{"id":1702,"date":"2026-04-18T18:34:55","date_gmt":"2026-04-18T18:34:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1702\/"},"modified":"2026-04-18T18:34:55","modified_gmt":"2026-04-18T18:34:55","slug":"trotz-rueckzug-des-westens-die-schweiz-bleibt-aktiv-im-niger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1702\/","title":{"rendered":"Trotz R\u00fcckzug des Westens: Die Schweiz bleibt aktiv im Niger"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/teaser_diplomacy_niger.jpg\" width=\"1000\" height=\"667\" alt=\"Illustration: Kai Reusser \/ SWI swissinfo.ch\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>            Illustration: Kai Reusser \/ SWI swissinfo.ch        <\/p>\n<p>        Frankreich und die Vereinigten Staaten mussten sich aus dem strategisch wichtigen Niger zur\u00fcckziehen. Russland und China weiten dort zeitgleich ihren Einfluss aus. Doch die Schweiz setzt im westafrikanischen Land ihren Kampf gegen die Armut fort. In dieser liegt die Ursache f\u00fcr viele Probleme der Region.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        17. Oktober 2025 &#8211; 08:30\n<\/p>\n<p>Claudio Tognola erinnert sich daran, wie er in den 1990er-Jahren als Student in der westafrikanischen Savanne \u00fcbernachtete.<\/p>\n<p>Die Feldforschung im Binnenstaat Niger, die er w\u00e4hrend seines Geografiestudiums an der Universit\u00e4t Lausanne betrieb, weckte in ihm eine tiefe Zuneigung zu dem Land.<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/TCL.jpg\" width=\"2403\" height=\"3500\" alt=\"Ein Mann mit Bart und Brille\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Claudio Tognola arbeitet f\u00fcr die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) in Niger.            <\/p>\n<p>            zVg        <\/p>\n<p>Drei Jahrzehnte sp\u00e4ter ist er zur\u00fcck in einer Nation und einer Region, die heute von Migrationsrouten nach Europa durchzogen und von Grossmachtrivalit\u00e4ten und dschihadistischer Gewalt zerrissen ist.<\/p>\n<p>\u00abDamals habe ich mich v\u00f6llig frei bewegt und geschlafen, wo ich wollte. Sogar nachts draussen im Busch. Wir sind ohne Sicherheitsvorkehrungen \u00fcberall hingegangen\u00bb, sagt Tognola.<\/p>\n<p>Heute arbeitet er f\u00fcr die Schweizer <a href=\"https:\/\/www.eda.admin.ch\/countries\/niger\/de\/home\/vertretungen\/kooperationsbuero.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) im NigerExterner Link<\/a>. \u00abDas hat sich radikal ge\u00e4ndert\u00bb, sagt er.<\/p>\n<p>Unterdessen ist die Sahelzone, ein ressourcenreicher breiter Streifen, der sich \u00fcber 5400 Kilometer vom Roten Meer bis zum Atlantik erstreckt, mit mehreren Krisen konfrontiert.<\/p>\n<p>Die wiederum haben auch Auswirkungen auf Europas Kampf gegen die russische Expansion, auf die Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me nach Europa und auf terroristische Bedrohungen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/issafrica.org\/iss-today\/europes-migration-deals-in-the-sahel-must-be-revised\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Niger liegt an einer von zwei wichtigen MigrationsroutenExterner Link<\/a>, die Richtung Norden durch Algerien und Libyen und dann \u00fcber das Mittelmeer nach Italien, in die Schweiz und weiter f\u00fchren.<\/p>\n<p>Allein im Niger gab es von Juni bis August mehr als 90 gewaltt\u00e4tige Angriffe. Die Zahl wurde Swissinfo mit Bezug auf einen internen Bericht der Europ\u00e4ischen Union genannt.<\/p>\n<p>Sowohl Frankreich als auch die USA, traditionell im Land verankert, haben sich zur\u00fcckgezogen; Russland hat die L\u00fccke gef\u00fcllt. Die Schweiz hat sich bislang entschieden, vor Ort zu bleiben und sich in Entwicklungshilfeprojekten zu engagieren.