{"id":16590,"date":"2026-05-13T10:34:32","date_gmt":"2026-05-13T10:34:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16590\/"},"modified":"2026-05-13T10:34:32","modified_gmt":"2026-05-13T10:34:32","slug":"emmanuel-macron-hey-hey-hey-ploetzlich-steht-der-praesident-auf-der-buehne-und-weist-das-publikum-zurecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16590\/","title":{"rendered":"Emmanuel Macron: \u201eHey, hey, hey\u201c \u2013 Pl\u00f6tzlich steht der Pr\u00e4sident auf der B\u00fchne und weist das Publikum zurecht"},"content":{"rendered":"<p>Emmanuel Macron hat bei einem Afrika-Gipfel in Nairobi mit einem Ordnungsruf f\u00fcr Aufsehen gesorgt. Er warf einigen Menschen im Publikum eine \u201etotale Respektlosigkeit\u201c vor. Daf\u00fcr wird Frankreichs Pr\u00e4sident prompt selbst kritisiert.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bitte Ruhe: Beim \u201eAfrica Forward Summit\u201c in der kenianischen Hauptstadt Nairobi hat sich Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron \u00fcber das unruhige Publikum bei einem Vortrag beschwert. W\u00e4hrend auf der B\u00fchne eine Diskussion stattfand, stand <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/emmanuel-macron\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/emmanuel-macron\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Macron<\/a> pl\u00f6tzlich auf und blickte sich im Saal um. Dann ging er auf die B\u00fchne. \u201eJetzt schon? Sie sind doch noch gar nicht an der Reihe\u201c, sagte eine Moderatorin zu dem Staatschef, sichtlich irritiert.<\/p>\n<p>Macron nahm sich dennoch das Mikrofon und sprach zum Publikum. Er werde f\u00fcr Ruhe sorgen, sagte er der Moderatorin. \u201eEntschuldigung, an alle. Hey, hey, hey\u201c, rief er. Aber es sei unm\u00f6glich, \u00fcber Kultur zu sprechen und inspirierenden Menschen wie denen auf der B\u00fchne das Wort zu erteilen, wenn solch ein L\u00e4rm gemacht werde. Daf\u00fcr gab es Applaus. <\/p>\n<p>\u201eDas ist ein v\u00f6lliger Mangel an Respekt\u201c, betonte Macron. \u201eIch schlage vor, wenn ihr unbedingt etwas zu zweit oder irgendetwas besprechen wollt, geht bitte raus.\u201c Wer hierbleiben wolle, solle zuh\u00f6ren. <\/p>\n<p>Die Aktion von Macron kam nicht \u00fcberall gut an. Die fr\u00fchere simbabwische Parlamentsabgeordnete Fadzayi Mahere warf dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten auf X einen herablassenden Ton vor. Es sei weder h\u00f6flich noch angemessen, \u201eauf unseren Kontinent zu kommen und so von oben herab mit Menschen zu sprechen\u201c, schrieb sie. Die Betroffenen seien \u201enicht Ihre Kinder\u201c.<\/p>\n<p>Auch der kenianisch-kanadische Jurist Miguna Miguna reagierte emp\u00f6rt. \u201eAfrikaner brauchen nicht Emmanuel Macrons Erlaubnis, um in Afrika zu sprechen\u201c, schrieb er auf X. Er will 2027 bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl in Kenia antreten.<\/p>\n<p>Afrika-Gipfel f\u00fcr eine Partnerschaft auf Augenh\u00f6he<\/p>\n<p>Der \u201eAfrica Forward Summit\u201c soll den von Macron angek\u00fcndigten Paradigmenwechsel in Frankreichs Afrikapolitik symbolisieren, weg von kolonial gepr\u00e4gten Beziehungen hin zu einer Partnerschaft auf Augenh\u00f6he. 30 Staats- und Regierungschefs sowie UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres nehmen teil.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung hat zum Ziel, ein neues Partnerschaftsmodell zwischen Afrika und Frankreich zu entwickeln, geworben wird dabei f\u00fcr mehr Investitionen statt klassischer Entwicklungshilfe. Im Mittelpunkt stehen Direktinvestitionen, Beteiligungen, Kredite, B\u00fcrgschaften und Zusch\u00fcsse f\u00fcr Projekte. <\/p>\n<p>Macron k\u00fcndigte in Nairobi Investitionen in H\u00f6he von 23 Milliarden Euro auf dem afrikanischen Kontinent an. 14 Milliarden Euro kommen von franz\u00f6sischen Geldgebern, 9 Milliarden Euro von Investoren aus Afrika.<\/p>\n<p>Die Investitionen k\u00f6nnten mehr als 250.000 direkte Arbeitspl\u00e4tze in Frankreich und Afrika schaffen, so Macron. Er dankte den vor Ort vertretenen Unternehmen und lobte die \u201esehr konkreten\u201c Ergebnisse. <\/p>\n<p>ll mit dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Emmanuel Macron hat bei einem Afrika-Gipfel in Nairobi mit einem Ordnungsruf f\u00fcr Aufsehen gesorgt. 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