{"id":15118,"date":"2026-05-08T17:20:08","date_gmt":"2026-05-08T17:20:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15118\/"},"modified":"2026-05-08T17:20:08","modified_gmt":"2026-05-08T17:20:08","slug":"kaempfe-westlich-von-tripolis-libyens-groesste-betriebsfaehige-oelraffinerie-stellt-betrieb-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15118\/","title":{"rendered":"K\u00e4mpfe westlich von Tripolis: Libyens gr\u00f6\u00dfte betriebsf\u00e4hige \u00d6lraffinerie stellt Betrieb ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Nach Gefechten am Freitag in der westlibyschen Stadt Zawiya hat die gr\u00f6\u00dfte betriebsf\u00e4hige \u00d6lraffinerie des Landes ihren Betrieb eingestellt. Wie das englischsprachige Online-Medium <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/libyaherald.com\/2026\/05\/zawia-clashes-lead-to-zawia-refinery-shutdown-and-evacuation-of-zawia-port\/\">Libya Herald<\/a> unter Berufung auf die Betreibergesellschaft Zawia Oil Refining Company berichtet, schlugen mehrere schwere Geschosse auf dem Gel\u00e4nde ein. Die Anlage sei daraufhin heruntergefahren und der angeschlossene Hafen ger\u00e4umt worden, um Besch\u00e4ftigte, Anlagen und Umwelt zu sch\u00fctzen.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die K\u00e4mpfe begannen laut Libya Herald in der Nacht und weiteten sich am Morgen aus. Der libysche Rote Halbmond meldete zahlreiche Notrufe von Einwohnern und sprach von Angst und Panik in der Stadt. Best\u00e4tigte Angaben zu Toten oder Verletzten gab es zun\u00e4chst nicht.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Sicherheitsbeh\u00f6rde von Zawiya erkl\u00e4rte laut Libya Herald, sie habe f\u00fcr die Regierung in Tripolis und auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft eine Operation gegen Verstecke gesuchter Personen begonnen. Die Bev\u00f6lkerung wurde aufgerufen, verd\u00e4chtige Aktivit\u00e4ten zu melden.\n            <\/p>\n<p>            Wichtige Anlage f\u00fcr Libyens \u00d6lversorgung<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte zwei Ingenieure der Raffinerie. Demnach wurden Notma\u00dfnahmen eingeleitet, nachdem die K\u00e4mpfe in der N\u00e4he der Anlage eskaliert waren. Die Raffinerie liegt rund 40 Kilometer westlich der Hauptstadt Tripolis und hat eine Kapazit\u00e4t von 120.000 Barrel pro Tag. Sie ist an das \u00d6lfeld Sharara angebunden, das t\u00e4glich rund 300.000 Barrel f\u00f6rdert.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die staatliche \u00d6lgesellschaft NOC erkl\u00e4rte laut Reuters, mehrere gro\u00dfkalibrige Geschosse seien an verschiedenen Stellen des Werksgel\u00e4ndes eingeschlagen. Gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den seien bislang nicht festgestellt worden. Die K\u00e4mpfe h\u00e4tten auch auf Wohnviertel rund um die Raffinerie \u00fcbergegriffen.\n            <\/p>\n<p>            Stadt seit Jahren von Milizgewalt gepr\u00e4gt<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Wer an den Gefechten beteiligt ist und was sie ausgel\u00f6st hat, war laut Reuters zun\u00e4chst unklar. Im Internet kursierende Videos sollen Schusswechsel und Unruhen zeigen, lie\u00dfen sich von der Agentur aber nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/category\/libyen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Libyen<\/a> ist kein Land mit zwei geschlossenen Lagern: In Tripolis sitzt die international anerkannte Regierung von Ministerpr\u00e4sident Abdul Hamid Dbeibah, deren Einfluss von Milizen abh\u00e4ngt. Im Osten st\u00fctzt Chalifa Haftar mit den von ihm gef\u00fchrten Truppen die rivalisierende Machtstruktur. Die T\u00fcrkei hat die Regierung in Tripolis milit\u00e4risch gest\u00fctzt, w\u00e4hrend Haftar nach Uno-Ermittlungen R\u00fcckhalt aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, \u00c4gypten und Russland erhielt.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Konfliktlinie verl\u00e4uft nicht nur zwischen Tripolis und Bengasi, sondern auch innerhalb Westlibyens: In Zawiya k\u00e4mpfen Sicherheitskr\u00e4fte und bewaffnete Gruppen um Stadtteile, Schmuggelrouten und Anlagen der \u00d6lwirtschaft.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Nach Darstellung des Libya Herald kommt es in der politisch gespaltenen Stadt zu wiederkehrenden K\u00e4mpfen unter Beteiligung von Milizen und St\u00e4mmen. Bereits im Dezember und im September 2025 hatten Gefechte in der Stadt die K\u00fcstenstra\u00dfe zeitweise unpassierbar gemacht und die Raffinerie schon einmal zum Stillstand gebracht.\n            <\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/images\/blz\/send-mail.svg\" alt=\"Send feedback\"\/><\/p>\n<p>Lesen Sie mehr zum Thema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Gefechten am Freitag in der westlibyschen Stadt Zawiya hat die gr\u00f6\u00dfte betriebsf\u00e4hige \u00d6lraffinerie des Landes ihren Betrieb&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15119,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[286,285],"class_list":{"0":"post-15118","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-libyen","8":"tag-libya","9":"tag-libyen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116540107862650510","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15118"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15118\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}