{"id":15087,"date":"2026-05-08T14:33:50","date_gmt":"2026-05-08T14:33:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15087\/"},"modified":"2026-05-08T14:33:50","modified_gmt":"2026-05-08T14:33:50","slug":"zusammenarbeit-zwischen-afrika-und-der-eu-results-pack-cordis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15087\/","title":{"rendered":"Zusammenarbeit zwischen Afrika und der EU | Results Pack | CORDIS"},"content":{"rendered":"<p class=\"c-teaser\">Als Europas n\u00e4chster Nachbar und strategischer Partner hat Afrika enge Beziehungen zur und gemeinsame Interessen mit der Europ\u00e4ischen Union. Diese Partnerschaft entwickelt sich zu einer zukunftsorientierten Allianz, die sich mit kritischen globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel und dem \u00dcbergang zu sauberer Energie befasst, um Resilienz, den Zugang zu Energie und ein inklusives gr\u00fcnes Wachstum auf beiden Kontinenten zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>                            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"c-hero-image__img\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/458226.jpg\" alt=\"\" width=\"688\" height=\"516\"\/><\/p>\n<p>                    \u00a9 AS Photo Family\/stock.adobe.com<\/p>\n<p class=\"c-article__text \">Afrika ist ein Kontinent, der sich im Aufschwung befindet. Mit mehr als einer Milliarde Menschen, der j\u00fcngsten Bev\u00f6lkerung der Welt (60\u00a0% der Afrikanerinnen und Afrikaner sind unter 25 Jahre alt) und enormen nat\u00fcrlichen Ressourcen ist es ein Kontinent voller Potenzial. Au\u00dferdem gibt es dort eine schnell wachsende Mittelschicht, was eine steigende Nachfrage nach Ressourcen, Infrastruktur und Energie bedeutet. Bis 2040 wird Afrika daher seine Energieversorgung verdoppeln m\u00fcssen. Gleichzeitig verf\u00fcgen 600 Millionen Menschen auf dem gesamten Kontinent noch immer \u00fcber keinen Zugang zu Elektrizit\u00e4t. <\/p>\n<p>Der afrikanische Kontinent ist au\u00dferdem stark durch die Auswirkungen des Klimawandels gef\u00e4hrdet. D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen und sich ver\u00e4ndernde Wettermuster bedrohen bereits jetzt Lebensgrundlagen, \u00d6kosysteme, Ern\u00e4hrungssicherheit und die \u00f6ffentliche Gesundheit. Deshalb stellen der Aufbau von Klimaresilienz, der Schutz nat\u00fcrlicher Ressourcen und der \u00dcbergang zu einer CO2-arme Wirtschaft nicht nur \u00f6kologische Notwendigkeiten, sondern auch strategische Ziele im Zusammenhang mit regionaler Stabilit\u00e4t und Wohlstand dar.<\/p>\n<p>Da Afrika aufgrund wirtschaftlicher, politischer, technologischer und demografischer Ver\u00e4nderungen einen raschen Wandel durchlebt, hat Europa die einmalige Gelegenheit, mit seinem Nachbarn zusammenzuarbeiten, um gemeinsam L\u00f6sungen f\u00fcr die Herausforderungen des 21.\u00a0Jahrhunderts zu erarbeiten. <\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Partnerschaft f\u00fcr Klimawandel und nachhaltige Energie steht ein gemeinsamer Vorsto\u00df zum Aufbau zuverl\u00e4ssiger, nachhaltiger und inklusiver Energiesysteme, die saubere und erneuerbare Energiequellen wie Solarenergie, Geothermie, Wasserkraft, Bioenergie und Wind nutzen. Mit diesen Bem\u00fchungen sollten die Energieeffizienz verbessert und die Energieversorgung \u00fcberregional integriert werden, um die Energiesicherheit zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Genauso wichtig ist die gemeinsame Antwort auf den Klimawandel. Dazu geh\u00f6rt die F\u00f6rderung von Fr\u00fchwarnsystemen, naturbasierten L\u00f6sungen, Klimadiensten und risikobasierter Planung innerhalb von Schl\u00fcsselbereichen wie Wasser, Landwirtschaft, Energie und Gesundheit. Durch die Kombination aus lokalem Wissen mit wissenschaftlich fundierten Instrumenten, die St\u00e4rkung institutioneller Kapazit\u00e4ten, die Unterst\u00fctzung von Ma\u00dfnahmen auf Gemeinschaftsebene und den optimierten Zugang zu Klimadaten wird mit der Partnerschaft das Ziel verfolgt, die systemische Resilienz zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Auf diese Weise kann eine starke europ\u00e4isch-afrikanische Partnerschaft in den Bereichen Klimawandel und nachhaltige Energie vor allem f\u00fcr l\u00e4ndliche Gemeinschaften einen echten Unterschied bedeuten, sei es durch neue Infrastrukturen, gemeinsame Investitionen oder den Wissensaustausch.