{"id":15063,"date":"2026-05-08T13:40:27","date_gmt":"2026-05-08T13:40:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15063\/"},"modified":"2026-05-08T13:40:27","modified_gmt":"2026-05-08T13:40:27","slug":"goodbye-deutschland-baustress-handwerkerfrust-und-grosse-plaene-am-indischen-ozean","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15063\/","title":{"rendered":"Goodbye Deutschland: Baustress, Handwerkerfrust und gro\u00dfe Pl\u00e4ne am Indischen Ozean"},"content":{"rendered":"<p>Vor drei Jahren ist Kai Kron (60) nach Kenia ausgewandert, aus Liebe zu der halb so alten Emily. Die beiden sind inzwischen von Nairobi an die K\u00fcste ausgewandert, nach Malindi. Hier hat Kai von seinem ersparten und teilweise geerbten Geld einige Hektar Land gekauft. Darauf hat er ein Haus bauen lassen. Ein Hotel mitsamt Restaurant soll noch folgen.\u00a0<\/p>\n<p>Wenn andere mit 60 anfangen, Kreuzfahrten zu vergleichen oder Gartenzwerge zu lackieren, zieht Gastronom Kai lieber ein ganz anderes Level von Ruhestand durch: Hausbau direkt am Meer in Malindi \u2014 mit Palmen, Baustellenchaos und einer Geduldsprobe deluxe.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit seiner deutlich j\u00fcngeren Frau Emily und und deren Sohn Hope lebt Kai in Kenia und verfolgt dort einen Traum, den vermutlich jeder zweite Mensch nach dem dritten Cocktail am Strand schon einmal hatte: \u201eWir bauen einfach unser eigenes Haus am Meer!\u201c Nach zweieinhalb Jahren Planung steht das Projekt tats\u00e4chlich kurz vor dem Abschluss. Theoretisch.<\/p>\n<p>Die Besichtigung des neuen Traumhauses ist selbst f\u00fcr die Kenianerin Emily ern\u00fcchternd: Der Wasseranschluss funktioniert nicht, die Toiletten sind noch Zukunftsmusik, das Dach ist im Rohbaustadium und an M\u00f6bel ist sowieso nicht zu denken. Termine? Werden von den Handwerkern eher als kreative Vorschl\u00e4ge verstanden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kai ist das eine besondere Herausforderung, denn sein Temperament w\u00fcrde am liebsten t\u00e4glich einen kleinen Vulkan ausbrechen lassen. Doch Fluchen hilft wenig, wenn man bereits gro\u00dfe Summen angezahlt hat und weiterhin darauf angewiesen ist, dass dieselben Leute irgendwann doch noch eine Toilette anschlie\u00dfen. Also \u00fcbt sich Kai in einer Disziplin, die vermutlich schwieriger ist als der gesamte Hausbau: h\u00f6flich bleiben!<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es Emily. W\u00e4hrend Kai innerlich wahrscheinlich schon zehn D\u00e4cher angez\u00fcndet hat, bleibt sie entspannt, \u00fcbersetzt zwischen allen Beteiligten und verhandelt gleichzeitig knallhart nach. Eine Mischung aus Friedensnobelpreistr\u00e4gerin und Bauleiterin. Und trotz Dauerstress betonen beide tapfer: Ehestreit? Gibt\u2019s nicht! Vermutlich, weil sie ihre Energie vollst\u00e4ndig auf Fertigstellung der Baustelle b\u00fcndeln m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/plus.rtl.de\/video-tv\/shows\/goodbye-deutschland-die-auswanderer-771084?&amp;utm_term=goodbye-deutschland\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Auf RTL+ sieht man, wie weit sie damit kommen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor drei Jahren ist Kai Kron (60) nach Kenia ausgewandert, aus Liebe zu der halb so alten Emily.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15064,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[118,119],"class_list":{"0":"post-15063","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kenia","8":"tag-kenia","9":"tag-kenya"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116539242722627901","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15063","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15063"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15063\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15064"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15063"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15063"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15063"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}