{"id":14810,"date":"2026-05-07T17:15:21","date_gmt":"2026-05-07T17:15:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14810\/"},"modified":"2026-05-07T17:15:21","modified_gmt":"2026-05-07T17:15:21","slug":"wie-der-iran-krieg-das-horn-von-afrika-destabilisiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14810\/","title":{"rendered":"Wie der Iran-Krieg das Horn von Afrika destabilisiert"},"content":{"rendered":"<p>\n        11. M\u00e4rz 2026<\/p>\n<p>                Brendon J. Cannon<\/p>\n<p>                            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/shutterstock_2451203833-37c936b6da38e809.jpeg\"  width=\"4022\" height=\"2259\"  alt=\"Eine Karte des Horns von Afrika\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"caption akwa-caption__text\">Der Irankrieg k\u00f6nnte zu Verwerfungen am Horn von Afrika f\u00fchren, meint unser Gastautor<\/p>\n<p class=\"source akwa-caption__source\">(Bild:\u00a0AustralianCamera\/<a href=\"https:\/\/www.shutterstock.com\/image-photo\/map-shows-states-around-horn-africa-2451203833?trackingId=e38715af-9c2b-45c3-8143-2f0ac8e89081&amp;listId=searchResults\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener nofollow\">Shutterstock.com<\/a>)<\/p>\n<p class=\"lead beitraganriss\">Golfstaaten pr\u00e4gen seit Jahren Konflikte am Horn von Afrika. Der Irankrieg k\u00f6nnte ihr Engagement beenden. Was bedeutet das f\u00fcr die Region? Ein Gastbeitrag.<\/p>\n<p>In den vergangenen zehn Jahren sind die Golfstaaten in den Streitigkeiten, B\u00fcrgerkriegen und zwischenstaatlichen Spannungen am <a href=\"https:\/\/acleddata.com\/region\/conflict-horn-africa\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Horn von Afrika<\/a> zunehmend in den Vordergrund getreten. Zu den L\u00e4ndern dieser Region z\u00e4hlen Sudan, \u00c4thiopien, Eritrea, Somaliland, Somalia und Dschibuti.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Daher ist der <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/thema\/Irankrieg-2026\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Krieg der USA und Israels gegen den Iran<\/a> f\u00fcr das Horn von Afrika von Bedeutung, wo Gelder und Diplomatie der Golfstaaten sowie R\u00fcstungsg\u00fcter aus dem Golf Teil des Konflikt- und Rivalit\u00e4tsumfelds geworden sind.<\/p>\n<p>Neuausrichtung am Horn<\/p>\n<p>Seit mehr als zehn Jahren erforsche ich die <a href=\"https:\/\/www.ku.ac.ae\/college-people\/brendon-j-cannon\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Interaktionen<\/a> Subsahara-Afrikas mit den <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/full\/10.1080\/09592318.2021.1976573\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">arabischen Golfstaaten<\/a> sowie mit der T\u00fcrkei, Japan, China und anderen. Meiner Ansicht nach k\u00f6nnten die Golfstaaten ihr Engagement am Horn von Afrika zur\u00fcckfahren, sollte sich die Sicherheitslage im Nahen Osten weiter verschlechtern.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte die Konflikte, B\u00fcndnisse und Diplomatie am Horn von Afrika grundlegend ver\u00e4ndern \u2013 falls der Krieg andauert.<\/p>\n<p>Golfstaaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar, die wichtige Partner \u00c4thiopiens, Sudans und Somalias sind, werden ihren Blick wahrscheinlich st\u00e4rker nach innen, auf die eigene Sicherheit, richten. Die strategische Bedeutung der Staaten am Horn von Afrika f\u00fcr Saudi-Arabien oder die VAE w\u00fcrde abnehmen.