{"id":14923,"date":"2026-05-08T01:11:06","date_gmt":"2026-05-08T01:11:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14923\/"},"modified":"2026-05-08T01:11:06","modified_gmt":"2026-05-08T01:11:06","slug":"die-liebesbeziehung-des-westens-mit-ruanda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14923\/","title":{"rendered":"Die Liebesbeziehung des Westens mit Ruanda"},"content":{"rendered":"<p>In Kigali dreht sich am 16. M\u00e4rz alles um die Ausrichtung des 73.\u00a0<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/fifa\/t-18119265\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FIFA<\/a>-Kongresses. Im Mittelpunkt des Fu\u00dfball-Spektakels steht <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/keine-dfb-stimme-f\u00fcr-fifa-pr\u00e4sident-gianni-infantino\/a-64997218\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gianni\u00a0Infantino<\/a>. Er lie\u00df sich ohne\u00a0Gegenkandidaten ein drittes Mal zum FIFA-Pr\u00e4sidenten w\u00e4hlen und hat den Weltfu\u00dfballverband\u00a0fest in der Hand.<\/p>\n<p>Die Ausrichtung des Kongresses <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ruanda\/t-17548117\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in Ruanda<\/a> sorgte jedoch f\u00fcr Aufregung. So bezeichnete die Menschenrechtsorganisation\u00a0Equidem Ruanda als &#8222;einen der repressivsten Staaten Afrikas&#8220; und warf\u00a0der FIFA vor, &#8222;ein Regime zu legitimieren, dem vorgeworfen wird,\u00a0Aktivisten auf unbestimmte Zeit zu inhaftieren und zu foltern, nur weil\u00a0sie ihre Meinung sagen&#8220;.\u00a0Und Human Rights Watch beschreibt das Land als einen Staat, der &#8222;diejenigen ins Visier nimmt, die als\u00a0Bedrohung f\u00fcr die Regierung wahrgenommen werden&#8220;.<\/p>\n<p>Internationale Gemeinschaft nachsichtig<\/p>\n<p>Nicht nur die FIFA verschlie\u00dft die Augen vor den autorit\u00e4ren Z\u00fcgen\u00a0Ruandas. <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/gro\u00dfbritannien-will-recht-auf-asyl-einschr\u00e4nken\/a-64889862\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfbritannien<\/a>\u00a0etwa w\u00e4hlte Ruanda als Partner f\u00fcr seinen\u00a0viel kritisierten Plan, Asylbewerber, die illegal\u00a0auf der Insel ankommen, in das ostafrikanische Land zur\u00fcckzuschicken &#8211; eine Erw\u00e4gung, mit der es <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/d\u00e4nemark-will-asylbewerber-nach-ruanda-schicken\/a-63074749\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nicht alleine dasteht<\/a>.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"62237943\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/62237943_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Ruanda Spatenstich BioNTech Fabrik (Foto: Luke Dray\/Getty Images)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>BioNTech will in Ruanda als erstem Land in Afrika mRNA-Impfstoffe herstellen Bild: Luke Dray\/Getty Images<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend das deutsche Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche\u00a0Zusammenarbeit und Entwicklung erkl\u00e4rt, dass politische Gegner von\u00a0Pr\u00e4sident Paul Kagame &#8222;immer wieder entf\u00fchrt und illegal inhaftiert\u00a0werden&#8220;, trafen am Montag sechs mobile Impfstoffproduktionsanlagen des\u00a0deutschen Pharmariesen BioNTech in Ruanda ein &#8211; die ersten Lieferungen\u00a0dieser Art nach Afrika. Ruanda wurde damit beauftragt, die Impfstoffe an\u00a0die 55 Mitglieder der Afrikanischen Union zu verteilen.<\/p>\n<p>Das Land, das alles kann<\/p>\n<p>Warum ist der Westen bereit, Ruandas permanente Verst\u00f6\u00dfe gegen die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/menschenrechte\/t-17398927\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Menschenrechte<\/a> zu ignorieren?\u00a0Der unabh\u00e4ngige Forscher Frederick Golooba Mutebi aus Kampala beschreibt\u00a0die westliche Politik in Ruanda als widerspr\u00fcchlich:\u00a0&#8222;Sie reden fast ununterbrochen \u00fcber Ruandas Menschenrechtsbilanz, k\u00f6nnen\u00a0aber nicht umhin, Ruandas F\u00e4higkeit zu w\u00fcrdigen, die Ressourcen, die es\u00a0von internationalen Organisationen und Entwicklungspartnern erh\u00e4lt, sehr\u00a0effektiv zu verwalten&#8220;, so Mutebi im DW-Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Ruanda habe\u00a0sich nach dem V\u00f6lkermord von 1994 erfolgreich\u00a0als sehr vertrauensw\u00fcrdiger internationaler Partner positioniert, sagt auch der britische\u00a0Ostafrika-Experte Phil Clark der DW.