{"id":16569,"date":"2026-05-13T09:49:11","date_gmt":"2026-05-13T09:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16569\/"},"modified":"2026-05-13T09:49:11","modified_gmt":"2026-05-13T09:49:11","slug":"kindersterblichkeit-in-subsahara-afrika-ist-ueberproportional-hoch-sos-kinderdoerfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16569\/","title":{"rendered":"Kindersterblichkeit in Subsahara-Afrika ist \u00fcberproportional hoch \/ SOS-Kinderd\u00f6rfer &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">13.05.2026 \u2013 11:14<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/1658\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/ee1ebb61-f565-45eb-8cf8-c51fd0d785bb\/PM-Kindersterblichke~0219-Jakob_Fuhr.jpg.jpg\" data-description=\"Neun Kinder unter f\u00fcnf Jahren sterben weltweit pro Minute, mehr als die H\u00e4lfte stammt aus Subsahara-Afrika. Ein Gro\u00dfteil der Todesf\u00e4lle ereignet sich, weil Familien der Zugang zu einer qualifizierten medizinischen Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung, zu Impfschutz und Medikamenten fehlt. Die \u00dcberlebenschancen von Kindern sind ma\u00dfgeblich von ihrem Geburtsort abh\u00e4ngig. Darauf weisen die SOS-Kinderd\u00f6rfer zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai hin. &quot;Die St\u00e4rkung von Familien darf nicht an L\u00e4ndergrenzen haltmachen, sie muss vielmehr da ansetzen, wo die elementarsten Dinge fehlen. Das Recht auf Familie ist untrennbar mit dem Recht der Kinder auf medizinische Versorgung verbunden. Die internationale Gemeinschaft steht in der Pflicht, deutlich mehr in ihre Gesundheitsversorgung zu investieren, gerade in Subsahara-Afrika&quot;, sagt Boris Breyer, Pressesprecher der SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit. (Symbolfoto, Tschad, nur zur Verwendung im Kontext der SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit) \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/1658 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"6a043e1c270000fd2c8cd69e\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/kindersterblichkeit-in-subsahara-afrika-ist-berproportional-hoch-sos-kinderd-rfer-zum-internationale.jpeg\"   alt=\"Kindersterblichkeit in Subsahara-Afrika ist \u00fcberproportional hoch \/ SOS-Kinderd\u00f6rfer zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/M%FCnchen\" title=\"News aus M\u00fcnchen \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Neun Kinder unter f\u00fcnf Jahren sterben weltweit pro Minute, mehr als die H\u00e4lfte stammt aus Subsahara-Afrika. Ein Gro\u00dfteil der Todesf\u00e4lle ereignet sich, weil Familien der Zugang zu einer qualifizierten medizinischen Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung, zu Impfschutz und Medikamenten fehlt. Die \u00dcberlebenschancen von Kindern sind ma\u00dfgeblich von ihrem Geburtsort abh\u00e4ngig. Darauf weisen die SOS-Kinderd\u00f6rfer zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai hin. &#8222;Die St\u00e4rkung von Familien darf nicht an L\u00e4ndergrenzen haltmachen, sie muss vielmehr da ansetzen, wo die elementarsten Dinge fehlen. Das Recht auf Familie ist untrennbar mit dem Recht der Kinder auf medizinische Versorgung verbunden. Die internationale Gemeinschaft steht in der Pflicht, deutlich mehr in ihre Gesundheitsversorgung zu investieren, gerade in Subsahara-Afrika&#8220;, sagt Boris Breyer, Pressesprecher der SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit. <\/p>\n<p>Bek\u00e4mpfung der Kindersterblichkeit in Subsahara ist r\u00fcckl\u00e4ufig<\/p>\n<p> Weltweit haben sich die Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung