{"id":15314,"date":"2026-05-09T15:37:10","date_gmt":"2026-05-09T15:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15314\/"},"modified":"2026-05-09T15:37:10","modified_gmt":"2026-05-09T15:37:10","slug":"namibische-kuenstlerin-protestiert-gegen-koloniales-erbe-neukoellner-herero-stein-soll-ins-museum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15314\/","title":{"rendered":"Namibische K\u00fcnstlerin protestiert gegen koloniales Erbe: Neuk\u00f6llner \u201eHerero-Stein\u201c soll ins Museum"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die K\u00fcnstlerin Tuli Mekondjo aus <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/chinas-wasserstoff-offensive-setzt-europa-unter-zugzwang-10025502\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Namibia<\/a> umwickelte 2022 den seit 1973 auf dem Neuk\u00f6llner <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/steine-die-den-anstoss-geben-ein-besuch-auf-dem-friedhof-columbiadamm-2186583\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedhof Columbiadamm<\/a> aufgestellten Gedenkstein f\u00fcr sieben zwischen 1904 und 1907 gefallene Freiwillige der Kaiserliche Schutztruppe in der damaligen Kolonie Deutsch-S\u00fcdwestafrika mit einem Seil. Es war eine Form des Protestes.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Kolonialtruppe schlug von 1904 bis 1908 einen Aufstand der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/koloniale-erinnerung-in-berlin-spd-fordert-mahnmal-fuer-opfer-des-voelkermords-2339418\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">V\u00f6lker der Herero und Nama<\/a> nieder. Bis zu 100.000 Menschen kamen bei Vertreibungen in die W\u00fcste und Massakern nach Sch\u00e4tzungen ums Leben. Rund 80 Prozent der damals lebenden Hereros und die H\u00e4lfte der Nama-Bev\u00f6lkerung starben. Der Befehlshaber der Kolonialtruppen war\u00a0<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/was-merz-und-hegseth-gemeinsam-haben-10025788\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lothar von Trotha<\/a>. Er verk\u00fcndete 1904, jeden Herero \u201emit oder ohne Gewehr\u201c erschie\u00dfen zu lassen. Die Bundesregierung wertet die damalige Kriegsf\u00fchrung des Deutschen Kaiserreichs seit 2021 als V\u00f6lkermord.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die K\u00fcnstlerin Tuli Mekondjo wollte mit ihrer Performance aufzeigen, was die Nachfahren der verfolgten und ermordeten Herero und Nama aus dem heutigen Namibia erwarten. Der Stein ihres Ansto\u00dfes soll aus der Berliner \u00d6ffentlichkeit verschwinden.\n            <\/p>\n<p>            Das Museum Neuk\u00f6lln will den Stein \u00fcbernehmen<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Nun k\u00f6nnte er bald zumindest nicht mehr auf dem Friedhof in Neuk\u00f6lln stehen. Das <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ausstellung-im-museum-neukoelln-kontroverse-um-jahn-denkmal-in-der-hasenheide-2282364\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neuk\u00f6llner Museum f\u00fcr Lokalgeschichte<\/a> erkl\u00e4rt sich bereit, den in Namibia als Affront gewerteten Gedenkstein zu \u00fcbernehmen. Der Direktor Matthias Henkel pr\u00e4sentierte einen Plan zur Verlegung Anfang Mai in der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/neukoellner-missbrauchsfall-weitet-sich-aus-ermittlungen-gegen-jugendstadtraetin-10027245\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bezirksverordnetenversammlung (BVV)<\/a> von Neuk\u00f6lln. Das Vorhaben ist noch nicht in trockenen T\u00fcchern. Machbarkeit und Kosten sind noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Der Findling aus rotem Granit soll Sch\u00e4tzungen zufolge bis zu f\u00fcnf Tonnen schwer sein. Ein Transport gilt als Herausforderung. Ein finales Votum der BVV steht noch aus. \u201e\u00dcber die genaue Gestaltung des neuen Lernortes m\u00fcssen jetzt weitere Gespr\u00e4che gef\u00fchrt werden. Wir erwarten noch in diesem Sommer einen belastbaren Plan zur Umsetzung des Steins\u201c, sagt Tjado Stemmermann, stellvertretender Vorsitzender der Gr\u00fcnen-Fraktion in der Neuk\u00f6llner BVV.