{"id":15048,"date":"2026-05-08T12:37:10","date_gmt":"2026-05-08T12:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15048\/"},"modified":"2026-05-08T12:37:10","modified_gmt":"2026-05-08T12:37:10","slug":"terror-angriff-mit-dutzenden-toten-ref-ch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15048\/","title":{"rendered":"Terror-Angriff mit Dutzenden Toten &#8211; ref.ch"},"content":{"rendered":"<p>    Mali<\/p>\n<p>\n      In Mali hat es erneut einen schweren Angriff von Islamisten der Terrororganisation JNIM gegeben. Dabei wurden zwischen 30 und 50 Menschen get\u00f6tet.    <\/p>\n<p>    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/vzm.888559-1000000311755.gif\" height=\"1\" width=\"1\" border=\"0\"\/><\/p>\n<p>ref.ch-Newsletter<\/p>\n<p>Bleiben Sie aktuell informiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ref.ch\/newsletter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jetzt abonnieren<\/a><\/p>\n<p>Islamisten richteten in zwei D\u00f6rfern im Mali ein Blutbad an. Bei einem islamistischen Angriff sind laut Medienberichten zwischen 30 und 50 Menschen get\u00f6tet worden. Wie die Nachrichtenseite \u00abMaliweb\u00bb berichtete, ereignete sich der Angriff bereits am Mittwoch. Dabei hatten K\u00e4mpfer der Al-Kaida-nahen Terrorgruppe JNIM am Nachmittag die D\u00f6rfer Kori-Kori und Gomossogou in Zentralmali angegriffen.<\/p>\n<p>In einer Bekanntmachung verurteilte das malische Milit\u00e4r die Angriffe, nannte jedoch keine Todeszahl. Eine Delegation von Verwaltungs- und Sicherheitskr\u00e4ften untersuche das Ausmass der Sch\u00e4den und lasse den betroffenen Menschen Hilfe zukommen, berichtete \u00abMaliweb\u00bb. Auch wurde angek\u00fcndigt, die T\u00e4ter vor Gericht zu stellen. Der Gouverneur der betroffenen Region rief zur Ruhe auf und dazu, jede Form von Stigmatisierung, Vergeltungsmassnahmen oder Verbreitung falscher Informationen zu unterlassen.<\/p>\n<p>Die Lage in Mali ist seit einer Angriffsserie von Aufst\u00e4ndischen am 25. April besonders angespannt. Erstmals gingen dabei Separatisten der Tuareg-Bewegung \u00abBefreiungsfront von Azawad\u00bb (FLA) mit JNIM-K\u00e4mpfern gemeinsam vor. Mindestens sechs St\u00e4dte wurden attackiert, die K\u00e4mpfe gelten als die blutigsten seit 2012 (<a href=\"https:\/\/www.ref.ch\/news\/mali-afrika-angriffe-militar-junta-goita\/\" data-type=\"post\" data-id=\"311351\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ref.ch berichtete<\/a>). <\/p>\n<p>Im Nachgang h\u00e4uften sich Berichte \u00fcber \u00dcbergriffe auf mutmassliche Angeh\u00f6rige der Tuareg- und Peul-Gemeinschaften. In Mali, Niger und Burkina Faso geraten diese Volksgruppen immer wieder pauschal in den Verdacht, Verbindungen zu bewaffneten islamistischen oder separatistischen Organisationen zu haben. <\/p>\n<p>Malis nationale Beh\u00f6rde zur Bek\u00e4mpfung der Cyberkriminalit\u00e4t reagierte daraufhin mit einem Appell, Online-Aufrufe zu Hass und Lynchjustiz zu unterlassen. Auch Junta-Chef Assimi Go\u00efta, der Mali seit zwei Putschen 2020 und 2021 regiert, ruft in seinen Ansprachen immer wieder zu Zusammenhalt auf. (epd\/ no)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mali In Mali hat es erneut einen schweren Angriff von Islamisten der Terrororganisation JNIM gegeben. 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