{"id":15091,"date":"2026-05-08T15:00:42","date_gmt":"2026-05-08T15:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15091\/"},"modified":"2026-05-08T15:00:42","modified_gmt":"2026-05-08T15:00:42","slug":"afrika-uganda-die-geschichte-des-italienischen-missionars-raffaele-di-bari-er-wollte-den-menschen-eine-stimme-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15091\/","title":{"rendered":"AFRIKA\/UGANDA &#8211; Die Geschichte des italienischen Missionars Raffaele Di Bari: Er wollte den Menschen eine Stimme geben"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\tAFRIKA\/UGANDA &#8211; Die Geschichte des italienischen Missionars Raffaele Di Bari: Er wollte den Menschen eine Stimme geben<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/primopiano_21360.jpg\" class=\"img-responsive\" alt=\"\"\/>\t\t\t\t\t<\/p>\n<p style=\"font-size:9px\">Casa editrice Rotas<\/p>\n<p style=\"font-size:1.2em;\">Kampala (Fides) \u2013 \u201eZweifellos war und ist der M\u00e4rtyrer Pater Raffaele ein Geschenk f\u00fcr unsere Di\u00f6zese. Ein Mann von gro\u00dfer Freiheit und gro\u00dfer Liebe zu jedem Menschen. Trotz der Gefahren und der wachsenden Feindseligkeit seiner Gegner, trotz der \u00c4ngste und Drohungen setzte er sein Apostolat als Bruder, Freund, Priester, als \u201eLoribamoi\u201d, als Mann, der in der ugandischen Sprache Gemeinschaft schafft, fort\u201d, so der Erzbischof von Trani-Barletta-Bisceglie, Leonardo D&#8217;Ascenzo, in der Einleitung zum Buch \u201eIl sogno di Raff\u00e0: Padre Raffaele Di Bari missionario per sempre nella sua Africa\u201d.<br \/>&#13;<br \/>\nDas von Maria Antonietta Binetti verfasste und vom Verlag \u201eRotas\u201c herausgegebene Buch vermittelt den Lesern das menschliche und spirituelle Profil von Pater Raffaele Di Bari, einem Comboni-Missionar in Uganda, der aus Barletta stammte und am 1. Oktober 2000 in einem Hinterhalt get\u00f6tet wurde, als er auf dem Weg war, um in Acholi Bur, einem Dorf seiner Pfarrei, die Messe zu feiern und Taufen vorzunehmen. <br \/>&#13;<br \/>\nRaffaele Di Bari wurde 1929 geboren und 1956 zum Priester geweiht. Sofort \u00e4u\u00dferte er gegen\u00fcber seinen Vorgesetzten den Wunsch, nach Afrika entsandt zu werden. Dieser Wunsch wurde innerhalb von drei Jahren erf\u00fcllt. Als begeisterter Missionar mit einer mutigen und gro\u00dfz\u00fcgigen Pers\u00f6nlichkeit kam er 1959 nach Uganda und blieb dort \u00fcber 40 Jahre lang bis zu seinem Tod, wobei er die Evangelisierungsarbeit mit unerm\u00fcdlicher Arbeit zur F\u00f6rderung der Menschen verband. Er f\u00fchrte M\u00fchlen in der Region ein, baute Schulen und Kapellen, half beim Ausbau der Arbeit der Katecheten, verteilte Hacken und Pfl\u00fcge f\u00fcr die Bewirtschaftung des Landes, f\u00fchrte den Anbau von Reis, Mais und Sonnenblumen ein und erm\u00f6glichte vielen Jugendlichen ein Studium im Ausland. Vor allem aber h\u00f6rte er nie auf, die Ungerechtigkeiten, die Gewalt und die Gr\u00e4ueltaten der Unterdr\u00fccker dieses Volkes, das zu seinem eigenen geworden war, anzuprangern. Er entging mehreren Attentaten und erkl\u00e4rte wenige Tage vor seiner Ermordung selbst sehr deutlich die Gr\u00fcnde f\u00fcr seinen Tod, als er in einem Telefoninterview mit der missionarischen Nachrichenagentur \u201eMisna\u201c (Missionary Service News Agency), die damals von seinem Mitbruder Pater Giulio Albanese geleitet wurde, erkl\u00e4rte: \u201eIn den vielen Jahren in Afrika war die gr\u00f6\u00dfte Mission, die ich jemals vom Herrn erhalten habe, diesen Menschen eine Stimme zu geben und die Gr\u00e4ueltaten anzuprangern, die die Rebellen fast t\u00e4glich an alten Menschen und Kindern begehen.\u201c<br \/>&#13;<br \/>\nVon einem Kugelhagel getroffen, starb Pater Raff\u00e0 auf der Stelle. Das Auto, in dem er unterwegs war, wurde in Brand gesetzt, sodass auch die Leiche des Priesters verbrannte. Von ihm blieben nur wenige \u00dcberreste \u00fcbrig.<br \/>&#13;<br \/>\nPater Albanese schreibt im Nachwort des Buches: \u201eIch kann ohne Vorbehalt erkl\u00e4ren, dass unser Mitbruder wegen des Evangeliums unseres Herrn Jesus Christus get\u00f6tet wurde, einer guten Nachricht, die ihn prophetisch dazu verpflichtete, auf der Seite der leidenden Menschheit zu stehen, die in diesem bestimmten historischen Kontext auf dem Altar der menschlichen Selbstsucht geopfert wurde.  Die Bev\u00f6lkerung von Pajule (der Mission, in der er lebte und begraben wurde) verehrt ihn noch heute als Heiligen. Selbst der junge K\u00e4mpfer der \u201eLord&#8217;s Resistance Army\u201c (LRA), der ihn am 1. Oktober 2000 erschoss, gestand mir in einem Interview, dass er seine Bekehrung Pater Raffaele zu verdanken habe. Dieser junge Mann kam in den Genuss der vom ugandischen Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hrten Amnestie und verbrachte einige Zeit in der Mission von Kitgum. Pater Tarcisio Pazzaglia, sein treuer Missionsgef\u00e4hrte, machte mich mit ihm bekannt\u201c.<br \/>&#13;<br \/>\nDas Buch, von dem es auch eine illustrierte Version f\u00fcr Kinder gibt, umfasst die \u201eGeografie\u201d der Orte und des Herzens von Pater Raff\u00e0, wie es Don Ferdinando Cascella, ehemaliger Direktor des Di\u00f6zesanen Missionszentrums Trani-Barletta-Bisceglie, definiert hat, und endet mit einem von Pater Raff\u00e0 verfassten Gebet.<br \/>&#13;<br \/>\n(EG) (Fides 17\/01\/2026)<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\t\t\tTeilen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AFRIKA\/UGANDA &#8211; Die Geschichte des italienischen Missionars Raffaele Di Bari: Er wollte den Menschen eine Stimme geben Casa&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15092,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[207],"class_list":{"0":"post-15091","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-uganda","8":"tag-uganda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116539557278075687","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15091"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15091\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}