{"id":14921,"date":"2026-05-08T00:48:15","date_gmt":"2026-05-08T00:48:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14921\/"},"modified":"2026-05-08T00:48:15","modified_gmt":"2026-05-08T00:48:15","slug":"krieg-im-sudan-sudans-vergessenes-leid-leben-im-stillstand-nach-der-flucht-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14921\/","title":{"rendered":"Krieg im Sudan: Sudans vergessenes Leid: Leben im Stillstand nach der Flucht"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAAdt tspAAdu\">Dicht an dicht sitzen die Frauen auf einer Strohmatte unter einem Schattendach, ihre bunten Kleider und Kopft\u00fccher ein Kontrast zu der staubtrockenen Halbw\u00fcste rund um das Lager Abouteng\u00e9 im Osten des Tschad. Gerade einmal 50 Kilometer trennen sie hier vom Sudan, aus dem sie flohen, als dort im April 2023 der B\u00fcrgerkrieg begann. Die meisten von ihnen kommen aus D\u00f6rfern und St\u00e4dten in der Region West-Darfur. Seitdem f\u00fchren sie ein Leben im Stillstand, dem Krieg entkommen, aber nicht wirklich sicher.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Abouteng\u00e9 ist vor allem ein Lager der Frauen und Kinder, sie stellen die Mehrheit der gut 47.000 Lagerbewohner. Der Tschad in Zentralafrika, selbst ein bitterarmes Land, hat rund 920.000 Fl\u00fcchtlinge aus dem \u00f6stlichen Nachbarland Sudan aufgenommen. Insgesamt gibt es nach UN-Angaben knapp 11,6 Millionen Vertriebene durch den seit nunmehr drei Jahren andauernden Krieg im Sudan, 4,5 Millionen Menschen haben Zuflucht im Ausland gesucht.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Die Vereinten Nationen sprechen von der gr\u00f6\u00dften humanit\u00e4ren Krise der Welt. Zugleich stehen der Krieg und seine Opfer im Schatten des Nahost-Krieges und erfahren viel weniger Aufmerksamkeit. Der Machtkampf zwischen De-facto-Staatschef Abdel-Fattah al-Burhan und seinem ehemaligen Stellvertreter Mohamed Hamdan Daglo, zwischen der Regierungsarmee SAF und Daglos Miliz RSF, spaltet das Land. Den Preis zahlt die Zivilbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p> Keine Gnade selbst f\u00fcr Babys <\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Yeman Mohamat Ramadan l\u00e4sst den Blick \u00fcber die Gruppe der Frauen schweifen, als sie von den Tagen der Flucht erz\u00e4hlt, damals, als die K\u00e4mpfer der Miliz Al-Dschunaina, die Hauptstadt von West-Darfur angriffen und dort Massaker an den Menschen der Volksgruppe der Massalit ver\u00fcbten.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">\u201eSie haben die M\u00e4nner und die \u00e4lteren Jungen nicht gehen lassen, sondern sie geschlagen und get\u00f6tet\u201c, sagt sie. Die Frauen und M\u00e4dchen, die aus der brennenden und zerst\u00f6rten Stadt flohen,\u00a0wurden misshandelt und ausgeraubt. \u201eSie sind uns mit ihren Wagen gefolgt, immer wieder\u201c, erz\u00e4hlt Ramadan. \u201eM\u00e4dchen wurden vor den Augen ihrer Familie vergewaltigt. Es gab schwangere Frauen, bei denen angesichts des Stresses die Wehen einsetzten. Dann haben die Dschandschawid gewartet, bis das Baby geboren war. Wenn es ein Junge war, haben sie ihn get\u00f6tet.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Ramadan und die anderen Frauen sprechen nicht von der RSF, sondern setzen die Miliz mit den Dschandschawid gleich, jenen arabischen Reitermilizen, die bereits w\u00e4hrend des Genozids vor mehr als 20 Jahren Angeh\u00f6rige der nicht-arabischen Volksgruppen in Darfur t\u00f6teten, misshandelten, vertrieben. Sexuelle Gewalt war schon damals eine Kriegswaffe, so wie jetzt gegen die Frauen und M\u00e4dchen der Massalit, Zaghawa oder Fur.