{"id":14869,"date":"2026-05-07T20:13:11","date_gmt":"2026-05-07T20:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14869\/"},"modified":"2026-05-07T20:13:11","modified_gmt":"2026-05-07T20:13:11","slug":"fremdenfeindlichkeit-in-suedafrika-ghana-nigeria-und-kenia-warnen-vor-uebergriffen-auf-migranten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14869\/","title":{"rendered":"Fremdenfeindlichkeit in S\u00fcdafrika: Ghana, Nigeria und Kenia warnen vor \u00dcbergriffen auf Migranten"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Mehrere afrikanische Staaten haben ihre in <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ramaphosa-schickt-2200-soldaten-suedafrika-zieht-gegen-organisierte-kriminalitaet-ins-feld-10024485\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">S\u00fcdafrika<\/a> lebenden Staatsb\u00fcrger zur Vorsicht aufgerufen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Kenia, Malawi, Lesotho und Simbabwe rieten Migranten, in ihren Wohnungen zu bleiben. Ghana wandte sich laut BBC mit einem Schreiben an die Afrikanische Union (AU) und forderte eine Erkundungsmission. Die Vorg\u00e4nge stellten laut Accra ein \u201eernsthaftes Risiko f\u00fcr Sicherheit und Wohlergehen\u201c der Afrikaner in S\u00fcdafrika dar.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Ausl\u00f6ser sind nach Angaben von Reuters und BBC eine Serie von Protesten gegen illegale Einwanderung in mehreren s\u00fcdafrikanischen Gro\u00dfst\u00e4dten sowie online verbreitete Videos. Eine von Reuters beschriebene Aufnahme zeigt einen Ghanaer, der von einer Menschenmenge bedr\u00e4ngt wird, die seine Papiere sehen will und ihm zuruft, er solle \u201esein Land in Ordnung bringen\u201c. <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/mythos-christenverfolgung-was-in-nigeria-wirklich-hinter-der-gewalt-steckt-2361831\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nigeria<\/a> k\u00fcndigte gegen\u00fcber Reuters an, mindestens 130 Staatsb\u00fcrger zu repatriieren, nachdem zwei Nigerianer ums Leben gekommen waren. Ghana brachte laut Reuters einen B\u00fcrger zur\u00fcck, der in einem viralen Video zu sehen war.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die s\u00fcdafrikanische Regierung weist die Darstellung zur\u00fcck. Pr\u00e4sidialamtssprecher Vincent Magwenya sagte laut Africanews vor Journalisten: \u201eS\u00fcdafrikaner sind nicht fremdenfeindlich.\u201c Es handle sich um \u201evereinzelte Proteste\u201c, die im verfassungsm\u00e4\u00dfigen Rahmen zul\u00e4ssig seien. Ministerin im Pr\u00e4sidialamt Khumbudzo Ntshavheni erkl\u00e4rte gegen\u00fcber der BBC nach einer Kabinettssitzung, kursierende \u201egef\u00e4lschte Videos und Bilder\u201c zielten darauf ab, das internationale Ansehen S\u00fcdafrikas zu besch\u00e4digen. Opfer unter Ausl\u00e4ndern f\u00fchrte sie auf <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/gewalt-in-mosambik-und-dr-kongo-vertreibt-hunderttausende-2194753\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">allgemeine Kriminalit\u00e4t<\/a> zur\u00fcck.\n            <\/p>\n<p>            Operation Dudula hinter den Protesten<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Pr\u00e4sident Cyril Ramaphosa traf sich am Dienstag mit Mosambiks Staatschef Daniel Chapo, wie Africanews berichtet. Beide kamen \u00fcberein, dass der Kontinent gemeinsam die Ursachen der Migration angehen m\u00fcsse \u2013 darunter Konflikte, Instabilit\u00e4t und \u201eMisswirtschaft\u201c, so Magwenya laut Africanews. Den Vorwurf der Xenophobie bezeichnete er als \u201ebequeme\u201c Analyse und verglich ihn mit den unzutreffenden US-Behauptungen eines \u201eGenozids\u201c an der wei\u00dfen Minderheit.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Hinter den Protesten steht laut Reuters unter anderem die B\u00fcrgerwehr Operation Dudula, die Migranten ohne Papiere etwa den Zugang zu \u00f6ffentlichen Gesundheitseinrichtungen verwehrt. Migrantenrechtsgruppen sehen in den Betroffenen S\u00fcndenb\u00f6cke f\u00fcr die wirtschaftlichen Probleme des Landes \u2013 die Arbeitslosenquote liegt bei \u00fcber 30 Prozent und trifft die schwarze Bev\u00f6lkerung \u00fcberproportional, so Reuters.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Laut der von Reuters zitierten Statistikbeh\u00f6rde Stats SA stieg der Anteil der im Ausland geborenen Bev\u00f6lkerung von 2 Prozent (1996) auf 4 Prozent (2022). Die meisten Migranten stammen aus der Region der S\u00fcdafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC). Ein Kabinettsbeschluss vom Donnerstag, den Reuters zitiert, bekr\u00e4ftigte das Recht auf Protest gegen illegale Einwanderung, betonte jedoch, Gewalt sei \u201enicht akzeptabel\u201c.\n            <\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/images\/blz\/send-mail.svg\" alt=\"Send feedback\"\/><\/p>\n<p>Lesen Sie mehr zum Thema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehrere afrikanische Staaten haben ihre in S\u00fcdafrika lebenden Staatsb\u00fcrger zur Vorsicht aufgerufen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Kenia,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14870,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[151],"class_list":{"0":"post-14869","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ghana","8":"tag-ghana"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116535125995468020","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14869"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14869\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}