{"id":16815,"date":"2026-05-13T23:10:09","date_gmt":"2026-05-13T23:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16815\/"},"modified":"2026-05-13T23:10:09","modified_gmt":"2026-05-13T23:10:09","slug":"neue-fluechtlingswelle-im-ostkongo-nach-islamisten-ueberfall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16815\/","title":{"rendered":"Neue Fl\u00fcchtlingswelle im Ostkongo nach Islamisten-\u00dcberfall"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung Komanda habe ihre H\u00e4user zur\u00fcckgelassen, um anderswo Zuflucht zu suchen, hie\u00df es. Mehrere Stadtteile, die als am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdet g\u00e4lten, seien fast vollst\u00e4ndig verlassen. M\u00e4rkte, Gesch\u00e4fte, Apotheken und sogar Kirchen blieben laut dem Sender geschlossen. Die einen machten sich auf den Weg nach Kisangani, andere nach Bunia; zu Fu\u00df, mit dem Motorrad oder in \u00fcberf\u00fcllten Taxis. Die gemeinsamen Streitkr\u00e4fte der Demokratischen Republik Kongo und Ugandas h\u00e4tten ihre Pr\u00e4senz in der Region verst\u00e4rkt; die Angst bleibe aber bestehen.<\/p>\n<p>Neue Welle von Vertriebenen Richtung Bunia<\/p>\n<p>Laut Angaben der Vereinigung der Vertriebenen und Kriegsopfer von Ituri waren bereits in den vergangenen Tagen mehr als 20.000 neue Vertriebene aus dem weiter n\u00f6rdlich gelegenen Gebiet Djugu in Notunterk\u00fcnften in Bunia und Umgebung angekommen. Die massiven Bev\u00f6lkerungsbewegungen stehen in Zusammenhang mit der zunehmenden Unsicherheit im Gebiet Djugu, wo die Streitkr\u00e4fte Milit\u00e4roperationen gegen aktive bewaffnete Gruppen durchf\u00fchrt. Ugandische Rebellen der islamistischen Allied Democratic Forces (ADF) hatten in der Nacht zum Sonntag in Komanda ein Blutbad angerichtet.<\/p>\n<p>Die Rede war von 43 Todesopfern, davon 21 Tote in einer Kirche. Berichten zufolge setzten die Angreifer kurz nach Mitternacht zun\u00e4chst Gesch\u00e4fte und Lastwagen in Brand. Dann seien etwa 20 Menschen, die in der Nacht zum Sonntag eine Gebetswache in einer katholischen Kirche hielten, \u00fcberrascht und mit Stichwaffen niedergemetzelt worden. Weitere Leichen seien in niedergebrannten H\u00e4usern und Gesch\u00e4ften unweit der Kirche gefunden worden.<\/p>\n<p>Nahe Terroristen-Hochburg<\/p>\n<p>Die Terroristen sollen laut Polizeiangaben von ihrer Hochburg Mont Hoyo aus aufgebrochen sein. Beim Eintreffen der Sicherheitskr\u00e4fte seien die T\u00e4ter bereits abger\u00fcckt gewesen. Die j\u00fcngsten Angriffe erfolgten nach mehreren Monaten der Ruhe in der Region, in die zuletzt viele Vertriebene zur\u00fcckgekehrt seien.<\/p>\n<p>Die bev\u00f6lkerungsreiche Demokratische Republik Kongo ist nach Algerien der zweitgr\u00f6\u00dfte Fl\u00e4chenstaat Afrikas und fast siebenmal so gro\u00df wie Deutschland. Vor allem im rohstoffreichen Osten des Kongo k\u00e4mpfen seit vielen Jahrzehnten diverse Rebellengruppen um die Vorherrschaft.<\/p>\n<p>Konflikte in den Nachbarstaaten tragen ebenfalls zu einer politisch instabilen Lage bei. Hinzu kommt eine meist schwache Zentralregierung in Kinshasa.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/glossar\/demokratische-republik-kongo-0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>      Demokratische Republik Kongo<\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die Demokratische Republik Kongo ist nach Algerien der zweitgr\u00f6\u00dfte Fl\u00e4chenstaat Afrikas und fast siebenmal so gro\u00df wie Deutschland. Auf einem Gebiet, das etwa einem Viertel der Gr\u00f6\u00dfe der USA entspricht, leben rund 90 Millionen Menschen. Der Kongo ist ein Vielv\u00f6lkerstaat mit mehr als 200 Ethnien. Das Land im Zentrum Afrikas, das von 1971 bis 1997 Zaire hie\u00df, hat gemeinsame Grenzen mit Kongo-Brazzaville, der Zentralafrikanischen Republik, dem S\u00fcdsudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania, Sambia und Angola.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung Komanda habe ihre H\u00e4user zur\u00fcckgelassen, um anderswo Zuflucht zu suchen, hie\u00df es.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16816,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[192,194,190,188,193,191,462,461,189],"class_list":{"0":"post-16815","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-demokratische-republik-kongo","8":"tag-dem-rep-kongo","9":"tag-democratic-republic-of-the-congo","10":"tag-demokratische-republik","11":"tag-demokratische-republik-kongo","12":"tag-dr-congo","13":"tag-dr-kongo","14":"tag-drc","15":"tag-drk","16":"tag-kongo"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116569795627718106","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16815"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16815\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16816"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}