<\/p>\n<p>Durch Zusammenarbeit k\u00f6nnen Europa und Afrika eine gr\u00fcnere, gerechtere und widerstandsf\u00e4higere Zukunft f\u00fcr alle gestalten. Eines der wirksamsten, zur Verf\u00fcgung stehenden Instrumente ist die gemeinsame Forschung und Innovation zur F\u00f6rderung von Klimaintelligenz, erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. <\/p>\n<p>In diesem neuen CORDIS Results Pack werden vierzehn Projekte vorgestellt, die im Rahmen der EU-Forschungsprogramme Horizont\u00a02020 und Horizont Europa finanziert wurden. Sie sind lebendige Praxisbeispiele f\u00fcr die Partnerschaft zwischen Afrika und der EU. Sie unterst\u00fctzen die <a href=\"https:\/\/research-and-innovation.ec.europa.eu\/document\/download\/c9c4eb8e-df0f-41e7-a322-891786fef29b_en?filename=ec_rtd_au-eu-innovation-agenda-final-version.pdf\" class=\"link--external\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Innovationsagenda der Afrikanischen Union (AU(\u00f6ffnet in neuem Fenster)<\/a> und der EU) und den <a href=\"https:\/\/research-and-innovation.ec.europa.eu\/strategy\/strategy-research-and-innovation\/europe-world\/international-cooperation\/global-approach-research-and-innovation_en?prefLang=de&amp;etrans=de\" class=\"link--external\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Globalen Ansatz f\u00fcr Forschung und Innovation(\u00f6ffnet in neuem Fenster)<\/a>. Es wird aufgezeigt, wie gemeinsame FuI-Initiativen Klimadienstleistungen, Fr\u00fchwarnsysteme, den Zugang zu sauberer Energie und die Planung von Anpassungsma\u00dfnahmen unterst\u00fctzen und dabei gleichzeitig die lokalen Gemeinschaften bef\u00e4higen, den Wandel mitzugestalten.<\/p>\n<p>Der Pack erm\u00f6glicht Verantwortlichen der Politik, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Interessengruppen einen besseren Einblick in die neueste Forschung und Innovation und unterst\u00fctzt sie dabei, ihre Aktivit\u00e4ten zu optimieren und im Rahmen dieser Projekte entwickelte neue Instrumente und L\u00f6sungen zu erproben.<\/p>\n<p>Im Energiebereich wurden im Rahmen der Projekte <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458237-expanding-and-strengthening-renewable-energy-initiatives-in-africa\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">LEAP-RE<\/a>, <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458238-multi-sector-models-for-africa-s-green-future\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ONEPlanET<\/a> und <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458239-increasing-energy-access-and-empowering-communities-in-africa\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SESA<\/a> afrikanische Verantwortliche der Politik, Forschende sowie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in die Entwicklung von Instrumenten und Know-how f\u00fcr den \u00dcbergang zu nachhaltiger Energie einbezogen. Mit <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/455753-turning-encroaching-bush-into-long-lasting-fuel-in-south-africa\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SteamBioAfrica<\/a> wurden Buschholz und weitere invasive holzige Biomassearten in kohle\u00e4hnlichen festen Biobrennstoff verwandelt. Das Team von <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458240-renewable-energy-solution-for-better-healthcare-in-africa\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SophiA<\/a> entwickelte L\u00f6sungen f\u00fcr K\u00fchlung, Heizung und sauberes Wasser f\u00fcr l\u00e4ndliche Kliniken, die mit Solarenergie betrieben werden. Im Zuge von <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458233-renewable-energy-technologies-and-integrated-community-energy-systems-in-africa\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ENERGICA<\/a> wurden innovative Nanonetze, Biogassysteme mit niedrigem Technisierungsgrad und solarbetriebene Elektromobilit\u00e4tsl\u00f6sungen aufgebaut.