{"id":16268,"date":"2026-05-12T11:37:08","date_gmt":"2026-05-12T11:37:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16268\/"},"modified":"2026-05-12T11:37:08","modified_gmt":"2026-05-12T11:37:08","slug":"dominikanische-republik-kongo-gesundheitskrise-in-sued-kivu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16268\/","title":{"rendered":"Dominikanische Republik Kongo: Gesundheitskrise in S\u00fcd-Kivu"},"content":{"rendered":"<p>\u201e\u00c4rzte ohne Grenzen\u201c teilt mit, dass sich die medizinische Versorgung der Menschen in der Provinz Minova besorgniserregend verschlechtert habe. In einer Pressemitteilung warnt die NGO vor einem \u201eZusammenbruch der grundlegenden Gesundheitsversorgung\u201c, so der MSF-Landeskoordinator.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-05\/amnesty-international-bericht-humanitare-krise-kongo-angriff.html\" title=\"NGO: \u201eVersch\u00e4rfung der Krise in der DR Kongo\u201c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2024\/06\/09\/23\/1717967545851.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"NGO: \u201eVersch\u00e4rfung der Krise in der DR Kongo\u201c\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Im Osten der Demokratischen Republik Kongo leidet die Bev\u00f6lkerung unter einer schweren Eskalation von Menschenrechtsverletzungen durch die Alliierten Demokratischen Kr\u00e4fte (ADF). &#8230;\n     <\/p>\n<p>Dringender Handlungsbedarf besteht laut \u201e<a href=\"https:\/\/www.medicisenzafrontiere.it\/news-e-storie\/news\/msf-crisi-sanitaria-nel-sud-kivu-rdc-urgenza-intervento-immediato\/\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00c4rzte ohne Grenzen<\/a>\u201c beim Zugang zu medizinischer Versorgung in der Provinz S\u00fcd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Das Umfeld vor Ort ist von einem langwierigen Konflikt und dem Wegbrechen internationaler Hilfsgelder gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Mangel in Erstversorgungszentren <\/p>\n<p>Der Mangel an Medikamenten, Impfstoffen und Lebensmitteln betrifft mittlerweile den Gro\u00dfteil der Provinz. Gleichzeitig besteht ein hohes Epidemierisiko in Bezug auf Masern, Pocken und Cholera. Im Jahr 2025 waren Masernimpfstoffe mehrere Monate lang nicht verf\u00fcgbar, obwohl in 24 der 34 Gesundheitszonen aktive Ausbr\u00fcche herrschten.<\/p>\n<p>\u201eDen Erstversorgungszentren fehlt es an lebenswichtigen Medikamenten, der Bedarf wird nicht gedeckt\u201c<\/p>\n<p>\u201eAufgrund von Sicherheits- und Logistikproblemen funktionieren die nationalen Gesundheitsprogramme in vielen Gebieten nicht effektiv. Den Erstversorgungszentren fehlt es an lebenswichtigen Medikamenten, der Bedarf wird nicht gedeckt\u201c, so Issa Moussa, Landeskoordinator in S\u00fcd-Kivu.<\/p>\n<p>Zusammenbruch des Gesundheitssystems <\/p>\n<p>Das Einstellen der Finanzmittel der Weltbank im Rahmen des Multisektoralen Ern\u00e4hrungs- und Gesundheitsprojekts (PMNS) hat unmittelbare Auswirkungen auf den Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Schwangere und Neugeborene: Das allgemeine Krankenhaus von Minova hat neue Geb\u00fchren f\u00fcr die Geburtshilfe und Neugeborenenversorgung eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Folgen sind besorgniserregend. Frauen, die die Kosten nicht aufbringen k\u00f6nnen, bleiben mehrere Tage oder Wochen im Krankenhaus, bis sie ihre Rechnungen begleichen k\u00f6nnen. Andere verzichten ganz auf eine medizinische Versorgung und entscheiden sich f\u00fcr eine risikoreiche Hausgeburt.\u00a0Auch die anhaltende Unterern\u00e4hrung und das extreme Ausma\u00df an sexueller Gewalt sind alamierend.<\/p>\n<p>\u201eWir sind verzweifelt [\u2026] und haben keine Hoffnung mehr. Ich kann einfach nicht bezahlen\u201c, sagt eine Patientin im Krankenhaus von Minova.<\/p>\n<p>Die Hilfe von \u201e\u00c4rzte ohne Grenzen\u201c <\/p>\n<p>Seit Anfang 2024 sind Teams in der Region im Einsatz und hatten f\u00fcr Anfang 2026 eine Verlegung auf das Numbi-Hochland geplant. Angesichts der sich verschlechternden Lage wurde beschlossen, das Krankenhaus von Minova weiterhin zu unterst\u00fctzen, um eine pl\u00f6tzliche Unterbrechung der Versorgung zu vermeiden.<\/p>\n<p>\u201eOhne rasche finanzielle und operative Hilfen wird die grundlegenden Gesundheitsversorgung zusammenbrechen\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir k\u00f6nnen jedoch nicht dauerhaft die Gesundheitsbeh\u00f6rden, humanit\u00e4re Partner oder Entwicklungspartner ersetzen. Ohne rasche finanzielle und operative Hilfen wird die grundlegenden Gesundheitsversorgung zusammenbrechen. Das wird sich ganz konkret auf die M\u00fctter- und Kindersterblichkeit in S\u00fcd-Kivu auswirken\u201c, f\u00fchrt Issa Moussa weiter aus.\u00a0<\/p>\n<p>(pm &#8211; nm)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201e\u00c4rzte ohne Grenzen\u201c teilt mit, dass sich die medizinische Versorgung der Menschen in der Provinz Minova besorgniserregend verschlechtert&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10158,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[246],"tags":[188,3639,168,3728,386,385],"class_list":{"0":"post-16268","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-republik-kongo","8":"tag-demokratische-republik-kongo","9":"tag-kranke","10":"tag-krieg","11":"tag-medizin-und-gesundheit","12":"tag-republic-of-the-congo","13":"tag-republik-kongo"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116561408377325358","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16268"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16268\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10158"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}