{"id":15021,"date":"2026-05-08T10:41:16","date_gmt":"2026-05-08T10:41:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15021\/"},"modified":"2026-05-08T10:41:16","modified_gmt":"2026-05-08T10:41:16","slug":"in-algerien-inhaftierter-franzoesischer-journalist-hofft-auf-begnadigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15021\/","title":{"rendered":"In Algerien inhaftierter franz\u00f6sischer Journalist hofft auf Begnadigung"},"content":{"rendered":"<p>      In Algerien inhaftierter franz\u00f6sischer Journalist hofft auf Begnadigung<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Ein in Algerien inhaftierter franz\u00f6sischer Journalist hat in der Hoffnung auf eine Begnadigung durch den algerischen Pr\u00e4sidenten auf weitere Rechtsmittel verzichtet. Der Sportreporter Christophe Gleizes werde nicht das h\u00f6chste Berufungsgericht anrufen, sagte seine Mutter Sylvie Godard am Dienstag dem Sender France Inter. &#8222;Er legt sein Schicksal in die H\u00e4nde von Pr\u00e4sident Abdelmadschid Tebboune&#8220;, sagte sie.\u00a0Dies sei &#8222;eine starke, symbolische Geste&#8220;, f\u00fcgte sie hinzu.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Die Familie des Journalisten hoffe darauf, dass die Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern dazu beitrage, die Haftzeit zu verk\u00fcrzen. Gleizes war 2024 nach einer Reportage in der algerischen Region Kabylei wegen &#8222;Verherrlichung von Terrorismus&#8220; zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Die franz\u00f6sische Regierung hatte die Strafe &#8222;bedauert&#8220; und auf die Pressefreiheit verwiesen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Gleizes, der als freier Journalist f\u00fcr mehrere Fu\u00dfballzeitschriften schreibt, war im Mai 2024 in <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/algerien-4148790.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Algerien<\/a> festgenommen worden. Er war in das Land gereist, um \u00fcber einen Fu\u00dfballklub in der Region Kabylei zu schreiben. Die algerische Justiz warf ihm vor, mit einem Manager des Klubs in Kontakt gewesen zu sein, der zugleich ein f\u00fchrendes Mitglied der Bewegung f\u00fcr die Selbstbestimmung der Region ist. Diese ist in Algerien als Terrororganisation eingestuft.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die Organisation Reporter ohne Grenzen prangerte eine &#8222;ungerechte&#8220; Strafe an.\u00a0Die Inhaftierung des Journalisten in Algerien erregte in <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/frankreich-4540716.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> gro\u00dfe Aufmerksamkeit.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Das Verh\u00e4ltnis zwischen Frankreich und der ehemaligen Kolonie Algerien war in den vergangenen Jahren belastet. Zu den Dauerstreitpunkten z\u00e4hlt die h\u00e4ufig verhinderte Abschiebung algerischer Migranten, denen die algerischen Beh\u00f6rden nicht die n\u00f6tigen Papiere ausstellen. Die Inhaftierung des franz\u00f6sisch-algerischen Schriftstellers Boualem Sansal stand ebenfalls im Kontext der Spannungen. Sansal wurde im November 2025 auf Ersuchen von Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier begnadigt.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Um die Spannungen zwischen Algerien und Frankreich zu gl\u00e4tten, war der franz\u00f6sische Innenminister Laurent Nu\u00f1ez\u00a0im Februar nach Algier gereist.\u00a0<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Algerien inhaftierter franz\u00f6sischer Journalist hofft auf Begnadigung Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Ein in Algerien&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15022,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[93,92],"class_list":{"0":"post-15021","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-algerien","8":"tag-algeria","9":"tag-algerien"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116538538879851483","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15021"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15021\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15022"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}