\u00a0&#8222;Viele internationale Organisationen und Staaten wollen mit dieser sehr\u00a0\u00fcberzeugenden Geschichte des Wiederaufbaus in Verbindung gebracht\u00a0werden&#8220;, so Clark.\u00a0<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"64708186\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/64708186_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Gruppenbild ruandischer Abgeordneter mit Paul Kagame nach der Parlamentswahl 2018 (Foto: Cyril Ndegeya\/picture alliance\/Photoshot)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Ruanda war das erste Land der Welt, das eine weibliche Mehrheit im Parlament hatteBild: Cyril Ndegeya\/picture alliance\/Photoshot<\/p>\n<p>Zu diesen Partnern geh\u00f6ren auch die USA, die den gr\u00f6\u00dften\u00a0Beitrag zum ruandischen Gesundheitssektor leisten. Im Jahr 2021\u00a0stellten die Vereinigten Staaten 147 Millionen US-Dollar an\u00a0Auslandshilfe bereit und sind damit der gr\u00f6\u00dfte bilaterale Geber\u00a0Ruandas.<\/p>\n<p>Gute Infrastruktur aufgebaut<\/p>\n<p>Ruanda vermittelt zudem den Eindruck, internationale Hilfsgelder besonders\u00a0effektiv einzusetzen. Das Land hat eine gute Infrastruktur\u00a0aufgebaut und in das Bildungs- und Gesundheitssystem investiert. Ruanda\u00a0war das erste Land der Welt, das eine weibliche Mehrheit im Parlament\u00a0hatte. Die St\u00e4dte sind sicher, die Stra\u00dfen sauber und der \u00f6ffentliche\u00a0Dienst gut organisiert.<\/p>\n<p>Hinter diesen sichtbaren Entwicklungen steht eine\u00a0gut strukturierte\u00a0Regierungspartei. Die Ruandische\u00a0Patriotische\u00a0Front (RPF) hat ihre eigenen Unternehmen und kontrolliert viele Aspekte des ruandischen Alltags &#8211;\u00a0was keinesfalls unumstritten ist.<\/p>\n<p><img data-format=\"FREE_IMAGE\" data-id=\"5143320\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/5143320_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"590\/332\" alt=\"Park im Zentrum Kigalis (Foto: Christiane Kaess)\" style=\"padding-bottom: 56.27%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Ruandas Hauptstadt Kigali steht f\u00fcr eine gelungene EntwicklungBild: Christiane Kaess<\/p>\n<p>Golooba Mutebi bestreitet indes, dass die Menschenrechtslage in Ruanda\u00a0schlechter sei als in den Nachbarl\u00e4ndern. Er beschreibt das politische\u00a0System Ruandas als eines, das &#8222;der Konsensbildung den Vorrang vor dem\u00a0Wettbewerb gibt&#8220;. Diese Methode sei oft als autorit\u00e4r kritisiert worden,\u00a0weil sie eine Mehrparteiendemokratie ablehne, sagt\u00a0er.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Claire Akamanzi, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Rwanda Development Board, das die T\u00e4tigkeiten der Regierung im Werben um internationale Investoren koordiniert, ist Ruandas eigenst\u00e4ndiger Weg entscheidend:\u00a0Die Ruander seien\u00a0&#8222;entschlossen, die Versuche zu widerlegen, uns\u00a0vorzuschreiben, wer wir sein sollen und was wir tun oder nicht tun\u00a0sollen, um unser Leben zu verbessern&#8220;, schreibt sie.<\/p>\n<p>Ruanda zwischen &#8222;Sportswashing&#8220; und Pragmatismus<\/p>\n<p>Ruanda wird zunehmend beschuldigt, Sportereignisse zu nutzen, um\u00a0das internationale Publikum von problematischen\u00a0Menschenrechtsverh\u00e4ltnissen abzulenken.\u00a0Durch seine &#8222;Visit Rwanda&#8220;-Partnerschaften mit\u00a0den\u00a0Fu\u00dfballgiganten Arsenal FC und Paris St. Germain sowie mit der\u00a0Basketballliga NBA Africa hat das Land internationale Sichtbarkeit erlangt. Es wird auch das erste afrikanische Land sein, das 2025 die\u00a0Weltmeisterschaften im Stra\u00dfenradsport durch den Weltradsportverband UCI\u00a0ausrichtet.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"45344506\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/45344506_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"UK | FC Arsenal mit &quot;Visit Rwanda&quot;-Armbinde (Foto: picture-alliance\/dpa\/S. Ian)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der Londoner Fu\u00dfballverein Arsenal FC wirbt mit dem Slogan &#8222;Visit Rwanda&#8220;Bild: picture-alliance\/dpa\/S. Ian<\/p>\n<p>Doch der Begriff des &#8222;Sportswashing&#8220; ist umstritten: Kritiker wie Claire Akamanzi in Kigali sagen, er werde &#8222;fast ausschlie\u00dflich von Kommentatoren im\u00a0Westen verwendet und gegen L\u00e4nder im globalen S\u00fcden eingesetzt&#8220;. Der Brite Phil Clark seinerseits sieht die Konzentration auf den Sport schlicht als ein Beispiel f\u00fcr die\u00a0pragmatische Herangehensweise der ruandischen Regierung an ausl\u00e4ndische\u00a0Partnerschaften.