<\/p>\n<p> Kinder malten nur Feuer und Gewehre <\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Viele Menschen in Abouteng\u00e9 haben Furchtbares erlebt, sind traumatisiert. Die Kinderrechtsorganisation Plan International betreibt hier neben psychosozialer Arbeit f\u00fcr Betroffene sexueller Gewalt zwei Schutzorte f\u00fcr Kinder, in denen die j\u00fcngsten Lagerbewohner lernen k\u00f6nnen, wieder Kinder zu sein.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Wer die R\u00e4umlichkeiten heute besucht, sieht singende und tanzende Kinder, andere basteln oder malen. \u201eAls wir hier mit der Arbeit begannen, haben sie Flammen und Gewehre gemalt\u201c, sagt Nothilfekoordinator Kefa Mayange. Manchmal erz\u00e4hlten sie: von brennenden St\u00e4dten, von M\u00e4nnern, von Waffen. Dass sie gesehen haben, wie Menschen ins Feuer geworfen wurden. \u201eHeute malen sie Blumen\u201c, sagt Mayange.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Und doch \u2013 insbesondere viele Jungen haben Augen, aus denen ein unkindlicher Ernst blickt. Anfangs sei es st\u00e4ndig zu Pr\u00fcgeleien gekommen, erz\u00e4hlt ein Betreuer. Die Jungen, die so viel Gewalt gesehen hatten, mussten lernen, Konfrontationen ohne Gewalt zu l\u00f6sen. Auf vielen lastet der Druck, in jungen Jahren bereits der \u201eMann der Familie\u201c sein zu m\u00fcssen, das Wissen, dass ihre M\u00fctter und Schwestern auf der Flucht von niemandem gesch\u00fctzt werden konnten.<\/p>\n<p> \u201eWie sollen wir f\u00fcr unsere Familien sorgen?\u201c <\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Hinzu kommt die Perspektivlosigkeit \u2013 Abouteng\u00e9 hat mittlerweile zwei Grundschulen, eine dritte ist im Bau. Doch es leben rund 30.00 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre in dem Lager. Eine h\u00f6here Schule gibt es nicht, Ausbildungsst\u00e4tten ebenso wenig. Und die Agrarnomaden in der Nachbarschaft sind selbst bitterarm. Die kleine Grenzstadt Adr\u00e9 bietet wenige Arbeitsm\u00f6glichkeiten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Viele Jungen \u00fcberlegen bereits im Alter von 13 oder 14 Jahren, ob sie nicht den gef\u00e4hrlichen Weg nach Libyen und \u00fcber das Meer versuchen sollen. \u201eIch will nach Brasilien, um meine Familie unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen\u201c, erz\u00e4hlt ein Junge, auch wenn er nicht recht wei\u00df, wo Brasilien eigentlich ist.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Das Gef\u00fchl, festzuh\u00e4ngen, w\u00e4hrend anderswo das Leben weitergeht, kennt Azraa Mustafa nur zu gut. Die zierliche junge Frau koordiniert die Arbeit im Schutzort. Die Arbeit mit den Kindern macht ihr Freude, doch ihre eigentlichen Zukunftsvorstellungen sehen anders aus. \u201eIch habe drei Jahre lang Medizin studiert, doch durch den Krieg musste ich das Studium unterbrechen.\u201c Inzwischen frage sie sich, ob ihr Weg je wieder an eine Universit\u00e4t und zu ihrem Traumberuf als \u00c4rztin f\u00fchrt. \u201eWir sind die M\u00fctter von morgen. Wie sollen wir f\u00fcr unsere Familien sorgen, wenn wir keinen Beruf lernen k\u00f6nnen?\u201c fragt sie.