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Neuk\u00f6llner BVV hatte sich bereits 2025 daf\u00fcr ausgesprochen, den umstrittenen Gedenkstein einem Museum anzuvertrauen. Lange wurde \u00fcber eine \u00dcberstellung an die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/rohkunstbau-in-der-zitadelle-spandau-25-kuenstler-setzen-pazifistische-zeichen-10030472\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zitadelle Spandau<\/a> spekuliert. In der Burg befinden sich Berliner Denkm\u00e4ler aus dem <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/katja-hoyers-im-kaiserreich-die-fesselnde-erzaehlung-einer-praegenden-epoche-2193448\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kaiserreich<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/der-freund-und-helfer-die-berliner-polizeiausstellung-von-1926-10025980\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weimarer Republik<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/fussball-unter-den-nazis-widerstand-laesst-sich-nicht-feststellen-10006538\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">NS-Zeit<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/helene-bukowski-begibt-sich-in-das-land-ihrer-eltern-die-ddr-10034544\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DDR<\/a>, die aus dem \u00f6ffentlichen Raum entfernt worden sind. Sie sind seit 2016 in der Dauerausstellung \u201eEnth\u00fcllt\u201c zu sehen.\n            <\/p>\n<p>            Der Stein soll umgedreht werden<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Der Transport des Gedenksteins von Neuk\u00f6lln nach Spandau erwies sich als zu schwierig und teuer in Zeiten klammer Kassen. Das <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/baden-am-berliner-humboldt-forum-so-sauber-ist-der-spreekanal-wirklich-10032933\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Humboldtforum<\/a> und das <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/sanierung-ausser-kontrolle-zeughaus-bleibt-noch-fuer-jahre-zu-10015732\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutsche Historische Museum<\/a> sollen eine \u00dcbernahme des Steines aus technischen Gr\u00fcnden abgelehnt haben.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Matthias Henkel, Leiter des Museums f\u00fcr Neuk\u00f6llner Lokalgeschichte in Alt-Britz, pr\u00e4sentierte den Mitgliedern der Neuk\u00f6llner BVV die Idee, das Kriegerdenkmal auf der Gr\u00fcnfl\u00e4che des Gutshofs Britz hinter einer Hainbuchenhecke aufzustellen. Der Granit-Findling soll in Richtung Mauer gedreht werden, damit die Inschrift von Besuchern des Gel\u00e4ndes nicht gelesen werden kann. Der Stein soll vor dem Gutshof auf Schienen stehen. Die Eisenbahn transportierte die Soldaten des Kaisers zu den Eins\u00e4tzen gegen Herero und Nama in der damaligen Kolonie.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Ebenso soll die sogenannte \u201eNamibia-Platte\u201c hinter der Hecke in den Boden eingelassen werden. Die 2009 neben dem Stein auf dem Friedhof Columbiadamm in den Boden eingelassene Marmortafel mit dem Umriss Namibias sollte durch den Hinweis auf Kriegsverbrechen der Kaiserlichen Schutztruppe der historischen Einordnung des Denkmals dienen. Sie war als Geste der Auss\u00f6hnung gedacht.\n            <\/p>\n<p>            Auch die Gedenkplatte ist umstritten<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Platte wurde aber ebenfalls Gegenstand einer Debatte. Der erkl\u00e4rende Text vermied mutma\u00dflich aus juristischen Erw\u00e4gungen heraus den Begriff \u201eV\u00f6lkermord\u201c und erinnerte stattdessen an \u201eOpfer der Gewalt\u201c insbesondere in den Jahren 1904 bis 1907. Die Bundesregierung verwendete damals noch nicht offiziell den Begriff \u201eGenozid\u201c zur Bewertung der Ereignisse in der ehemaligen Kolonie Deutsch-S\u00fcdwestafrika.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Verhandlungen zwischen Deutschland und Namibia \u00fcber die Aufarbeitung des Massenmords und etwaige Reparationen begannen erst 2015 und endeten 2021 schlie\u00dflich mit der Anerkennung des Genozids durch die Bundesrepublik.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die f\u00fcr Kultur zust\u00e4ndige Bezirksstadtr\u00e4tin <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/neukoelln-suchtkranke-sollen-raeume-an-grundschule-beziehen-10026243\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Janine Wolter<\/a> (SPD) k\u00fcndigt an, dass der momentane Standort des Gedenksteins auf dem Friedhof am Columbiadamm nach dessen Verlegung auf das Museumsgel\u00e4nde in Alt-Britz mit einer erkl\u00e4renden Markierung versehen werden soll. Die neue Informations-Stele soll auf die Bem\u00fchungen der Zivilgesellschaft hinweisen, die sich seit 25 Jahren mit dem umstrittenen Kriegerdenkmal aus der Kaiserzeit auseinandersetzt habe, erkl\u00e4rt Wolter.