\u00a0Um zu \u00fcberleben, habe das kleine Binnenland darauf gesetzt, sich f\u00fcr globale,\u00a0m\u00e4chtige Akteure n\u00fctzlich zu machen, durch Migrationsabkommen und\u00a0Friedenssicherung &#8211;\u00a0aber auch durch Sport.<\/p>\n<p>Der Kagame-Faktor<\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr Ruandas rasanten Aufstieg liegt auch in der Person Paul Kagame. Der 65-J\u00e4hrige ist seit 2000 Pr\u00e4sident &#8211; l\u00e4nger als seine Amtskollegen im Westen. De facto regiert er, seit er mit dem Einmarsch der RPF in Kigali 1994 den V\u00f6lkermord beendete. Der ehrgeizige Ex-Rebell, Milit\u00e4r und Politiker gilt als\u00a0scharfsinnig und versteht es, westliche Nationen gegeneinander\u00a0auszuspielen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"57689800\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/57689800_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Ruanda | Emmanuel Macron in Kigali |\u00a0Paul Kagame (Foto: Jean Bizimana\/REUTERS)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Pr\u00e4sident Paul Kagame gilt als scharfsinnig und toleriert keinen WiderspruchBild: Jean Bizimana\/REUTERS<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Das ehemals frankophone Ruanda trat 2009 dem britischen\u00a0Commonwealth bei und beendete gleichzeitig eine diplomatische Blockade\u00a0mit Frankreich. Trotz zahlreicher Kritik reagieren westliche Politiker\u00a0positiv auf Kagames beeindruckende Pers\u00f6nlichkeit.\u00a0&#8222;Kagame ist ein Meister im internationalen Spiel&#8220;, sagte Clark. &#8222;Manchmal \u00fcbersehen seine Kritiker das. Er ist in der Lage, ein sehr klares Gef\u00fchl von F\u00fchrung zu vermitteln.&#8220;<\/p>\n<p>Ruandas effektives Milit\u00e4r und &#8222;inakzeptable&#8220; Einmischung<\/p>\n<p>Ruanda, ein stabiles Land in der fragilen Region der\u00a0Gro\u00dfen Seen, steht immer wieder in der Kritik, die Unsicherheit in den Nachbarl\u00e4ndern zu sch\u00fcren und sich so den Zugang zu wertvollen Rohstoffen zu sichern. In der viel\u00a0gr\u00f6\u00dferen Demokratischen Republik Kongo hat die\u00a0Rebellengruppe M23 zuletzt weite Teile der Nordkivu-Provinz\u00a0erobert. Nicolas de Rivi\u00e8re, st\u00e4ndiger Vertreter Frankreichs bei den Vereinten\u00a0Nationen, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber Reportern:\u00a0&#8222;Es ist klar, dass Ruanda die M23 unterst\u00fctzt. Es ist auch klar, dass es\u00a0\u00dcbergriffe der regul\u00e4ren ruandischen Armee im\u00a0Nordkivu gibt und dass\u00a0auch dies inakzeptabel ist.&#8220;<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"64912322\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/64912322_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"M23-Rebellen verlassen auf Pickups das Rumangabo-Camp, DR Kongo, 06.01.23 (Foto: Guerchom Ndebo \/ AFP)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Die Rebellengruppe M23 verdankt ihren Siegeszug auch ruandischer Unterst\u00fctzungBild: Guerchom Ndebo\/AFP<\/p>\n<p>Dasselbe Milit\u00e4r werde jedoch in anderen\u00a0Kreisen in ganz Afrika als eine Kampftruppe verehrt, die schnell Frieden\u00a0und Stabilit\u00e4t bringen kann, von Darfur bis Mosambik, so Clark. Und auch der Westen setze auf Ruandas\u00a0Armee, die in\u00a0der Lage sei, in regionalen Konflikten die Ordnung wiederherzustellen.<\/p>\n<p>Die internationalen Geber seien sich dessen bewusst, sagt\u00a0Clark: &#8222;Diese beiden Realit\u00e4ten existieren\u00a0nebeneinander und sie finden sich damit ab, weil es in einem sehr\u00a0undemokratischen Umfeld einige sehr greifbare Vorteile gibt.&#8220;<\/p>\n<p>Golooba Mutebi ist sich nicht sicher, ob Kagames Stil der Au\u00dfenpolitik\u00a0oder des Aufbaus von Partnerschaften ihn \u00fcberdauern kann. Vieles werde\u00a0davon abh\u00e4ngen, ob Kagames Nachfolger &#8222;genauso vision\u00e4r, vorausschauend\u00a0und unkonventionell denkt&#8220;, sagt\u00a0er der DW.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Kigali dreht sich am 16. M\u00e4rz alles um die Ausrichtung des 73.\u00a0FIFA-Kongresses. Im Mittelpunkt des Fu\u00dfball-Spektakels steht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14924,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[403,404],"class_list":{"0":"post-14923","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-ruanda","9":"tag-rwanda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116536297554259105","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14923"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14923\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14924"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}