<\/p>\n<p> \u201eNach drei Monaten habe ich meiner Mutter gesagt, was passiert ist\u201c <\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Ihrer Familie helfen \u2013 das wollte auch die 17 Jahre alte Wahiba, die ihr vier Monate altes Baby im Arm wiegt. Ihr Vater wurde im Krieg get\u00f6tet, der \u00e4ltere Bruder verletzt und ist nicht arbeitsf\u00e4hig. Wahiba suchte sich deshalb Arbeit in Adr\u00e9, formte Lehmziegel \u2013 eine Arbeit, die vor allem von Frauen gemacht wird. Doch dann kam der Tag, an dem ihr zwei maskierte M\u00e4nner auflauerten, sie in ein leerstehendes Geb\u00e4ude verschleppten.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Sie warfen ihr einen Sack \u00fcber den Kopf, vergewaltigten sie stundenlang. Irgendwann verlor Wahiba ihr Zeitgef\u00fchl, wie sie erz\u00e4hlt. Am n\u00e4chsten Tag setzten die T\u00e4ter sie auf der Stra\u00dfe aus. Wahiba schwieg. Wie viele junge Frauen aus einer konservativen Gesellschaft war sie nicht aufgekl\u00e4rt worden. Als ihre Periode ausblieb, wusste sie die Zeichen einer Schwangerschaft nicht zu deuten. \u201eNach drei Monaten habe ich meiner Mutter gesagt, was passiert ist\u201c, erz\u00e4hlt sie. \u201eSie sagte, warum bist du nicht sofort zu mir gekommen?\u201c Es war zu sp\u00e4t, etwas gegen die Schwangerschaft zu unternehmen.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Wahibas Mutter steht fest an der Seite ihrer Tochter, doch sexuelle Gewalt ist im Sudan stark mit Stigma verbunden. \u201eMein Onkel sagte, ich geh\u00f6re nicht mehr zur Familie. Meine Cousins haben meine Kleider vor die H\u00fctte geworfen\u201c, sagt Wahiba mit leiser Stimme. \u201eAber dann hat der Sheik ihnen gesagt, dass sie mir Unrecht tun und mich nicht so behandeln d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p> Schweigen und Stigma durchbrechen <\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Der Sheik, das ist Ousman Yacoub Osman, der Chef der Fl\u00fcchtlingsselbstverwaltung. Doch vor allem sind es die Frauen in Abouteng\u00e9, die St\u00e4rke und Solidarit\u00e4t zeigen, die Mauer des Schweigens durchbrechen und deutlich machen wollen, dass es nicht die \u00dcberlebenden sexueller Gewalt sind, die sich sch\u00e4men m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Yeman Mohamat Ramadan etwa geh\u00f6rt dem Komitee \u201egenderbasierte Gewalt\u201c an, das unter dem Motto \u201eKeine Gewalt\u201c aufkl\u00e4rt, \u00dcbergriffe und Risiken identifiziert. Etwa, dass Frauen und M\u00e4dchen nicht alleine das Lager verlassen sollen, um Feuerholz zu suchen, sondern stets in kleinen Gruppen.<\/p>\n<p> Es mangelt an fast allem <\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Doch nicht alle Probleme lassen sich durch Gespr\u00e4che l\u00f6sen. Abouteng\u00e9 gilt im Vergleich zu den weiter im Hinterland gelegenen Lagern als gut ausgestattet. Dabei mangelt es nicht nur an Schulen. Die internationalen Hilfsk\u00fcrzungen machen sich auch hier bemerkbar. Wasser- und Lebensmittelrationen sind geschrumpft. Viele Frauen und \u00e4ltere M\u00e4dchen klagen, dass es viel zu wenig Hygieneprodukte gibt. Ein M\u00e4dchen in der Grundschule erz\u00e4hlt mit leiser Stimme, dass es sich eine Schuluniform w\u00fcnscht, wie sie die Sch\u00fcler der regul\u00e4ren Schulen in der Stadt haben. \u201eIch habe doch nur ein einziges Kleid\u201c, sagt sie und streicht \u00fcber den sauberen, aber abgetragenen Stoff.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Die Lehrer der Schule wissen selbst nicht, wie sie den Kindern Zuversicht vermitteln sollen angesichts eines Krieges, der nun in sein viertes Jahr geht. Jeder, der in Abouteng\u00e9 lebt, hat jemanden verloren. Und die Nachrichten \u00fcber die K\u00e4mpfe und Angriffe wie im vergangenen Jahr gegen die belagerte Stadt Al-Faschir und das Fl\u00fcchtlingslager Samsam oder nun in Kordofan wecken schlimme Erinnerungen und Alptr\u00e4ume.