<\/p>\n<p>Praktisch k\u00f6nnte dies einen R\u00fcckgang hochrangiger Besuche, eine Verringerung der Waffenstr\u00f6me und eine Schw\u00e4chung politischer Loyalit\u00e4ten bedeuten, w\u00e4hrend sich die Akteure am Horn neu ausrichten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>F\u00fcr das Horn k\u00f6nnte dies zu zwei Entwicklungen f\u00fchren. Erstens zu einer Eskalation der Konflikte, wenn Staaten und bewaffnete Gruppen versuchen, offene Rechnungen zu begleichen, w\u00e4hrend externe F\u00f6rderer abgelenkt sind. Zweitens k\u00f6nnte es zu einer vor\u00fcbergehenden Abk\u00fchlung kommen, w\u00e4hrend die Akteure die Folgen geringerer Finanzierung aus dem Golf, weniger Waffen und weniger Vermittlung neu bewerten.<\/p>\n<p>So oder so d\u00fcrfte es am Horn kaum ruhiger werden. Vielmehr k\u00f6nnten langj\u00e4hrige Spannungen, etwa <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/ethiopia-and-eritrea-are-on-edge-again-whats-behind-the-growing-risk-of-war-276424\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">zwischen \u00c4thiopien und Eritrea<\/a>, noch deutlicher hervortreten.<\/p>\n<p>Sudans Krieg und die Unterst\u00fctzung aus dem Golf<\/p>\n<p>F\u00fcr den Sudan k\u00f6nnten die Folgen des anhaltenden Konflikts im Golf erheblich sein. Die beiden Kriegsparteien, die Rapid Support Forces (RSF) und das sudanesische Milit\u00e4r, waren <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/middle-eastern-monarchies-in-sudans-war-whats-driving-their-interests-251825\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">stark<\/a> auf externe Unterst\u00fctzung angewiesen.<\/p>\n<p>Je nachdem, wie sich der Konflikt mit dem Iran entwickelt, k\u00f6nnten sich beide pl\u00f6tzlich ohne die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung ihrer Unterst\u00fctzer aus dem Golf wiederfinden. Dieser Wegfall der Unterst\u00fctzung w\u00fcrde die RSF besonders hart treffen, da ihr wichtigster externer F\u00f6rderer, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), sich auf die eigene Sicherheit konzentriert. Sudans Milit\u00e4r k\u00f6nnte jedoch weiterhin von t\u00fcrkischer und \u00e4gyptischer Unterst\u00fctzung profitieren.<\/p>\n<p>In vielen <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/israels-recognition-of-somaliland-is-about-political-alliances-not-legal-principles-273488\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">j\u00fcngeren Kommentaren<\/a> steht die Frage der sich wandelnden &#8222;Allianzen&#8220; und &#8222;Bl\u00f6cke&#8220; im Mittelpunkt, in denen sich im Sudan-B\u00fcrgerkrieg die VAE\/Israel\/Somaliland\/\u00c4thiopien der T\u00fcrkei\/Saudi-Arabien\/\u00c4gypten\/Somalia gegen\u00fcbergestellt werden.<\/p>\n<p>Diese Rahmung \u00fcbersieht jedoch zwei grundlegende Tatsachen. Erstens handelt es sich nicht um Allianzen, sondern um opportunistische Zweckarrangements, die unterschiedliche Akteure und Interessen von au\u00dferhalb des Horns zusammenf\u00fchren. Diese Konstellationen waren seitens externer staatlicher Akteure wie der T\u00fcrkei, den VAE und Katar schon <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/full\/10.1080\/09592318.2021.1976573\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">immer opportunistisch<\/a>.<\/p>\n<p>Sie bestehen nur so lange, wie externe F\u00f6rderer glaubhaft Ressourcen, Waffen und diplomatische Aufmerksamkeit bereitstellen k\u00f6nnen, ohne dabei selbst unannehmbaren Reputationsschaden zu erleiden.<\/p>\n<p>Zweitens haben die Staatsf\u00fchrer am Horn von Afrika diese Beziehungen weitgehend selbst gesteuert. Sie nutzten externe F\u00f6rderer, um ihre innenpolitischen und regionalen Interessen voranzubringen.<\/p>\n<p>Die opportunistischen Interventionen der Golfstaaten waren vor allem deshalb m\u00f6glich, weil sie untereinander sowie mit dem Iran in Frieden lebten. Das ist nicht mehr der Fall.<\/p>\n<p>Der B\u00fcrgerkrieg in Sudan k\u00f6nnte nun noch l\u00e4nger andauern, da die Golfstaaten anderweitig gebunden sind. <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/sudan-is-burning-and-foreign-powers-are-benefiting-whats-in-it-for-the-uae-238695\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Keine der beiden Konfliktparteien<\/a> wird die F\u00e4higkeit haben, einen entscheidenden Schlag zu landen.