmetall werde meist von Handelsunternehmen in die Vereinigten Arabischen Emirate importiert und dort \u00fcber ein komplexes Geflecht aus Zwischenh\u00e4ndlern an lokale Raffinerien weiterverkauft. \u201eDie schmelzen das Edelmetall ein und setzen ihren Stempel darauf. So wird es zu Gold aus Dubai.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Doch woher stammt dieses Gold wirklich? Eine <a href=\"https:\/\/www.africangoldreport.org\/sudan\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer nofollow\" class=\"external-link\">Datenanalyse von Swissaid<\/a> zeigt: 2024 importierten H\u00e4ndler in den Emiraten 29 Tonnen aus dem Sudan sowie weitere 54 Tonnen aus \u00c4gypten, dem Tschad und Libyen \u00ad\u2013 alles Nachbarl\u00e4nder des Sudan, die Teil der Schmuggelroute der Rapid Support Forces sind. Jene Rebellengruppe und Kriegspartei, die den Westen des Sudan beherrscht. Und auch aus Russland gelangt massenhaft Gold nach Dubai: 2024 waren es 66 Tonnen im Wert von 3,3 Milliarden Franken.\u00a0<\/p>\n<p>Schmutziges Gold wird gewaschen<\/p>\n<p>In den Dubaier Raffinerien wird alles zusammengeschmolzen und in Barren gepresst. Am Ende, so Marc Ummel, kann niemand mehr nachweisen, wo das Gold abgebaut wurde. Man k\u00f6nnte sagen: Im ersten Waschgang wird das schmutzige Gold schon einmal vorgewaschen.<\/p>\n<p>Das Problem der Goldw\u00e4sche hat auch die Finanzaufsichtsbeh\u00f6rde der Vereinigten Arabischen Emirate erkannt. \u201eUnternehmen, die mit Edelmetallen handeln, sind m\u00f6glicherweise am Goldschmuggel aus Konflikt- und Krisengebieten oder am illegalen Transport von Gold durch andere Hochrisikol\u00e4nder beteiligt\u201c, heisst es in einer Analyse vom Oktober 2022. Laut der Beh\u00f6rde habe es Hinweise gegeben, dass Raffinerien Gold von Bergbauunternehmen bez\u00f6gen, ohne sie nach den Regeln der Sorgfaltspflicht zu pr\u00fcfen.\u00a0<\/p>\n<p>Im Januar 2023 versch\u00e4rfte die Regierung der Emirate die gesetzlichen Vorgaben, auch als Reaktion auf die Kritik europ\u00e4ischer Staaten, der USA und der Financial Action Task Force (FATF), einer zwischenstaatlichen Organisation f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Geldw\u00e4sche und Terrorismusfinanzierung. Letztere hatte das Land im M\u00e4rz 2022 auf seine \u201egraue\u201c Risikoliste gesetzt, zwei Jahre sp\u00e4ter jedoch wieder davon entfernt. Da hatten die Vereinigten Arabischen Emirate, mittlerweile zweitgr\u00f6sster Gold-Umschlagplatz der Welt nach der Schweiz, versprochen, die Kontrollen zu verbessern.<\/p>\n<p>Schweizer Waschgang: Gold wird rein<\/p>\n<p>Rohstoffexperte Marc Ummel h\u00e4lt das f\u00fcr ein Lippenbekenntnis. Es sei unwahrscheinlich, dass all die Handelsunternehmen und Raffinerien die Standorte der Bergbauunternehmen, von denen sie Gold beziehen, wirklich kontrollieren, geschweige denn besichtigen k\u00f6nnten: \u201eInsbesondere weil ein Grossteil des Goldes aus Afrika aus dem handwerklichen Kleinbergbau stammt. Allein im Sudan gibt es Hunderte solcher Minen.\u201c<\/p>\n<p>Die Schweizerische Edelmetallvereinigung teilt offenbar Ummels Zweifel. F\u00fcr sie gilt weiterhin: H\u00e4nde weg vom Gold aus Dubai. Gelangt Gold zweifelhaften Ursprungs in eine Schweizer Raffinerie, erh\u00e4lt es dort das Schweizer G\u00fctesiegel \u00ad\u2013 und damit das Qualit\u00e4tszertifikat der London Bullion Market Association (LBMA), einer einflussreichen, unabh\u00e4ngigen Edelmetallvereinigung. Im zweiten, Schweizer Waschgang w\u00fcrde Gold aus zweifelhaften Quellen nicht nur sauber, sondern rein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/correctiv.org\/newsletter\/spotlight-schweiz\/\" data-wpel-link=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/25_key_visual_spotlight_schweiz.