{"id":15244,"date":"2026-05-09T07:56:08","date_gmt":"2026-05-09T07:56:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15244\/"},"modified":"2026-05-09T07:56:08","modified_gmt":"2026-05-09T07:56:08","slug":"news-kompakt-dw-korrespondent-in-niger-aus-haft-entlassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15244\/","title":{"rendered":"News kompakt: DW-Korrespondent in Niger aus Haft entlassen"},"content":{"rendered":"<p>Ein in dem westafrikanischen Land <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/niger\/t-18137154\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niger<\/a> inhaftierter Mitarbeiter der Deutschen Welle ist wieder frei. Der Journalist sa\u00df 105 Tage lang im Gef\u00e4ngnis. Am Freitag wurde er vorl\u00e4ufig aus der Haft entlassen.<\/p>\n<p>Der Korrespondent war Ende Januar in der Hauptstadt Niamey festgenommen worden. Ausl\u00f6ser war ein von ihm geschriebener Bericht f\u00fcr DW Haussa \u00fcber Fl\u00fcchtlinge aus den Konfliktgebieten des Landes, die in Niamey Zuflucht gefunden haben. Die nigrischen Beh\u00f6rden werfen ihm St\u00f6rung der \u00f6ffentlichen Ordnung vor. Trotz der Freilassung l\u00e4uft das Verfahren gegen DW-Korrespondenten in Niger noch weiter.<\/p>\n<p>Putin kann Milit\u00e4rparade wohl ungest\u00f6rt abhalten<\/p>\n<p>Im Schutz einer von den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> vermittelten Waffenruhe findet an diesem Sonnabend die traditionelle Milit\u00e4rparade zum &#8222;Tag des Sieges&#8220; in <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/moskau\/t-19049210\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a> statt. Damit feiert <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> das Ende des <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/zweiter-weltkrieg\/t-17892938\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zweiten Weltkriegs<\/a> vor 81 Jahren. Weil bef\u00fcrchtet wurde, dass es bei der Parade zu Drohnenattacken durch die von Russland angegriffene <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine\/t-17292877\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> kommen k\u00f6nnte, f\u00e4llt der Aufmarsch auf dem Roten Platz in diesem Jahr kleiner aus.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"77091339\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/77091339_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Russland Moskau 2026 | Sechs Su-25-Jets fliegen eng beieinander mit Kondensstreifen in den russischen Farben \u00fcber die St. Basil Kathedrale (06.05.2026)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Flugprobe f\u00fcr die Milit\u00e4rparade zum Tag des Sieges (am Dienstag)Bild: Shamil Zhumatov\/REUTERS<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am Freitag unerwartet in Washington mitgeteilt, der russische Machthaber <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wladimir-putin\/t-17289915\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> und der ukrainische Staatschef <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wolodymyr-selenskyj\/t-48449478\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> h\u00e4tten seiner Bitte um eine dreit\u00e4gige Waffenruhe zugestimmt. Das wurde inzwischen von den Regierungen in Moskau und Kyjiw best\u00e4tigt. Den Angaben zufolge wollen beide Seiten zudem jeweils 1000 Kriegsgefangene austauschen.<\/p>\n<p>Ungarns neuer Ministerpr\u00e4sident Magyar tritt sein Amt an<\/p>\n<p>In <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ungarn\/t-17548083\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ungarns<\/a> Hauptstadt <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/budapest\/t-18977898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Budapest<\/a> kommt das neu gew\u00e4hlte Parlament zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen Wahl und Vereidigung des neuen Regierungschefs P\u00e9ter Magyar. Damit geht die 16-j\u00e4hrige \u00c4ra des Rechtspopulisten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/viktor-orban\/t-18980484\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Viktor Orb\u00e1n<\/a> zu Ende. Magyars konservative Partei Tisza hatte die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nach-der-ungarn-wahl\/t-76652884\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wahl Mitte April<\/a> haushoch gewonnen. Sie hat jetzt eine Zweidrittelmehrheit im Parlament.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"76774562\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/76774562_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Parlamentswahl Ungarn 2026 | Peter Magyar bei einer Pressekonferenz nach Wahlsieg (13.04.2026)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Tisza-Vorsitzender Magyar nach dem Wahlsieg (Mitte April)Bild: Attila Kisbenedek\/AFP<\/p>\n<p>Auf dem 45-J\u00e4hrigen ruht die Erwartung von Millionen W\u00e4hlern, in dem osteurop\u00e4ischen Land die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen und das ruinierte Verh\u00e4ltnis zur <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/europ\u00e4ische-union\/t-17281096\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ischen Union<\/a> zu reparieren. Im Wahlkampf hatte Magyar zudem versprochen, gegen Korruption vorzugehen und \u00f6ffentliche Dienstleistungen sowie das Gesundheitswesen zu verbessern.