<\/p>\n<p>\u00c4thiopien, Eritrea, Somalia und die Anerkennung Somalilands<\/p>\n<p>Der Irankrieg k\u00f6nnte \u00c4thiopien, Eritrea, Somalia und Somaliland auf verschiedene Weise beeinflussen.<\/p>\n<p>Erstens k\u00f6nnte die intensive Folge diplomatischer Besuche von Anf\u00fchrern der Golfstaaten in \u00c4thiopien und Somalia nachlassen. Von 2023 bis Anfang 2026 versuchten die Anf\u00fchrer der Golfstaaten, politische Ergebnisse zu beeinflussen und ihre Investitions- und Logistikinteressen voranzubringen. Wenn dieses Tempo nachl\u00e4sst, werden die Akteure am Horn mit weniger Patronage und Vermittlung auskommen m\u00fcssen, was entweder zu einer Pause der Spannungen oder zu einer raschen Eskalation f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Zweitens d\u00fcrfte <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/israels-recognition-of-somaliland-is-about-political-alliances-not-legal-principles-273488\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Israels Anerkennung Somalilands<\/a>, gegen die sich Katar und Saudi-Arabien (ebenso wie \u00c4gypten und die T\u00fcrkei) <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/opinions\/2026\/1\/16\/why-israels-recognition-of-somaliland-backfired\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">ausgesprochen<\/a> haben, nun kaum noch weit oben auf deren Agenda stehen. Auch Somalias lang gehegter Anspruch, Somaliland wieder einzugliedern, k\u00f6nnte auf schwindende externe Unterst\u00fctzung sto\u00dfen.<\/p>\n<p>Drittens geh\u00f6rt \u00c4thiopiens Interesse an einem Zugang zum Roten Meer zu den <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/ethiopia-and-eritrea-are-on-edge-again-whats-behind-the-growing-risk-of-war-276424\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">zentralen Fragen<\/a> der j\u00fcngsten diplomatischen Man\u00f6ver am Horn. Da sich Saudi-Arabien vor allem auf den Iran konzentriert, k\u00f6nnte sich Addis Abeba ermutigt f\u00fchlen, den Zugang \u00fcber Somaliland zu formalisieren (mit dem es 2024 ein Abkommen unterzeichnet hatte).<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei und \u00c4gypten d\u00fcrften involviert bleiben<\/p>\n<p>Zwei Nicht-Golfstaaten werden jedoch am Horn aktiv bleiben: die T\u00fcrkei und \u00c4gypten.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei kann sich einen au\u00dfenpolitischen Opportunismus in der Region weiterhin leisten, solange sie nicht direkt in einen Krieg mit dem Iran hineingezogen wird. F\u00fcr Ankara k\u00f6nnte die Ablenkung der Golfstaaten eine Gelegenheit schaffen, den eigenen Einfluss auszuweiten.<\/p>\n<p>Dies k\u00f6nnte beispielsweise durch den Versuch geschehen, Somalia dabei zu unterst\u00fctzen, die Kontrolle \u00fcber Somaliland und andere autonome Regionen wiederzuerlangen. Sie k\u00f6nnte auch \u00c4thiopien dazu bewegen, die Spannungen mit Eritrea zu verringern, oder dabei helfen, die Beziehungen zwischen \u00c4thiopien und \u00c4gypten auszubalancieren. All dies w\u00fcrde den Ruf der T\u00fcrkei au\u00dferhalb ihrer eigenen Region st\u00e4rken und das Bild einer aufstrebenden globalen Macht festigen.