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-240793\" style=\"width:120px\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"h-\">Lokal, investigativ, f\u00fcr Sie<\/p>\n<p id=\"h-\">Recherchen zum Mitmachen, investigative Berichte und hochwertige Inhalte, die Ihre Neugier wecken \u2013 zwei Mal im Monat, direkt in Ihrem Postfach.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-269572\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/551255180-scaled.jpg\" alt=\"Im Bild ist ein 100-Gramm schwerer Goldbarren zu sehen. Impr\u00e4gniert ist darin das Schweizer G\u00fctesiegel der Raffinerie Valcambi aus dem Tessin.\" width=\"1990\" height=\"2560\"  \/>Schweizer G\u00fctesiegel: Gold, das Schweizer Produktionshallen \u00ad- wie die von Valcambi \u00ad- verl\u00e4sst, k\u00f6nnte \u201esauberer\u201d nicht sein. Quelle: picture alliance \/ Wagner | Ulrich Wagner<\/p>\n<p>Die Vereinigung legt Qualit\u00e4tsstandards fest und pr\u00fcft Unternehmen daraufhin. Wer sich an die Vorgaben, unter anderem zur nachhaltigen Beschaffung, h\u00e4lt, kommt auf die sogenannte <a href=\"https:\/\/www.lbma.org.uk\/good-delivery\/gold-current-list#-\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer nofollow\" class=\"external-link\">\u201eListe der empfohlenen Lieferanten\u201c<\/a>. Und geh\u00f6rt zum Gold-Standard der Industrie. Alle Schweizer Raffinerien stehen auf der Liste. Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten: Keine einzige.\u00a0<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte also zurecht sagen: Wenn eine Schweizer Raffinerie Gold aus Dubai importiert, riskiert sie beim Reinwaschen von Konfliktgold zu helfen.\u00a0<\/p>\n<p>Wer importiert das ganze Gold?<\/p>\n<p>Die Schweizer Zollstatistik gibt an, welche Mengen Gold zu welchen Werten importiert wurden \u00ad\u00ad\u2013 und auch zu welchem Zweck. 2025 kamen insgesamt 420,3 Tonnen Gold aus Dubai, davon 418,4 Tonnen zur Weiterverarbeitung. Das bedeutet: \u00dcber 99 Prozent des Goldes aus den Emiraten wurde an Raffinerien geliefert, wie der Schweizer Zoll auf Nachfrage von CORRECTIV.Schweiz nochmals best\u00e4tigt.\u00a0<\/p>\n<p>Zudem wird der Zustand des Edelmetalls mit einer Nummer gekennzeichnet: Alles Gold aus Dubai, das 2025 in der Schweiz landete, wurde zuvor bereits verarbeitet. Auch das best\u00e4tigt der Zoll.\u00a0<\/p>\n<p>Vier von f\u00fcnf Schweizer Raffinerien geben an, kein Gold aus Dubai importiert zu haben. Nur Valcambi, als einzige Raffinerie nicht mehr Teil des hiesigen Branchenverbands, r\u00e4umt das ein. Ist das Tessiner Unternehmen also alleine f\u00fcr die massive Steigerung des Importvolumens verantwortlich, von knapp 11 Milliarden Franken im Jahr 2024 auf 38,7 Milliarden im Jahr 2025?<\/p>\n<p>Goldbarren mit Schweizer G\u00fctesiegel<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber CORRECTIV.Schweiz m\u00f6chte ein Kommunikationsberater im Auftrag von Valcambi keine Auskunft zu Importzahlen des Unternehmens geben. Er betont: Es sei zutreffend, dass Valcambi 2025 mehr Gold aus den Emiraten importiert hat, aber definitiv nicht doppelt so viel wie im Jahr zuvor.