{"id":16843,"date":"2026-05-14T01:26:10","date_gmt":"2026-05-14T01:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16843\/"},"modified":"2026-05-14T01:26:10","modified_gmt":"2026-05-14T01:26:10","slug":"lok-report-uganda-baubeginn-der-normalspurstrecke-kampala","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/16843\/","title":{"rendered":"LOK Report \u2013 Uganda: Baubeginn der Normalspurstrecke Kampala"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/ug1.jpg\" alt=\"ug1\" style=\"margin: 3px;\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/ug2.jpg\" alt=\"ug2\" style=\"margin: 3px;\"\/><br \/>Fotos Regierung.<\/p>\n<p>Das seit fast einem Jahrzehnt geplante SGR-Projekt Kampala &#8211; Malaba, das unter Finanzierungsproblemen litt, soll nun wieder kurz vor dem Baubeginn stehen. Kampala wird laut Fred Byamukama, dem ugandischen Staatsminister f\u00fcr \u00f6ffentliche Arbeiten, im August mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Malaba &#8211; Kampala in Standardspurweite (SGR) beginnen.\u00a0<\/p>\n<p>Uganda hatte im Februar dieses Jahres eine Absichtserkl\u00e4rung mit dem t\u00fcrkischen Unternehmen Yapi Merkezi f\u00fcr das SRG-Projekt unterzeichnet und sich nach eigenen Angaben im April die Mittel der Standard Chartered Bank gesichert. Das Projekt ist jetzt in das n\u00e4chste Haushaltsjahr 2023\/4 eingestellt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/uganda4.jpg\" alt=\"uganda4\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>Normalspur-Netz<\/p>\n<p>Nach acht Jahren der Nichtausf\u00fchrung hatte die ugandische Regierung den urspr\u00fcnglichen Vertrag mit der China Harbour Engineering Company (CHEC) \u00fcber den Bau der 273 km langen Normalspurbahn (SGR) von Malaba nach Kampala, gek\u00fcndigt. Die China Exim Bank weigerte sich, das Projekt zu finanzieren, nachdem Zweifel auftauchten, ob die SGR im Nachbarland Kenia zur Grenze nach Uganda weitergebaut wird. Dies hatte Kampala dazu gezwungen, sich mit der Erneuerung des bestehenden Meterspurnetzes zu begn\u00fcgen. Die Verbindung von Uganda \u00fcber Nairobi zum Hafen Mombasa gilt als Voraussetzung, um das Projekt rentabel zu machen.<\/p>\n<p>Diese Entscheidung in Uganda l\u00e4sst aber auch die Hoffnung auf eine Erweiterung des kenianischen Projekts wieder aufleben, dessen Durchf\u00fchrbarkeit von dem ugandischen Abschnitt abhing. Kenias zweite Phase der SGR geriet im Inlandstrockenhafen Naivasha ins Stocken, nachdem China erkl\u00e4rt hatte, Uganda m\u00fcsse sich verpflichten, seinen Abschnitt der modernen Eisenbahn zu bauen, um mehr Mittel f\u00fcr die Verl\u00e4ngerung von Naivasha nach Malaba bereitzustellen.<\/p>\n<p>Die angegebene Strecke ist Teil des transnationalen Eisenbahnkorridors, der den kenianischen Hafen Mombasa \u00fcber 1724 km mit mehreren Binnenstaaten der Region verbinden soll, darunter Uganda, Ruanda, Burundi, S\u00fcdsudan und der Osten der Demokratischen Republik Kongo. Der Korridor wird als strategisches Instrument der regionalen Integration angek\u00fcndigt und soll eine tragende S\u00e4ule f\u00fcr die Mobilit\u00e4t und den Handel in Ostafrika sein. Nach Angaben der Weltbank haben diese L\u00e4nder zusammen einen Markt von \u00fcber 300 Millionen Menschen, und es ist vorgesehen, dass die regionale Schienen- und Stra\u00dfenverkehrsinfrastruktur die sozio\u00f6konomische Entwicklung in der ostafrikanischen Region ankurbeln wird.<\/p>\n<p>Im Jahr 2014 setzten die Staats- und Regierungschefs von Uganda, Kenia, Tansania, S\u00fcdsudan und Ruanda den ersten Spatenstich f\u00fcr den Bau der SGR-Strecke, die die Mitgliedsstaaten miteinander verbinden soll, um den Handel in der Region zu f\u00f6rdern. Bislang haben aber nur Kenia und Tansania Fortschritte beim Bau von SGR-Strecken in ihren L\u00e4ndern gemacht, w\u00e4hrend andere Mitglieder mit finanziellen Problemen zu k\u00e4mpfen haben. Tansania unterzeichnete im Januar ein millionenschweres Abkommen mit dem benachbarten Burundi \u00fcber den Bau einer SGR-Strecke, die Gitega mit dem Hafen dar es Salaam am Indischen Ozean verbindet.<\/p>\n<p>Meterspur-Netz<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/uga--1.jpg\" alt=\"\" style=\"margin: 3px;\" data-alt=\"uga 1\"\/><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/uga--2.jpg\" alt=\"uga 2\" style=\"margin: 3px;\"\/><\/p>\n<p>Fortschritte macht auch die Modernisierung des Meterspur-Netzes. Hier begann die Rekonstruktion des Abschnitts zwischen Kampala und Mukono MGR am 26.04.2023 mit der Verlegung neuer Schwellen. Folgender Zeitplan ist angek\u00fcndigt:<\/p>\n<p>\u2022 Kampala &#8211; Namanve: April bis September 2023<br \/>\u2022 Namanve &#8211; Mukono: Oktober 2023 bis April 2024<\/p>\n<p>Die folgenden Meterspurlinien bleiben in Betrieb:<\/p>\n<p>\u2022 Mukono &#8211; Malaba<br \/>\u2022 Portbell &#8211; Kampala &#8211; Nalukolongo<br \/>\u2022 Mwanza &#8211; Kisumu &#8211; Jinja &#8211; Portbell (Seeverbindung)<\/p>\n<p>WKZ, Quelle The East African, Agence Ecofin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fotos Regierung. 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