<\/p>\n<p>Ende April reiste der designierte Regierungschef bereits nach Br\u00fcssel, um bei EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ursula-von-der-leyen\/t-17298806\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ursula von der Leyen<\/a> f\u00fcr die Freigabe eingefrorener EU-Gelder f\u00fcr sein Land zu werben. Die EU h\u00e4lt wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen die Rechte von <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/lgbtq\/t-64093801\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">LGBTQ-Menschen<\/a> sowie Eingriffen in die Unabh\u00e4ngigkeit der Gerichte unter Orb\u00e1n EU-Gelder in Milliardenh\u00f6he f\u00fcr Ungarn zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Bundesregierung setzt auf L\u00f6sung bei Entlastungspr\u00e4mie<\/p>\n<p>Trotz der Schlappe bei der Entlastungspr\u00e4mie durch das Veto der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/bundesland\/t-36186169\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesl\u00e4nder<\/a> will die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/bundesregierung\/t-68937260\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesregierung<\/a> an dieser Hilfsma\u00dfnahme f\u00fcr B\u00fcrger in <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/deutschland\/t-17878299\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> festhalten. Finanzminister und Vizekanzler <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/lars-klingbeil\/t-60622088\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lars Klingbeil<\/a> sagte, zusammen mit L\u00e4ndern, Arbeitgebern und Gewerkschaften m\u00fcssten L\u00f6sungen gefunden werden. Urspr\u00fcnglich war geplant, es Unternehmen zu erm\u00f6glichen, ihren Mitarbeitern eine steuerfreie Pr\u00e4mie von bis zu 1000 Euro auszuzahlen. Damit sollten die finanziellen Belastungen f\u00fcr die B\u00fcrger abgefedert werden, die durch die wegen des <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran-krieg\/t-76236616\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran-Kriegs<\/a> stark gestiegenen Energiepreise entstanden sind.<\/p>\n<p>Der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/bundesrat\/t-18832406\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesrat<\/a>, die Vertretung der Bundesl\u00e4nder, hatte am Freitag die Entlastungspr\u00e4mie jedoch vorerst gestoppt. F\u00fcr L\u00e4nder und Kommunen w\u00e4re dieser Schritt mit gro\u00dfen Einnahmeausf\u00e4llen verbunden gewesen. Nach dem Nein des Bundesrats kann die Bundesregierung den Vermittlungsausschuss anrufen, um eine gemeinsame L\u00f6sung zu finden.<\/p>\n<p>Sorge nach Waldbrand in Tschernobyl<\/p>\n<p>In der radioaktiv belasteten Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/tschernobyl\/t-17926180\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tschernobyl<\/a> in der Ukraine ist ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer sei am Freitag durch zwei russische Drohnen ausgel\u00f6st worden, teilte die Zonenverwaltung mit. Die Brandfl\u00e4che werde auf mehr als 1100 Hektar gesch\u00e4tzt. Trockenes Wetter, starker Wind und Minengefahr erschweren demnach die L\u00f6scharbeiten. Das ukrainische Innenministerium teilte mit, die Strahlenbelastung habe zuletzt im Normbereich gelegen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"77094847\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/77094847_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Ukraine Tschernobyl 2026 | Ein Feuerwehrmann entrollt neben einem Feierwehrauto auf einem Waldweg einen Schlauch, am Waldrand brennt es (08.05.2026)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>L\u00f6scharbeiten in der Sperrzone um das Kernkraftwerk Tschernobyl (am Freitag)Bild: Ukrainian Emergency Service\/AP Photo\/picture alliance<\/p>\n<p>Vor 40 Jahren war in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine ein Test im AKW\u00a0Tschernobyl\u00a0au\u00dfer Kontrolle geraten. Es kam zum GAU, zum gr\u00f6\u00dften anzunehmenden Unfall in einem Atomreaktor. Radioaktive Wolken breiteten sich bis nach Nord- und Westeuropa aus.<\/p>\n<p>Kunstbiennale in Venedig startet ohne Jury<\/p>\n<p>An diesem Samstag \u00f6ffnet in <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/italien\/t-17287308\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Italiens<\/a>\u00a0Lagunenstadt <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/venedig\/t-19041680\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Venedig<\/a> die 61. <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/biennale\/t-19196518\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kunstbiennale<\/a> f\u00fcr das Publikum. Zusammen mit der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/documenta\/t-17389163\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">documenta<\/a> in Kassel geh\u00f6rt die alle zwei Jahre stattfindende Biennale zu den wichtigsten Veranstaltungen zeitgen\u00f6ssischer Kunst.<\/p>\n<p>Schon vor der Er\u00f6ffnung kam es zum Eklat: Im Streit um den Umgang mit Russland und Israel trat die Jury vergangene Woche geschlossen zur\u00fcck &#8211; ein nie da gewesener Vorgang seit der Gr\u00fcndung 1895. Die gro\u00df geplante Er\u00f6ffnungsfeier f\u00e4llt aus, ebenso wie die Vergabe der Goldenen L\u00f6wen. Preise werden jetzt erst zum Ende der Biennale im November vergeben &#8211; und nicht mehr von einer Jury, sondern durch eine Abstimmung des Publikums.<\/p>\n<p>AR\/haz\/se (dpa, afp, rtr, DW)<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde um 9.00 Uhr (MESZ) erstellt und wird nicht weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein in dem westafrikanischen Land Niger inhaftierter Mitarbeiter der Deutschen Welle ist wieder frei. 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