{"id":16777,"date":"2026-05-13T19:55:24","date_gmt":"2026-05-13T19:55:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16777\/"},"modified":"2026-05-13T19:55:24","modified_gmt":"2026-05-13T19:55:24","slug":"us-rohstoffdeal-mit-dr-kongo-koennte-ende-juni-stehen-abkommen-mit-syrien-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16777\/","title":{"rendered":"US-Rohstoffdeal mit DR Kongo k\u00f6nnte Ende Juni stehen, Abkommen mit Syrien folgen"},"content":{"rendered":"<p class=\"post-teaser\">Der US-Rohstoffdeal mit der DR Kongo k\u00f6nnte bald in trockenen T\u00fcchern sein, auch wenn noch einige Fragen offen sind. Als n\u00e4chstes k\u00f6nnte ein Abkommen mit Syrien auf dem Plan stehen: Washington hat die Sanktionen gegen das Land in weiten Teilen aufgehoben.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/bigstock-Seed-Money-3810967-1024x685.jpg\" alt=\"US-Rohstoffdeal mit DR Kongo k\u00f6nnte Ende Juni stehen, Abkommen mit Syrien folgen\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"sync\" width=\"1024\" height=\"685\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.bigstockphoto.com\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bigstockphoto<\/a><\/p>\n<p>Bis Ende Juni k\u00f6nnte ein Deal zwischen den USA und der Kongo stehen: Zugang zu wichtigen Rohstoffen als Gegenleistung f\u00fcr Investitionen in den Mineraliensektor und Unterst\u00fctzung bei der Beendigung eines von Ruanda unterst\u00fctzten Aufstands im Osten des Landes. Die Financial Times jedenfalls berichtet unter Berufung auf Beamte der DR Kongo, dass im n\u00e4chsten Monat eine Einigung mit Washington erzielt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die USA ist der Zugang zum Rohstoffreichtum in der Region aus zwei Gr\u00fcnden von Bedeutung. Zum einen gibt es gro\u00dfe Vorkommen an Lithium, Kobalt und Coltan (Mineralkonzentrate mit hohen Konzentrationen an Tantal und Niob). Zum anderen wird der Bergbausektor der DR Kongo durch China dominiert. Bereits 2008 hatten Peking und Kinshasa ein Abkommen \u00fcber Investitionen in den Bergbau abgeschlossen.<\/p>\n<p>DR Kongo strebt Diversifizierung des Rohstoffsektors an<\/p>\n<p>Die DR Kongo strebt allerdings grunds\u00e4tzlich eine Diversifizierung ihrer Partnerschaften im Rohstoffsektor und eine Verringerung der Abh\u00e4ngigkeit von China an. Dies unterstrich auch Bergbauminister Kizito Pakabomba gegen\u00fcber der &#8222;FT&#8220; und betonte, das geplante Abkommen mit den USA w\u00fcrde zur Erreichung dieses Ziels beitragen.<\/p>\n<p>Ein entscheidender Punkt des Abkommens betrifft den Kauf von Rohstoffen durch US-Unternehmen in Ruanda. Kinshasa wirft dem Land vor, unter dem Vorwand von Sicherheitsbedenken Vorkommen in der DR Kongo auszubeuten. Die Regierung des ruandischen Pr\u00e4sidenten Paul Kagame bestreitet die Unterst\u00fctzung der M23-Rebellen, die seit Januar Gebiete in der DR Kongo besetzt halten.<\/p>\n<p>Einigung mit Ruanda steht noch aus<\/p>\n<p>Kinshasa will keinesfalls akzeptieren, dass Ruanda den Zugriff auf Rohstoffe in der DR Kongo legitimiert und beharrt deshalb auf die Kontrolle \u00fcber verlorene Gebiete, darunter die St\u00e4dte Goma und Bukavu.<\/p>\n<p>Bereits im Februar \u2013 damals hatte DR Kongo-Pr\u00e4sident Felix Tshisekedi den USA und Europa erstmals ein Abkommen vorgeschlagen \u2013 wurden westliche K\u00e4ufer aufgefordert, kritische Mineralien direkt aus Kinshasa zu kaufen, anstatt sie \u00fcber Ruanda zu beziehen.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sidentensprecherin Tina Salama betonte damals, dass die Demokratische Republik Kongo der wahre Eigent\u00fcmer dieser wertvollen Rohstoffe sei: &#8222;Pr\u00e4sident Tshisekedi fordert die USA, deren Unternehmen strategische Rohstoffe aus Ruanda beziehen \u2013 Materialien, die in der Demokratischen Republik Kongo gepl\u00fcndert und nach Ruanda geschmuggelt werden, w\u00e4hrend unsere Bev\u00f6lkerung massakriert wird \u2013 auf, diese direkt von uns, den rechtm\u00e4\u00dfigen Eigent\u00fcmern, zu kaufen&#8220;, lautete der Appell damals wie heute.<\/p>\n<p>US-Rohstoffdeal auch mit Syrien?<\/p>\n<p>Der Deal in der DR Kongo k\u00f6nnte nicht der letzte Rohstoffdeal Washingtons sein. Die britische &#8222;Times&#8220; berichtete k\u00fcrzlich \u00fcber ein Angebot des syrischen Pr\u00e4sidenten Ahmed al-Sharaa an die USA. Im Gegenzug zur Aufhebung der seit zehn Jahren bestehenden Sanktionen soll es Zugang zu Rohstoffen geben. Donald Trump k\u00fcndigte nach einem Treffen mit dem syrischen Pr\u00e4sidenten in Saudi-Arabien die Aufhebung der Sanktionen an.<\/p>\n<p>Am vergangenen Freitag gab das US-Au\u00dfenministerium eine Lockerung der Sanktionen bekannt. So wird dem Land eine 180-t\u00e4gige Ausnahme von den obligatorischen Caesar-Act-Sanktionen gew\u00e4hrt.\u00a0&#8222;Damit soll sichergestellt werden, dass die Sanktionen unsere Partner nicht daran hindern, stabilit\u00e4tsf\u00f6rdernde Investitionen zu t\u00e4tigen und die Wiederaufbaubem\u00fchungen Syriens voranzutreiben&#8220;, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung von Marco Rubio.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus erteilte das Finanzministerium die Syria General License (GL) 25, um Transaktionen von US-B\u00fcrgern zu genehmigen, die zuvor durch die syrischen Sanktionsbestimmungen verboten waren. &#8222;Die GL erm\u00f6glicht neue Investitionen und Aktivit\u00e4ten des privaten Sektors im Einklang mit der &#8222;America First&#8220;-Strategie des Pr\u00e4sidenten&#8220;, so Rubio.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der US-Rohstoffdeal mit der DR Kongo k\u00f6nnte bald in trockenen T\u00fcchern sein, auch wenn noch einige Fragen offen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16778,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[29,192,194,190,188,193,191,462,461,3286,189,701,403,2825,287],"class_list":{"0":"post-16777","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-demokratische-republik-kongo","8":"tag-afrika","9":"tag-dem-rep-kongo","10":"tag-democratic-republic-of-the-congo","11":"tag-demokratische-republik","12":"tag-demokratische-republik-kongo","13":"tag-dr-congo","14":"tag-dr-kongo","15":"tag-drc","16":"tag-drk","17":"tag-kobalt","18":"tag-kongo","19":"tag-lithium","20":"tag-ruanda","21":"tag-syrien","22":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116569028804271301","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16777","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16777"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16777\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16778"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16777"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16777"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16777"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}