{"id":14901,"date":"2026-05-07T22:55:53","date_gmt":"2026-05-07T22:55:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14901\/"},"modified":"2026-05-07T22:55:53","modified_gmt":"2026-05-07T22:55:53","slug":"reise-von-ministerpraesident-schweitzer-nach-ruanda-ungewiss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14901\/","title":{"rendered":"Reise von Ministerpr\u00e4sident Schweitzer nach Ruanda ungewiss"},"content":{"rendered":"<p>Es w\u00e4re seine erste Reise in das rheinland-pf\u00e4lzische Partnerland Ruanda gewesen. Ob Ministerpr\u00e4sident Alexander Schweitzer (SPD) jetzt allerdings wie geplant im Mai in das ostafrikanische Land fliegen wird, ist noch offen.  <\/p>\n<p>Eine Auslandsreise werde derzeit aus Sicherheitsgr\u00fcnden gepr\u00fcft, teilte die Staatskanzlei in Mainz am Mittwoch mit. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Osten der Demokratischen Republik Kongo blicke die Landesregierung mit Sorge auf die Spannungen in der Region, hie\u00df es. <\/p>\n<p>Ruanda grenzt im Nordwesten an die Demokratische Republik Kongo. Dem Land wird vorgeworfen, die Rebellengruppe M23 zu unterst\u00fctzen, die vor kurzem im Osten von Kongo die Stadt Goma eingenommen hatte. Dabei soll es unter anderem um Zugriff auf wichtige Rohstoffvorkommen gehen. <\/p>\n<p>Graswurzelpartnerschaft seit 1982\u00a0 <\/p>\n<p>Die seit 1982 bestehende <a href=\"https:\/\/www.rlp.de\/unser-land\/europa-und-internationales\/partnerschaften\/ruanda\" class=\"link link-inline inline-link\" title=\"Partnerschaft Rheinland-Pfalz und Ruanda\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer nofollow\" data-pjax=\"0\">Partnerschaft<\/a> zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda gilt als erfolgreiches Beispiel dezentraler Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist eine sogenannte Graswurzelpartnerschaft zwischen den Menschen in beiden L\u00e4ndern. Sie wird von einem Partnerschaftsverein und zahlreichen Initiativen, Kommunen, Schulen und Hochschulen in Rheinland-Pfalz getragen.\u00a0<\/p>\n<p>Genozid in Ruanda und seine Aufarbeitung <\/p>\n<p>Am Abend des 6. April 1994 wurde das Flugzeug des damaligen, ruandischen Pr\u00e4sidenten abgeschossen. Bis heute ist unklar, ob von Tutsi oder von Hutu. Daraufhin t\u00f6teten radikale Hutu in 100 Tagen \u00fcber 800.000 Tutsi und gem\u00e4\u00dfigte Hutu.<\/p>\n<p>Die Aufarbeitung des Genozids l\u00e4uft bis heute, in den letzten Jahren konnten zahlreiche T\u00e4ter vor nationalen und regionalen Gerichten sowie dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt werden. <\/p>\n<p>V\u00f6lkermord in Ruanda im Jahr 1994<\/p>\n<p>In der Zeit des Genozids vor 31 Jahren habe die Partnerschaft auf einem schweren Pr\u00fcfstand gestanden, erinnerte die Staatskanzlei. 1994 reiste der damalige Innenminister Walter Zuber (SPD)  noch vor den ersten Vertretern der Bundesrepublik in das verw\u00fcstete Land, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Er empfahl den Rheinland-Pf\u00e4lzerinnen und Rheinland-Pf\u00e4lzern, auch in schweren Zeiten die ruandische Bev\u00f6lkerung durch die gemeinsamen Projekte zu unterst\u00fctzen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es w\u00e4re seine erste Reise in das rheinland-pf\u00e4lzische Partnerland Ruanda gewesen. 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