\n            <\/p>\n<p>            Die Zivilgesellschaft soll gew\u00fcrdigt werden<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Der in Berlin lebende namibische Menschenrechts-Aktivist Israel Kaunatjike hat sich in den vergangenen Jahren vehement f\u00fcr eine Verbannung des Gedenksteins f\u00fcr die Kolonialsoldaten aus der \u00d6ffentlichkeit eingesetzt. Die Umzugspl\u00e4ne des Neuk\u00f6llner Museumsdirektors Henkel wecken nur bedingt seine Zustimmung. Er w\u00fcnscht sich aus Respekt f\u00fcr die Opfer nach wie vor die v\u00f6llige Entfernung des Soldatendenkmals aus dem \u00f6ffentlichen Raum. \u201eDer Stein muss weg\u201c, sagt er.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Der Gedenkstein stand seit 1907 auf dem ehemaligen Kasernengel\u00e4nde an der Neuk\u00f6llner <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/oeffentlicher-nahverkehr-wie-ich-versuchte-das-leben-eines-menschen-zu-retten-und-an-der-bvg-hotline-scheiterte-2166133\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Urbanstra\u00dfe<\/a>. Veteranenverb\u00e4nde des Afrika-Feldzugs der deutschen <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/umwidmung-sowjetischer-ehrenmale-fand-in-karlshorst-eine-geheimtagung-statt-10029387\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wehrmacht<\/a> im <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/verfilmtes-tagebuch-astrid-lindgren-und-ihr-drecksjob-waehrend-des-zweiten-weltkriegs-10015116\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zweiten Weltkrieg<\/a> erwirkten die Restaurierung des Denkmals und den Umzug auf den Friedhof Columbiadamm 1973.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Laut Kaunatijke versammelten sich am Volkstrauertag im November regelm\u00e4\u00dfig Veteranen mit zum Teil rechtsextremer Gesinnung, um die fr\u00fchere Kolonialarmee zu ehren. Solche Aktionen seien k\u00fcnftig auch am Museum Neuk\u00f6lln zu erwarten, warnt Kaunatijke\n            <\/p>\n<p>            Aktivisten \u00fcben Kritik<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Das Museum Neuk\u00f6lln plane, das Ensemble aus Gedenkstein und  der sogenannten Namibia-Platte lediglich umzudrehen und hinter einer Hecke zu verbergen. Es werde aber nach wie vor gemeinsam an Opfer und T\u00e4ter des Genozids erinnert, kritisiert der Aktivist.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die in den Boden unterhalb des Gedenksteins eingelassene Platte f\u00fcr die Opfer der Kolonialherrschaft suggeriere dabei eine Nachrangigkeit der Ermordeten gegen\u00fcber den kaiserlichen Soldaten. \u201eDas ist f\u00fcr uns Nachfahren der Opfer erniedrigend\u201c, kritisert Kaunatjike.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Tahir Della von der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/decolonize-berlin-zu-gestoppter-umbenennung-der-mohrenstrasse-wir-feiern-trotzdem-nur-lauter-2351177\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD<\/a>) fordert ebenfalls eine vom Gedenkstein r\u00e4umlich getrennte Erinnerung an die w\u00e4hrend des V\u00f6lkermordes get\u00f6teten Herero und Nama. \u201eWir brauchen einen zentralen Ort des Gedenkens an die Opfer des Genozids\u201c, sagt er. Das sieht auch\u00a0 Janine Wolter so. \u201eEin solches sehen wir in der Verantwortung des Bundes\u201c, erkl\u00e4rt sie. Della \u00e4u\u00dfert Zuversicht, dass ein f\u00fcr alle Seiten tragbarer Kompromiss in den kommenden Monaten gefunden wird. Um ein Gedenken in W\u00fcrde an die Opfer des ersten V\u00f6lkermords im 20. Jahrhunderte wurde in Neuk\u00f6lln nun schon lange genug gerungen.<\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/images\/blz\/send-mail.svg\" alt=\"Send feedback\"\/><\/p>\n<p>Lesen Sie mehr zum Thema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die K\u00fcnstlerin Tuli Mekondjo aus Namibia umwickelte 2022 den seit 1973 auf dem Neuk\u00f6llner Friedhof Columbiadamm aufgestellten Gedenkstein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15315,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[414],"class_list":{"0":"post-15314","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-namibia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116545365125771921","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15314","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15314"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15314\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15315"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15314"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15314"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15314"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}