{"id":14814,"date":"2026-05-07T17:22:34","date_gmt":"2026-05-07T17:22:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14814\/"},"modified":"2026-05-07T17:22:34","modified_gmt":"2026-05-07T17:22:34","slug":"kultur-politik-und-kritik-in-der-demokratischen-republik-kongo-einblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14814\/","title":{"rendered":"Kultur, Politik und Kritik in der Demokratischen Republik Kongo &#8211; einBLICK"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\tDie Demokratische Republik Kongo blickt auf eine komplexe politische Geschichte zur\u00fcck \u2013 begleitet, kommentiert und oft angefochten durch kulturelle Ausdrucksformen. Am 14. Januar ist das Land Thema im Schelling-Forum.\n\t\t<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wie artikuliert sich politische Kritik in einem Land, in dem Macht und Gewalt nicht nur durch Institutionen, sondern auch durch Sprache, Klang und Symbolik verhandelt werden?\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die interdisziplin\u00e4re Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus der Literatur-, Musik- und Politikwissenschaft in einem Podiumsgespr\u00e4ch zusammen, um die Rolle kultureller Praktiken als Formen politischer Kritik in der DR Kongo zu beleuchten. Wie lassen sich gesellschaftliche Teilhabe und k\u00fcnstlerische Ausdrucksformen politischer Verh\u00e4ltnisse nicht nur reflektieren, sondern auch gestalten und infrage stellen? Inwiefern k\u00f6nnen Literatur-, Musik- und Politikwissenschaft gemeinsam ein kritisches Verst\u00e4ndnis von Macht und Widerstand im kongolesischen Kontext \u2013 jenseits westlicher Deutungsrahmen \u2013 erm\u00f6glichen?\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00dcber diese und weitere Fragen sprechen die Politikwissenschaftlerin Dr. Lilli Banholzer, die Musikwissenschaftlerin Cl\u00e9mentine Nkongolo und der Literaturwissenschaftler Professor Gilbert Shang Ndi (Uni Bayreuth\/BAdW) \u2013 auch mit dem Publikum!\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum Afrikazentrum der Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg statt.\u00a0<\/p>\n<p>Ort und Zeit\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eIm Schatten der Macht: Kultur, Politik und Kritik in der Demokratischen Republik Kongo\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wann: Mittwoch, 14. Januar 2026, 18:00 Uhr\u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wo: Schelling-Forum, Klinikstra\u00dfe 3, 97070 W\u00fcrzburg\u00a0<\/p>\n<p>Mitwirkende\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dr. Philipp Gieg ist promovierter Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl f\u00fcr Internationale Beziehungen und Europaforschung an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg. Er befasst sich unter anderem mit den internationalen Beziehungen und ist Mitherausgeber des 2024 erschienenen \u201eHandbuchs Demokratische Republik Kongo\u201c.\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dr. Lilli Banholzer ist Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Koordinatorin der Bayerischen Wissenschaftsallianz f\u00fcr Frieden, Sicherheit und Konflikt (FoKS). Einer ihrer Schwerpunkte liegt in der Erforschung der Ursachen politischer Gewalt und Konflikte.\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Cl\u00e9mentine Nkongolo arbeitet am Archiv f\u00fcr die Musik Afrikas am Institut f\u00fcr Ethnologie und Afrikastudien der Johannes-Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz (JGU). Dort ist sie zust\u00e4ndig f\u00fcr die Digitalisierung, Transkription und \u00dcbersetzung der Texte der Sammlung kongolesischer Singles.\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Gilbert Shang Ndi ist Professor f\u00fcr Komparatistik\/Kulturwissenschaften mit speziellem Fokus auf Afrika und Lateinamerika an der Universit\u00e4t Bayreuth. Er ist Alumnus des Jungen Kollegs der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Aktuell forscht er zu Netzwerken tropischer Kolonialit\u00e4t in der afrikanischen und lateinamerikanischen Literatur.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Moderation\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dr. Julien Bobineau ist Kulturwissenschaftler und Experte f\u00fcr Antidiskriminierung. Zu seinen Forschungsschwerpunkten z\u00e4hlen die europ\u00e4ische Kolonialgeschichte und ihre Auswirkungen, die postkoloniale Theorie sowie (Anti-)Rassismus in Polizei- und Sicherheitsbeh\u00f6rden. Er ist ebenfalls Mitherausgeber des \u201eHandbuchs Demokratische Republik Kongo\u201c.\u00a0<\/p>\n<p>Anmeldung\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Teilnahme ist kostenfrei und erfolgt \u00fcber das <a href=\"https:\/\/eveeno.com\/104935888\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Buchungsportal<\/a>. Bei Fragen: <a href=\"https:\/\/www.uni-wuerzburg.de\/aktuelles\/einblick\/single\/news\/schelling-kongo\/mailto:schelling-forum@badw.de\" class=\"mail\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">schelling-forum@badw.de<\/a>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Demokratische Republik Kongo blickt auf eine komplexe politische Geschichte zur\u00fcck \u2013 begleitet, kommentiert und oft angefochten durch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14815,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[246],"tags":[386,385],"class_list":{"0":"post-14814","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-republik-kongo","8":"tag-republic-of-the-congo","9":"tag-republik-kongo"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116534453304285411","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14814","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14814"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14814\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14815"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}