<\/p>\n<p>Auf der Klimaseite arbeitete das Team von <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458236-improved-data-collection-and-new-services-for-atmospheric-and-climate-science-in-africa\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KADI<\/a> an einer panafrikanischen Klimabeobachtungsinfrastruktur, um die Klimadienste zu optimieren und Anpassungsstrategien auf dem gesamten Kontinent zu unterst\u00fctzen. Im Rahmen von <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458241-low-cost-solutions-improve-water-management-in-africa\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">TEMBO Africa<\/a> wurden Sensornetzwerke zur Messung von Niederschlag, Bodenfeuchtigkeit, Flusszufluss und -abfluss erarbeitet. <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458234-tailored-climate-services-to-boost-southern-africa-s-resilience\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FOCUS-Africa<\/a>, <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458230-empowering-east-african-communities-to-adapt-and-thrive-in-changing-climate-patterns\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CONFER<\/a> und <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458231-new-climate-tools-to-shape-policies-and-secure-the-future-of-the-horn-of-africa\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DOWN2EARTH<\/a> entwickelten gemeindezentrierte Klimadienste und Entscheidungshilfeinstrumente, bei denen Schl\u00fcsselsektoren wie Wasser, Energie und Ern\u00e4hrungssicherheit im Mittelpunkt stehen. Das Team von <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/457213-habitable-or-not-migration-decisions-in-the-face-of-climate-change\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">HABITABLE<\/a> untersuchte den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Migration und Vertreibungsmustern, w\u00e4hrend es bei <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458232-bridging-the-gap-between-climate-change-and-health\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ENBEL<\/a> um die Erforschung der mit dem Klimawandel verbundenen Gesundheitsrisiken ging. Zu guter Letzt wurden im Rahmen von <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/458235-collaborative-modelling-for-new-climate-commitments\/de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">IAM COMPACT<\/a> Klimaziele und -ma\u00dfnahmen bewertet, um wirksame klimapolitische Ma\u00dfnahmen zu entwickeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als Europas n\u00e4chster Nachbar und strategischer Partner hat Afrika enge Beziehungen zur und gemeinsame Interessen mit der Europ\u00e4ischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15088,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[29,2275,563,6939,6937,5832,1300,6885,4837,6938,6936,6935],"class_list":{"0":"post-15087","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-afrika","8":"tag-afrika","9":"tag-energiesicherheit","10":"tag-energiewende","11":"tag-gemeinsame-investitionen","12":"tag-gruenes-wachstum","13":"tag-klimaresilienz","14":"tag-klimawandel","15":"tag-nachhaltige-energie","16":"tag-oeffentliche-gesundheit","17":"tag-regionale-stabilitaet","18":"tag-zugang-zu-energie","19":"tag-zusammenarbeit-zwischen-afrika-und-der-eu"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116539455114516253","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15087"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15087\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15088"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}