{"id":14880,"date":"2026-05-07T21:21:16","date_gmt":"2026-05-07T21:21:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14880\/"},"modified":"2026-05-07T21:21:16","modified_gmt":"2026-05-07T21:21:16","slug":"erster-container-mit-avocados-aus-ruanda-in-den-niederlanden-eingetroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14880\/","title":{"rendered":"Erster Container mit Avocados aus Ruanda in den Niederlanden eingetroffen"},"content":{"rendered":"<p>Nachhaltigkeit<\/p>\n<p>13 Dezember 2023<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir Ihnen helfen?<\/p>\n<p id=\"reading_time\">Lesedauer: 3 Minuten<\/p>\n<p class=\"has-medium-font-size\">Montag, den 27.\u00a0November, kam der erste K\u00fchlcontainer mit Avocados aus Ruanda bei Avor in Poeldijk an. Dies geschah im Beisein des ruandischen Botschafters in den Niederlanden Olivier Jean Patrick Nduhungirehe, seines Kollegen Jean Hugues Mukama, Nico Spruijt von Avor und Tom Bouwman von Flying Swans.<\/p>\n<p>\u201eDie Qualit\u00e4t der Fr\u00fcchte ist gut und die Avocados eignen sich zur Reifung f\u00fcr unsere Kunden\u201c, so Nico Spruijt, kaufm\u00e4nnischer Leiter von Avor, der die Avocados importiert hat. Diese erfolgreiche Ankunft wird als Durchbruch in der Entwicklung des Gem\u00fcseanbaus in Ruanda angesehen, da das Land hiermit Zugang zum europ\u00e4ischen Markt erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Zusammenarbeit zwischen Ruanda und den Niederlanden<\/p>\n<p>Diese Lieferung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen mehreren Parteien in Ruanda und den Niederlanden. Der Exporteur in Ruanda ist SOUK Farms. Das Unternehmen wurde beim Sortieren, Verpacken und Verladen der Avocados von lokalen Experten des IDH im Rahmen des HortInvest-Programms der niederl\u00e4ndischen Botschaft in Ruanda unterst\u00fctzt. Die Logistik von der Verladeort bis zum Hafen von Rotterdam wurde von Maersk abgewickelt und der gesamte Prozess wurde von Flying Swans \u00fcberwacht und unterst\u00fctzt. \u201eFlying Swans arbeitet bei seinen Projekten immer mit lokalen Partnern, den Beh\u00f6rden vor Ort sowie niederl\u00e4ndischen Unternehmen zusammen\u201c, erkl\u00e4rt Marcel Biemond, Direktor von Flying Swans.<\/p>\n<p>Northern Corridor<\/p>\n<p>Der Container wurde per LKW von Kigali in Ruanda \u00fcber Uganda zum Hafen von Mombasa in Kenia gefahren. Diese Route wird als \u201eNorthern Corridor\u201c (N\u00f6rdlicher Korridor) bezeichnet und Kenias Ziel ist es, mit dem Hafen von Mombasa auch die L\u00e4nder im Hinterland dieses Korridors zu bedienen. Flying Swans arbeitet an mehreren Entwicklungen f\u00fcr die K\u00fchllogistik in diesem Korridor, wie z.\u00a0B. dem Transport von K\u00fchlcontainern mit dem Zug zum Hafen und der Entwicklung von Konsolidierungszentren f\u00fcr Obst, Gem\u00fcse und Blumen an wichtigen Logistikknotenpunkten. \u201eDie Entwicklung einer effizienteren Hinterlandlogistik wie dieser ist wichtig, um die Exportketten von Obst und Gem\u00fcse in die Niederlande wettbewerbsf\u00e4higer zu machen\u201c, meint Nico Spruijt von Avor.<\/p>\n<p>Avocados aus Ruanda<\/p>\n<p>Seit einigen Jahren exportiert Ruanda immer gr\u00f6\u00dfere Mengen an Avocados nach \u00dcbersee, insbesondere in den Nahen Osten. Dies geschah allerdings bisher nur per Luftfracht, mit Ausnahme eines einzigen Testcontainers, der letzten November nach Dubai verschifft wurde. Dieser Testcontainer und die Lieferung in die Niederlande zeigen, dass es m\u00f6glich ist, Avocados per Seefracht aus Ruanda zu exportieren. \u201eDer Export von Avocados per Seefracht ist unserer Meinung nach der einzig nachhaltige Weg, denn er ist billiger und verursacht im Vergleich zur Luftfracht viel weniger CO2-Emissionen\u201c, sagt Marcel Biemond von Flying Swans.<\/p>\n<p>Flying Swans <\/p>\n<p>\u201eWir glauben an das Potenzial afrikanischer L\u00e4nder und insbesondere Ruandas, Obst und Gem\u00fcse zu exportieren, aber daf\u00fcr muss ihre K\u00fchllogistik gut organisiert sein\u201c, so Marcel Biemond weiter. Das ist das Ziel des Programms Flying Swans, das von Invest International finanziert wird. \u201eInvest International treibt die Entwicklung eines nachhaltigen und integrativen internationalen Handels proaktiv voran. Das hier ist ein tolles Beispiel f\u00fcr eine Win-Win-Situation, in der die CO2-Reduzierung in der Logistik mit der Schaffung von Chancen und wirtschaftlichem Wert kombiniert wird\u201c, erkl\u00e4rt Femke Bos, Director Business Development, Strategy &amp; IESG bei Invest International.<\/p>\n<p>\n    \u201eAls wichtigster Importhafen f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse in Europa stellen wir unsere Dienstleistungen und Infrastruktur gerne zur Verf\u00fcgung, um diese Initiativen voranzubringen und den Logistikprozess nachhaltiger zu gestalten.\u201c\n  <\/p>\n<p>\n      Danny Levenswaard, Direktor f\u00fcr St\u00fcckgut, Port of Rotterdam Authority\n          <\/p>\n<p>Chancen f\u00fcr die Niederlande<\/p>\n<p>\u201eDieses Projekt zeigt, dass niederl\u00e4ndische Unternehmen im Obst- und Gem\u00fcsesektor Pioniere sind, die immer neue M\u00f6glichkeiten sehen und mit Unternehmergeist zur Entwicklung der Infrastruktur weltweit beitragen\u201c, sagt Janine Luten, Direktorin von GroentenFruitHuis. In den kommenden Jahren werden voraussichtlich noch mehr Avocados aus Ruanda in Europa ankommen, und auch bei anderen Produkten kann zunehmend der Wechsel von der Luftfracht zur Seefracht vollzogen werden. Das ist auch einer der Gr\u00fcnde, warum die Port of Rotterdam Authority die Aktivit\u00e4ten von Flying Swans unterst\u00fctzt. \u201eAls wichtigster Importhafen f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse in Europa stellen wir unsere Dienstleistungen und Infrastruktur gerne zur Verf\u00fcgung, um diese Initiativen voranzubringen und den Logistikprozess nachhaltiger zu gestalten\u201c, erkl\u00e4rt Danny Levenswaard, Direktor f\u00fcr St\u00fcckgut der Port of Rotterdam Authority.<\/p>\n<p>Quelle: Flying Swans<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nachhaltigkeit 13 Dezember 2023 Wie k\u00f6nnen wir Ihnen helfen? Lesedauer: 3 Minuten Montag, den 27.\u00a0November, kam der erste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14881,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[403,404],"class_list":{"0":"post-14880","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-ruanda","9":"tag-rwanda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116535393160232725","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14880","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14880"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14880\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14880"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14880"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}