{"id":15099,"date":"2026-05-08T15:23:08","date_gmt":"2026-05-08T15:23:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15099\/"},"modified":"2026-05-08T15:23:08","modified_gmt":"2026-05-08T15:23:08","slug":"russisch-orthodoxe-kirche-in-kongo-brazzaville-anerkannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15099\/","title":{"rendered":"Russisch-orthodoxe Kirche in Kongo-Brazzaville anerkannt"},"content":{"rendered":"<p>Die Republik Kongo hat die russisch-orthodoxe Kirche offiziell auf ihrem Staatsgebiet anerkannt. Das berichtete der franz\u00f6sische Sender Radio France Internationale (RFI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur Tass. Damit breitet sich die russisch-orthodoxe Kirche (ROK) weiter auf dem afrikanischen Kontinent aus. Erst Anfang des Jahres erhielt sie im Nachbarland Kamerun ihre Zulassung.<\/p>\n<p>Experten zufolge begann die Pr\u00e4senz der ROK ab 2021. Sie sehen darin ein strategisches Kalk\u00fcl Russlands. Die Kirche versuche, \u00fcber ihre traditionellen Grenzen hinaus zu expandieren und &#8222;eine globale Dimension anzunehmen, die ihr nicht zusteht&#8220;, sagte Religionshistoriker Jean-Fran\u00e7ois Colosimo dem Sender. Die Kirche entwickle sich zu einer weiteren repr\u00e4sentativen Institution der Interessen Moskaus.<\/p>\n<p>Affront gegen die Orthodoxie<\/p>\n<p>Durch die Expansion, so der Experte, widersetze sie sich auch den Regeln der Orthodoxie. Der afrikanische Kontinent untersteht traditionell dem griechisch-orthodoxen Patriarchat von Alexandria. 2019 begann Russland, die Beziehungen zu afrikanischen L\u00e4ndern auszubauen. Neben dem russischen Afrika-Korps, Nachfolgeorganisation der Wagner-S\u00f6ldnergruppe, wurden Wirtschaftsabkommen geschlossen.<\/p>\n<p>Ende April reiste Kongos Pr\u00e4sident Denis Sassou-Nguesso, der das Land mit Unterbrechung seit 1979 regiert, zum Staatsbesuch nach Moskau. Neu ist der Kontakt der beiden L\u00e4nder aber nicht. Diplomatische Beziehungen bestehen seit Jahrzehnten.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/glossar\/demokratische-republik-kongo-0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>      Demokratische Republik Kongo<\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die Demokratische Republik Kongo ist nach Algerien der zweitgr\u00f6\u00dfte Fl\u00e4chenstaat Afrikas und fast siebenmal so gro\u00df wie Deutschland. Auf einem Gebiet, das etwa einem Viertel der Gr\u00f6\u00dfe der USA entspricht, leben rund 90 Millionen Menschen. Der Kongo ist ein Vielv\u00f6lkerstaat mit mehr als 200 Ethnien. Das Land im Zentrum Afrikas, das von 1971 bis 1997 Zaire hie\u00df, hat gemeinsame Grenzen mit Kongo-Brazzaville, der Zentralafrikanischen Republik, dem S\u00fcdsudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania, Sambia und Angola.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Republik Kongo hat die russisch-orthodoxe Kirche offiziell auf ihrem Staatsgebiet anerkannt. Das berichtete der franz\u00f6sische Sender Radio&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15100,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[246],"tags":[386,385],"class_list":{"0":"post-15099","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-republik-kongo","8":"tag-republic-of-the-congo","9":"tag-republik-kongo"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116539648110683982","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15099"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15099\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}