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">\u201eEs muss Gerechtigkeit geben\u201c, sagt Gamar Khatir Yaya, einer der Lehrer. Einst arbeitete der Mann im langen wei\u00dfen Gewand im Erziehungsministerium. \u201eDer Internationale Strafgerichtshof muss ermitteln und die T\u00e4ter zur Verantwortung ziehen.\u201c<\/p>\n<p> Zwischen Hoffen und Bangen am Grenz\u00fcbergang <\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Noch ganz frisch sind die Erinnerungen bei den Menschen, die auf dem Gel\u00e4nde des Roten Kreuzes am Grenz\u00fcbergang Adr\u00e9 unter B\u00e4umen auf Strohmatten sitzen, die wenigen Habseligkeiten um sich verteilt. Viele wirken ersch\u00f6pft, gezeichnet von den Strapazen der Reise und den Erlebnissen.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Eine Frau, die mit ihren Kindern und ihrer Schwester aus West-Darfur gekommen ist, schwankt zwischen Hoffen und Bangen. \u201eIch hoffe, hier ist es besser f\u00fcr uns\u201c, sagt sie. \u201eAber meine Eltern sind noch im Sudan. Wenn wir hier einen Ort zum Bleiben finden, will ich zur\u00fcck und sie zu uns holen.\u201c Sie streicht ihrem kleinen Sohn \u00fcber den Kopf. \u201eDie Kinder schreien nachts im Schlaf. Ich hoffe, hier kommen sie zur Ruhe.\u201c<\/p>\n<p> \u201eIch habe keine Wahl. Der Krieg l\u00e4sst mir keine.\u201c <\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Eine verh\u00e4rmt aussehende Frau greift in den kleinen Plastiksack auf ihrem Scho\u00df und zieht eine kleine Metallsch\u00fcssel f\u00fcr Wasser oder Essen heraus. \u201eDas ist alles, was sie uns gelassen haben\u201c, sagt sie bitter. Sie kommt aus Al-Faschir, hinter ihr liegt eine Odyssee aus Hunger, Gewaltszenen und Stra\u00dfen voller Leichen. Nun hofft sie, im Tschad Hilfe f\u00fcr ihren Mann zu finden, der nach einer Schussverletzung seine linke K\u00f6rperh\u00e4lfte nur m\u00fchsam bewegen kann.<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Ein alter Mann, der in den vergangenen Jahren immer wieder auf der Flucht war, z\u00e4hlt die Stationen auf: \u201eSamsam, Al-Faschir, Tawila.\u201c Es sind Namen, die f\u00fcr einige der schlimmsten Orte des Krieges stehen. Wehm\u00fctig blickt er auf den Sendeturm wenige hundert Meter entfernt, schon auf der sudanesischen Seite. \u201eEs gibt keinen besseren Platz, als im eigenen Land zu sein\u201c, sagt er. \u201eAber ich habe keine Wahl. Der Krieg l\u00e4sst mir keine.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260412-930-933988\/1<\/p>\n<p class=\"tspAAdt\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dicht an dicht sitzen die Frauen auf einer Strohmatte unter einem Schattendach, ihre bunten Kleider und Kopft\u00fccher ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14922,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[235],"tags":[267],"class_list":{"0":"post-14921","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sudan","8":"tag-sudan"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116536207149489883","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14921","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14921"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14921\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14922"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14921"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14921"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14921"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}