<\/p>\n<p>\u00c4gyptens Engagement wird von existenziellen Sorgen um den Nil bestimmt. Insbesondere gibt es einen <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/egypt-ethiopia-hostilities-are-playing-out-in-the-horn-the-risk-of-new-proxy-wars-is-high-241402\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Streit mit \u00c4thiopien<\/a> \u00fcber den Grand Ethiopian Renaissance Dam. Dabei handelt es sich um ein gewaltiges Projekt am Blauen Nil. \u00c4gypten bef\u00fcrchtet, dass der Wasserfluss verringert werden k\u00f6nnte, von dem seine Landwirtschaft, seine Wirtschaft und seine Bev\u00f6lkerung abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Sowohl f\u00fcr die T\u00fcrkei als auch f\u00fcr \u00c4gypten bleibt es eine strategische Priorit\u00e4t, Israels wachsenden Einfluss im weiteren Nahen Osten und am Horn von Afrika <a href=\"https:\/\/www.thenationalnews.com\/news\/mena\/2025\/09\/23\/egypt-pursues-closer-ties-with-iran-and-turkey-to-counter-israels-growing-expansionism\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">einzud\u00e4mmen<\/a>. Ein st\u00e4rkeres Israel w\u00fcrde die von der T\u00fcrkei angestrebte Rolle als Vermittler und Patron am Horn verw\u00e4ssern und es \u00c4gypten erschweren, \u00c4thiopien in Schach zu halten.<\/p>\n<p>Ein selbstbewussteres Israel k\u00f6nnte jedoch auch den Umgang \u00c4gyptens mit \u00c4thiopien neu gestalten. \u00c4gypten und die T\u00fcrkei k\u00f6nnten Abiy Ahmed in \u00c4thiopien diplomatische Anreize anbieten, beispielsweise einen begrenzten oder symbolischen Zugang zum Roten Meer \u00fcber den Hafen Berbera in Somaliland.<\/p>\n<p>Im Gegenzug k\u00f6nnte Addis Abeba zusagen, Somalias territoriale Integrit\u00e4t zu bekr\u00e4ftigen (und Somaliland niemals anzuerkennen). Dies erscheint jedoch unwahrscheinlich, da weder \u00c4gypten noch die T\u00fcrkei die Macht besitzen, Somalia wieder zusammenzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Die eigene Agenda des Horns<\/p>\n<p>Die eigentlichen M\u00e4chte am Horn von Afrika bleiben die Staaten der Region selbst und ihre rivalisierenden Autorit\u00e4tszentren. Sie haben die <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/09592318.2021.1976573\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Handlungsf\u00e4higkeit und die Interessen<\/a>, die Ergebnisse zu pr\u00e4gen. Seit Langem ziehen sie <a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=4339384\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">externe F\u00f6rderer<\/a> in die Region hinein und spielen sie gegeneinander aus, um Ressourcen, Anerkennung und diplomatische Unterst\u00fctzung zu gewinnen.<\/p>\n<p>Was sich durch den Krieg gegen den Iran ver\u00e4ndert hat, ist nicht, wer die Agenda des Horns bestimmt, sondern die \u00e4u\u00dferen Bedingungen, unter denen die Akteure sie verfolgen.<\/p>\n<p>Die Golfstaaten handelten gerade deshalb opportunistisch, weil sie die F\u00e4higkeit hatten, am Horn zu agieren, solange der Golf selbst stabil war. Diese F\u00e4higkeit k\u00f6nnte nun eingeschr\u00e4nkt sein.<\/p>\n<p>Das ist jedoch keine neue Erkenntnis. In vor \u00fcber f\u00fcnf Jahren <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/09592318.2021.1976573\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">ver\u00f6ffentlichten<\/a> Arbeiten argumentierten mein Kollege Federico Donelli und ich, dass anhaltende Sicherheitsbelastungen im eigenen Umfeld die Reichweite der Ambitionen der Golfstaaten am Horn begrenzen.<\/p>\n<p>Die zugrunde liegenden Konflikte und Rivalit\u00e4ten am Horn werden daher auch weiterhin auf unvorhersehbare Weise miteinander wechselwirken.<\/p>\n<p>Brendon J. Cannon ist au\u00dferordentlicher Professor f\u00fcr internationale Sicherheit an der Khalifa University of Science and Technology in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate.<\/p>\n<p>Dieser Text erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/gulf-attention-is-turning-inward-why-the-iran-war-could-destabilise-the-horn-of-africa-277855\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">The Conversation<\/a> auf Englisch und unterliegt einer Creative-Commons-Lizenz (<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">CC BY-ND 4.0<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"11. M\u00e4rz 2026 Brendon J. 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