{"id":15494,"date":"2026-05-10T09:20:34","date_gmt":"2026-05-10T09:20:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15494\/"},"modified":"2026-05-10T09:20:34","modified_gmt":"2026-05-10T09:20:34","slug":"aegypten-riesige-festung-unter-dem-wuestensand-entdeckt-3-500-jahre-alter-stuetzpunkt-war-eine-der-groessten-festungen-am-historischen-weg-des-horus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/15494\/","title":{"rendered":"\u00c4gypten: Riesige Festung unter dem W\u00fcstensand entdeckt &#8211; 3.500 Jahre alter St\u00fctzpunkt war eine der gr\u00f6\u00dften Festungen am historischen &#8222;Weg des Horus&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>M\u00e4chtige Mauern und Wacht\u00fcrme<\/p>\n<p>Die rund 3.500 Jahre alte Festung umfasst eine Fl\u00e4che von rund 8.000 Quadratmetern und ist von rund 2,50 Meter dicken Mauern umgeben. Allein die S\u00fcdmauer erstreckt sich \u00fcber 105 Meter L\u00e4nge, entlang dieses Walls haben die Arch\u00e4ologen bislang elf Wacht\u00fcrme ausgegraben. Auch Teile der n\u00f6rdlichen und westlichen Festungsmauer, ein gro\u00dfer Festungsturm in der Nordwestecke der Anlage und ein Eingangstor sind bereits freigelegt.<\/p>\n<p>Erheblich erschwert werden die Ausgrabungen durch den vom Wind verwehten W\u00fcstensand, der gerade ausgegrabene Ruinen sofort wieder zuzudecken droht, wie Khaled erkl\u00e4rte. Dennoch sei es gelungen, im westlichen Teil der Festung eine weitere 75 Meter lange, im Zickzack verlaufende Mauer freizulegen. Diese in Nords\u00fcdrichtung laufende Mauer trennte einen Teil des Festungsinneren ab und umgab den Wohnbereich der hier stationierten Soldaten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.scinexx.de\/wp-content\/uploads\/s\/i\/sinaifestung3g.jpg\" data-lightbox=\"https:\/\/www.scinexx.de\/wp-content\/uploads\/s\/i\/sinaifestung3g.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><a href=\"https:\/\/www.scinexx.de\/wp-content\/uploads\/s\/i\/sinaifestung3g.jpg\" data-lightbox=\"https:\/\/www.scinexx.de\/wp-content\/uploads\/s\/i\/sinaifestung3g.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-307644\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/sinaifestung3g-300x260.jpg\" alt=\"Name Tuthmosis I.\" width=\"300\" height=\"260\"  \/><\/a>Dieser abgebrochene Gef\u00e4\u00dfhenkel tr\u00e4gt den Namen des Pharaos Thutmosis I. \u00a9 Ministry of Tourism and Antiquities\n<\/p>\n<p>Erbaut unter Thutmosis I.?<\/p>\n<p>Im Wohnbereich der Festung stie\u00dfen die Arch\u00e4ologen auf deutliche Spuren der einstigen Bewohner, darunter zahlreiche Keramikscherben und Gef\u00e4\u00dfe. Ein gro\u00dfer gemauerter Brotbackofen und mehrere versteinerte Teigklumpen zeugen vom Alltagsleben und der Ern\u00e4hrung der in der Festung lebenden Menschen. Ein in der Festung entdecktes Gef\u00e4\u00dffragment trug den Stempel des Pharaos Thutmosis I., der von 1504 bis 1492 vor Christus \u00fcber \u00c4gypten herrschte, wie das Team berichtet.\n<\/p>\n<p>Unter der Regierung dieses Pharaos f\u00fchrten die \u00c4gypter mehrere siegreiche Feldz\u00fcge gegen Nubier und das <a href=\"https:\/\/www.scinexx.de\/dossierartikel\/ein-reich-am-schnittpunkt-der-kulturen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mitanni-Reich<\/a> im heutigen Syrien und dehnten ihr Reich dadurch bis nach Nordmesopotamien aus. Etwa um diese Zeit erfolgte auch der Ausbau der Festung Tell el-Kharouba, wie Datierungen ergaben. Sie sollte vermutlich den milit\u00e4risch wichtigen Weg des Horus zus\u00e4tzlich absichern, wie Mohamed Abdel Badi von der Antikenbeh\u00f6rde erkl\u00e4rt.\n<\/p>\n<p>Teil eines integrierten Verteidigungssystems<\/p>\n<p>\u201eDie Entdeckung dieser Festung macht greifbar, wie genial die alten \u00c4gypter ihr integriertes Verteidigungssystem konstruierten\u201c, sagt Sherif Fathy, Minister f\u00fcr Tourismus und Arch\u00e4ologie. \u201eEs erz\u00e4hlt uns neue Kapitel unserer reichen Milit\u00e4rgeschichte und best\u00e4tigt das einzigartige kulturelle Erbe des Sinai.\u201c Die alt\u00e4gyptische Zivilisation sei nicht auf Tempel und Gr\u00e4ber beschr\u00e4nkt, sondern ein robuster Staat mit starken Institutionen, die ihr Land und ihre Grenzen sch\u00fctzten.\n<\/p>\n<p>Die Arch\u00e4ologen werden ihre Ausgrabungen fortsetzen und hoffen, in naher Zukunft auch die noch unter dem Sand verborgenen Mauern und Geb\u00e4ude freilegen zu k\u00f6nnen. Sie vermuten zudem, dass diese an der K\u00fcste liegende Festung einst einen eigenen Hafen besa\u00df.\n<\/p>\n<p>Quelle: Ministry of Tourism and Antiquities<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;\n\t<\/p>\n<p>17. Oktober 2025\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t &#8211; Nadja Podbregar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00e4chtige Mauern und Wacht\u00fcrme Die rund 3.500 Jahre alte Festung umfasst eine Fl\u00e4che von rund 8.000 Quadratmetern und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15495,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[54,75,55,7076,7077,7078,7079,4772,1741,7080],"class_list":{"0":"post-15494","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aegypten","8":"tag-aegypten","9":"tag-archaeologie","10":"tag-egypt","11":"tag-feldzuege","12":"tag-festung","13":"tag-festungsmauer","14":"tag-handelsroute","15":"tag-militaerstuetzpunkt","16":"tag-sinai","17":"tag-weg-des-horus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116549545012634055","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15494","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15494"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15494\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15494"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15494"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15494"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}