\u00a0<\/p>\n<p>Was aber ist dann mit dem restlichen Gold geschehen, das importiert wurde? Und laut Zoll an Schweizer Raffinerien ging?<\/p>\n<p>Fest steht: Das Gold aus Dubai, das Valcambis Produktionshallen verliess, besass Schweizer G\u00fctesiegel und LBMA-Zertifizierung. \u201eSauberer\u201d kann Gold nicht sein.\u00a0<\/p>\n<p>Fest steht auch: Die Valcambi-Raffinerie steht seit Jahren in der Kritik. <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/vorwuerfe-gegen-valcambi-tessiner-raffinerie-wird-wegen-kritischen-goldimports-geruegt\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer nofollow\" class=\"external-link\">Bereits 2023 wurde das Unternehmen laut Medienberichten von der hiesigen Edelmetallkontrolle ger\u00fcgt<\/a>: Wegen zweifelhafter Gesch\u00e4fte mit der Rohstofffirma Kaloti. Die sitzt in den Vereinigten Arabischen Emiraten und wird verd\u00e4chtigt, Gold aus dem Sudan zu beziehen.\u00a0<\/p>\n<p>Kein Gold aus sanktionierten L\u00e4ndern<\/p>\n<p>Auf Anfrage schreibt der Kommunikationsberater, Valcambi akzeptiere ausschliesslich\u00a0 Gold aus den Emiraten, wenn es von zwei eigens ausgew\u00e4hlten und regelm\u00e4ssig gepr\u00fcften Raffinerien bearbeitet worden sei. Mit jeder Lieferung erhalte Valcambi die schriftliche Zusicherung der Partner-Raffinerien, dass zur Herstellung der gelieferten Barren kein <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/faktencheck\/aus-der-community\/2026\/02\/05\/deutsche-bundesbank-will-aktuell-kein-gold-aus-den-usa-abziehen\/\" data-wpel-link=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gold<\/a> aus Herkunftsl\u00e4ndern benutzt wurde, die auf den Sanktionslisten der Schweiz, der UNO, der EU, der USA oder des Vereinigten K\u00f6nigreichs stehen.\u00a0<\/p>\n<p>Zudem arbeite Valcambi mit einem Blockchain-System, einer Hochsicherheits-Datenbank, die Daten der Partner-Raffinerien mit Zeitstempel erfasse. Damit \u00fcberwache man die Unternehmen und k\u00f6nne eine l\u00fcckenlos dokumentierte Herkunft gew\u00e4hrleisten.\u00a0<\/p>\n<p>Insgesamt, so der Sprecher, arbeite Valcambi lieber mit zuverl\u00e4ssigen Partnern zusammen, anstatt L\u00e4nder vom Handel auszuschliessen. Denn: Gold aus Dubai k\u00f6nne auch auf anderen Wegen in die Schweiz gelangen, beispielsweise \u00fcber Zweit- oder Drittl\u00e4nder.\u00a0<\/p>\n<p>Kontrolle der Lieferkette<\/p>\n<p>Das stimmt: noch. Denn im Juni 2025 beschloss das Parlament eine <a href=\"https:\/\/www.bazg.admin.ch\/de\/gesetzesrevision-dazit-zollprozesse\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer nofollow\" class=\"external-link\">Totalrevision des Zollgesetzes<\/a>, einschliesslich des Edelmetallgesetzes. Schweizer Raffinerien sollen k\u00fcnftig gezwungen werden, ihre gesamte Lieferkette zu kontrollieren, nicht nur ihre direkten Lieferanten.<\/p>\n<p>Bis dahin kann weiterhin Gold aus Dubai importiert werden, direkt oder indirekt. Im ersten Quartal 2026 waren es bereits knapp 93 Tonnen, wovon 92 Tonnen direkt zur Raffinerie gingen.\u00a0<\/p>\n<p>Text &amp; Recherche:\u00a0Janina Bauer\u00a0<br \/>Redaktion:\u00a0Marc Engelhardt<br \/>Faktencheck: Hanna Fr\u00f6hlich<br \/>Grafiken: Janina Bauer\u00a0<br \/>Kommunikation: Charlotte Liedtke<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit drei Jahren tobt im Sudan ein B\u00fcrgerkrieg mit hunderttausenden Toten. 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