{"id":16204,"date":"2026-05-12T08:48:13","date_gmt":"2026-05-12T08:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16204\/"},"modified":"2026-05-12T08:48:13","modified_gmt":"2026-05-12T08:48:13","slug":"zukunft-von-microsofts-milliarden-rechenzentrum-in-kenia-unsicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16204\/","title":{"rendered":"Zukunft von Microsofts Milliarden-Rechenzentrum in Kenia unsicher"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Future-of-Microsoft-s-billion-dollar-data-center-in-Kenya-uncertain-11290920.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Ein gro\u00df angelegtes Rechenzentrumsprojekt von Microsoft und dem KI- und Cloud-Unternehmen aus Abu Dhabi G42 in Kenia verz\u00f6gert sich auf unbestimmte Zeit. <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2026-05-10\/microsoft-s-african-data-center-falters-on-payment-demands\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider meldet<\/a>, sind die Verhandlungen zwischen den Tech-Firmen und der kenianischen Regierung vorerst festgefahren. Hintergrund seien demnach unerf\u00fcllte Forderungen seitens Microsoft nach einer garantierten j\u00e4hrlichen Mindestabnahme von Serverkapazit\u00e4ten, die die Regierung in Nairobi in der gew\u00fcnschten H\u00f6he nicht zusichern k\u00f6nne.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das im Jahr 2024 gro\u00df angek\u00fcndigte Milliardenprojekt sollte den Ausbau von Cloud-Computing und K\u00fcnstlicher Intelligenz in Ostafrika massiv vorantreiben. Urspr\u00fcnglich war geplant, die Anlage vollst\u00e4ndig mit Geothermie zu betreiben und die Kapazit\u00e4t schrittweise auf bis zu ein Gigawatt auszubauen. Kenias Pr\u00e4sident William Ruto wies zuletzt auf die logistischen H\u00fcrden hin und betonte, dass der Energiebedarf des Projekts die verf\u00fcgbaren Ressourcen des Landes \u00fcbersteige. \u201eWir m\u00fcssten das halbe Land vom Netz nehmen, um das Rechenzentrum mit Strom zu versorgen\u201c, sagte er bei einer Veranstaltung in Nairobi.<\/p>\n<p>Laut Kenias Informationsministerium sind die Pl\u00e4ne zwar nicht endg\u00fcltig vom Tisch, das Projekt m\u00fcsse jedoch hinsichtlich seiner Dimensionierung und Energieversorgung neu strukturiert werden. Nach dem Bericht wird derzeit \u00fcber eine deutlich verkleinerte Variante mit 60 statt den urspr\u00fcnglichen bis zu 1000 Megawatt Leistung verhandelt. Die geplante Serverfarm galt urspr\u00fcnglich als technologisches Gegengewicht zum wachsenden Einfluss chinesischer Firmen in Afrika.<\/p>\n<p>KI-Stromhunger nimmt zu<\/p>\n<p>Der Fall in Kenia illustriert zudem ein weltweites Problem: Der massive Strombedarf f\u00fcr KI zwingt die Tech-Konzerne zunehmend dazu, sich bei ihren Expansionspl\u00e4nen den harten Grenzen der Strominfrastruktur anzupassen. Auch in Europa <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Das-KI-Energie-Dilemma-Wenn-der-digitale-Boom-die-Netze-ueberlastet-11099094.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">bringen Vorhaben f\u00fcr KI-Rechenzentren die Energieversorgung zunehmend an ihre Belastungslimits<\/a>, in Deutschland etwa den Rechenzentrumsstandort Frankfurt am Main. Zwischen 2023 und 2030 k\u00f6nnte der globale Stromverbrauch von KI-Rechenzentren dabei <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Das-KI-Energie-Dilemma-Wenn-der-digitale-Boom-die-Netze-ueberlastet-11099094.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">um das Elffache ansteigen<\/a>, sch\u00e4tzen Fachleute. Sowohl <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/KI-Rechenzentren-In-den-USA-immer-mehr-Stromerzeugung-ohne-Anschluss-ans-Netz-11183602.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in den Vereinigten Staaten<\/a> als auch in Deutschland wird daher zunehmend erwogen, f\u00fcr Rechenzentren eine vom \u00fcbrigen Stromnetz getrennte Energieversorgung aufzubauen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Energiehunger-bremst-Chip-Rausch-WTO-warnt-vor-Ende-des-KI-Booms-11220471.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Welthandelsorganisation warnt<\/a> zus\u00e4tzlich davor, dass der enorme Strombedarf in Kombination mit geopolitisch bedingt hohen Energiepreisen den weltweiten Technologie-Boom massiv ausbremsen k\u00f6nnte. Ein anhaltender Energieschock treibe nicht nur die Betriebskosten der Rechenzentren in die H\u00f6he, sondern gef\u00e4hrde durch die starke Konzentration der Investitionen auf wenige gro\u00dfe Tech-Konzerne auch zunehmend das Wachstum des gesamten Welthandels.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:enrico.giardina@heise.de\" title=\"Enrico Giardina\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">egia<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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