{"id":15204,"date":"2026-05-09T03:14:12","date_gmt":"2026-05-09T03:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15204\/"},"modified":"2026-05-09T03:14:12","modified_gmt":"2026-05-09T03:14:12","slug":"mindestens-50-tote-bei-massakern-in-nigeria-rund-um-den-jahreswechsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15204\/","title":{"rendered":"Mindestens 50 Tote bei Massakern in Nigeria rund um den Jahreswechsel"},"content":{"rendered":"<p>                  <a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/author\/473\/kirche-in-not\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" class=\"author-image m-0 mr-4\" width=\"48\" height=\"48\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1778296451_245_user.png\" alt=\"Kirche in Not\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n                  <\/a><\/p>\n<p>Von <a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/author\/473\/kirche-in-not\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kirche in Not<\/a><\/p>\n<p class=\"post-info\">M\u00fcnchen &#8211;<br \/>\n              Montag, 12. Januar 2026, 6:00 Uhr.<\/p>\n<p>Das neue Jahr hat f\u00fcr die Menschen im katholischen Bistum Kontagora im Nordwesten Nigerias mit weiterer Gewalt begonnen. Bewaffnete Banden haben bei einer \u00dcberfallserie zwischen dem 28. Dezember 2025 und dem 3. Januar 2026 mindestens 50 Menschen get\u00f6tet, teilten Projektpartner dem p\u00e4pstlichen Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c (ACN) mit. Besonders ersch\u00fctternd ist das Massaker im Dorf Kasuwan Daji, bei dem 42 M\u00e4nner ermordet wurden. Bei den Opfern handelt es sich um Christen und Muslime; die gesamte Bev\u00f6lkerung ist von den \u00dcbergriffen betroffen.<\/p>\n<p>Einem \u201eKirche in Not\u201c vorliegenden Bericht von Bischof Bulus Dauwa Yohanna aus Kontagora zufolge haben kriminelle Gruppen rund um den Jahreswechsel mehrere D\u00f6rfer in den Bundesstaaten Niger und Kebbi \u00fcberfallen. Bereits am 28. Dezember h\u00e4tten Angreifer in den D\u00f6rfern Kaiwa und Gebe sieben Menschen get\u00f6tet und H\u00e4user sowie Getreidelager in Brand gesetzt, hei\u00dft es in dem Bericht.<\/p>\n<p>                                        Auch kirchliche Einrichtungen betroffen<\/p>\n<p>Am 2. Januar 2026 drangen Bewaffnete im Dorf Sokonbora auf das Gel\u00e4nde der katholischen Gemeinde ein. Dort zerst\u00f6rten sie Kreuzwegstationen und Musikinstrumente. Zudem stahlen sie Motorr\u00e4der, Mobiltelefone und Bargeld. Anschlie\u00dfend h\u00e4tten sie in einer nahegelegenen Siedlung die Lebensmittelvorr\u00e4te gepl\u00fcndert, teilte das Bistum Kontagora mit.<\/p>\n<p>Der schwerste Angriff ereignete sich am Abend des 3. Januar im Dorf Kasuwan Daji. Die Angreifer steckten den \u00f6rtlichen Markt und umliegende H\u00e4user in Brand und \u201et\u00f6teten 42 M\u00e4nner, nachdem sie ihnen die H\u00e4nde auf dem R\u00fccken gefesselt hatten\u201c, teilte das Bistum mit. Zudem seien eine bislang unbekannte Anzahl Frauen und Kinder entf\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>\tErhalten Sie Top-Nachrichten von CNA Deutsch direkt via WhatsApp und Telegram.<\/p>\n<p class=\"box-desc\">Schluss mit der Suche nach katholischen Nachrichten \u2013 Hier kommen sie zu Ihnen.<\/p>\n<p>Besonders alarmierend sei die Lage der \u00fcber 300 Schulkinder aus Papiri, die erst kurz vor Weihnachten aus der Geiselhaft entlassen worden waren. Nach Angaben des Bistums sind sie erneut schwer traumatisiert, da sie sich vor den j\u00fcngsten Angriffen mit ihren Familien in Sicherheit bringen mussten.<\/p>\n<p>                                        \u201eDem gemeinsamen Feind entgegentreten\u201c<\/p>\n<p>In seiner Erkl\u00e4rung fordert Bischof Yohanna ein sofortiges Eingreifen der Regierung. Es bestehe \u201edringender Bedarf an einer gro\u00dfen, gut ausger\u00fcsteten milit\u00e4rischen Eingreiftruppe, die befugt ist, die Banditen zu verfolgen\u201c. Andernfalls w\u00fcrden\u00a0\u201eanhaltende massive Verluste an Menschenleben und die dauerhafte Vertreibung gro\u00dfer Bev\u00f6lkerungsteile\u201c drohen.\u00a0<\/p>\n<p>                    Mehr in Deutschland &#8211; \u00d6sterreich &#8211; Schweiz<\/p>\n<p>In einer weiteren Stellungnahme dr\u00fcckte der Bischof seine \u201etiefe Trauer\u201c \u00fcber den Tod der 42 M\u00e4nner in Kasuwan Daji aus \u2013 \u201eChristen und Muslime gleicherma\u00dfen\u201c. Zugleich rief er die verschiedenen Bev\u00f6lkerungsgruppen dazu auf, \u201eeinander nicht als Feinde zu betrachten, sondern geeint jede Form von Gewalt abzulehnen und gemeinsam unserem gemeinsamen Feind entgegenzutreten\u201c.<\/p>\n<p>Neben dschihadistischen Terrorgruppen und Extremisten aus dem Nomadenstamm der Fulani sind kriminelle Banden die Ursache von gro\u00dfem Leid unter Nigerias Bev\u00f6lkerung. Auch wenn sich der Fokus nicht ausschlie\u00dflich auf Christen und christliche Einrichtungen richtet, sind sie dennoch immer wieder besonders hart betroffen. In keinem anderen Land der Welt wurden etwa im vergangenen Jahr so viele Priester und Ordensleute entf\u00fchrt wie in Nigeria. Die Erpressung von L\u00f6segeld ist f\u00fcr viele kriminelle Gruppen zu einer Einnahmequelle geworden.<\/p>\n<p>                  <a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/author\/473\/kirche-in-not\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1778296452_377_user.png\" alt=\"Kirche in Not\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n                  <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Kirche in Not M\u00fcnchen &#8211; Montag, 12. Januar 2026, 6:00 Uhr. 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