der Kindersterblichkeit ungef\u00e4hr seit 2015 verlangsamt. In Subsahara sind sie r\u00fcckl\u00e4ufig: 2000 lag hier die Zahl der Todesf\u00e4lle von Kindern und Jugendlichen noch bei 38 Prozent, 2024 betrug die Sterblichkeitsrate 54 Prozent. Die Zunahme begr\u00fcndet sich durch das starke Bev\u00f6lkerungswachstum, aber auch durch sich \u00fcberlappende Krisen. Sie bringen die ohnehin unzureichende Gesundheitsversorgung der vielen von Armut betroffenen Familien vielerorts zum Erliegen. <\/p>\n<p>Todesursachen von Kindern unter f\u00fcnf Jahren<\/p>\n<p>&#8211; 4,9 Millionen Kinder unter f\u00fcnf Jahren starben 2024 weltweit. Fast die H\u00e4lfte waren Neugeborene, von denen die Mehrheit wegen mangelnder qualifizierter Geburtshilfe ums Leben kam, zum Beispiel bei einer Fr\u00fchgeburt oder durch eine Infektion. Laut WHO erh\u00e4lt etwa ein Drittel aller Frauen und ihrer Neugeborenen nach der Geburt keine notwendigen medizinischen Untersuchungen, vornehmlich in L\u00e4ndern mit niedrigem Einkommen. So haben Somalia, die Zentralafrikanische Republik und \u00c4quatorialguinea mit die h\u00f6chsten S\u00e4uglingssterblichkeitsraten. <\/p>\n<p>&#8211; Malaria geh\u00f6rt zu den h\u00e4ufigsten Todesursachen von Kindern, besonders betroffen sind Nigeria und die Demokratische Republik Kongo. Studien belegen, dass Impfungen das Sterberisiko signifikant senken. Die Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Wirksamkeit von Impfungen sowie der Zugang dazu ist im Kongo vor allem aufgrund eines instabilen Gesundheitssystems stark eingeschr\u00e4nkt. Gem\u00e4\u00df der Impfallianz Gavi kannten dort 2024 nur 50 Prozent der Betreuungspersonen von Kindern den Malaria-Impfplan. <\/p>\n<p>&#8211; Durchfallerkrankungen kosten mehr als 1000 Kleinkinder t\u00e4glich das Leben. Laut UN sind 60 Prozent aller Durchfall-Todesf\u00e4lle von Kindern und Erwachsenen auf unsauberes Trinkwasser, mangelnde Hygiene und unzureichende sanit\u00e4re Einrichtungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Besonders viele Kinder sterben in Nigeria, Niger und im Tschad an Durchfall. 2024 verf\u00fcgten nur 29 Prozent der westafrikanischen Haushalte und 38 Prozent der Zentralafrikanischen \u00fcber eine Basis-Hygieneversorgung. Weniger als die H\u00e4lfte aller westafrikanischen Haushalte hatte verbesserte Sanit\u00e4ranlagen, die zum Beispiel nur von einer Familie genutzt wurden. <\/p>\n<p>So helfen die SOS-Kinderd\u00f6rfer<\/p>\n<p> Die SOS-Kinderd\u00f6rfer treten weltweit f\u00fcr die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen ein. In den Mutter-Kind-Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen der Hilfsorganisation erhalten Frauen und ihre Kinder kostenlose medizinische Betreuung sowie Geburtshilfe und pr\u00e4- und postnatale Versorgung. Mobile medizinische Teams verteilen Spezialnahrung an Familien und leisten in Gemeinden Aufkl\u00e4rungsarbeit zu Gesundheitsthemen und Ern\u00e4hrung. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">F\u00fcr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Boris Breyer<br \/>Pressesprecher SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit<br \/>Tel.: 0160 &#8211; 984 723 45<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/1658\/mailto: boris.breyer@sos-kd.org\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> boris.breyer@sos-kd.org<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.sos-kinderdoerfer.de\">www.sos-kinderdoerfer.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"13.05.2026 \u2013 11:14 SOS-Kinderd\u00f6rfer weltweit e.V. 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