<\/p>\n<p>\u00abEs besteht die Gefahr, dass die Gewalt sich irgendwann \u00fcber die Region hinaus ausbreitet\u00bb, sagt Tognola, der bei der Schweizer Entwicklungsagentur f\u00fcr Niger f\u00fcr die Zusammenarbeit zust\u00e4ndig ist und in der Hauptstadt Niamey lebt. \u00abWir sitzen in Europa in der ersten Reihe in diesem Konflikt und tragen daher eine Verantwortung f\u00fcr diese Situation.\u00bb<\/p>\n<p>Ein schwerer R\u00fcckschlag f\u00fcr westliche Interessen war der Milit\u00e4rputsch im Jahr 2023: Die gew\u00e4hlte Regierung Nigers unter Pr\u00e4sident Mohamed Bazoum wurde gest\u00fcrzt, dieser hatte gute Beziehungen zu Frankreich, der ehemaligen Kolonialmacht, sowie zu den USA gepflegt.<\/p>\n<p>Das afrikanische Land hatte mit der Europ\u00e4ischen Union zusammengearbeitet, um von Schleusern genutzte Migrationsrouten zu blockieren, und franz\u00f6sischen und US-amerikanischen Truppen erlaubt, St\u00fctzpunkte im Kampf gegen dschihadistische Gruppen zu betreiben.<\/p>\n<p>                Terrorgruppen in der Sahelzone            <\/p>\n<p>Boko Haram: Einst eine dominante Kraft, heute weitgehend geschw\u00e4cht; ihr Erbe sorgt weiterhin f\u00fcr Unsicherheit in der Tschadsee-Region.<\/p>\n<p>Islamischer Staat in der Grossregion Sahara (ISGS): Ein Ableger des IS, der haupts\u00e4chlich in Mali und den angrenzenden Gebieten aktiv ist.<\/p>\n<p>JNIM (Gruppe zur Unterst\u00fctzung des Islams und der Muslime): Eine mit Al-Qaida verb\u00fcndete Gruppe in der Sahelzone, die ebenfalls von Mali aus operiert.<\/p>\n<p>ISGS und JNIM sind f\u00fcr einen Grossteil der grenz\u00fcberschreitenden Gewalt in der Sahelzone verantwortlich.<\/p>\n<p>Laut dem Council on Foreign Relations droht die wachsende Macht extremistischer Gruppen in der Sahelzone die humanit\u00e4re Krise zu versch\u00e4rfen und Afrika zu destabilisieren. Damit gehen <a href=\"https:\/\/www.cfr.org\/global-conflict-tracker\/conflict\/violent-extremism-sahel\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">deutliche Risiken f\u00fcr die Sicherheit und Interessen EuropasExterner Link<\/a> einher.<\/p>\n<p>Nach dem Putsch verschlechterten sich die Beziehungen. Das franz\u00f6sische Milit\u00e4r zog ab, dann verliessen die USA das Land, russische Waffen und Ausbildner ersetzten sie.<\/p>\n<p>Die neuen Machthaber \u00fcbernahmen zudem die Kontrolle \u00fcber die Uranminen des franz\u00f6sischen staatlichen Atomkonzerns Orano in Niger.<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/000_348U3XJ.jpg\" width=\"4658\" height=\"3105\" alt=\"Soldaten steigen von hinten in ein Transportflugzeug ein, gefolgt von Medienschaffenden, die filmen\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Der franz\u00f6sische Abzug aus Niger liess Hunderte von US-Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen sowie eine Anzahl italienischer und deutscher Truppen im Land zur\u00fcck.            <\/p>\n<p>            AFP \/ Boureima Hama        <\/p>\n<p>Premierminister Lamine Zeine Ali Mahaman warf Frankreich vergangenen Monat vor, \u00abTerroristen auszubilden, zu finanzieren und auszur\u00fcsten\u00bb, um Niger zu destabilisieren.<\/p>\n<p>Zeine legte in seiner <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6_Hsu4bT64g&amp;t=708s\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Rede vor den Vereinten NationenExterner Link<\/a> daf\u00fcr keine Beweise vor, Frankreich hatte solche Vorw\u00fcrfe zuvor zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>Neben Uran verf\u00fcgt das Land \u00fcber bedeutende \u00d6l-, Kohle-, Phosphat- und Goldvorkommen, die das Interesse von Grossm\u00e4chten, darunter europ\u00e4ischen Nationen, sowie Russland und China geweckt haben.<\/p>\n<p>China hat Afrikas l\u00e4ngste \u00d6lpipeline gebaut, sie verl\u00e4uft \u00fcber fast 2000 Kilometer durch Niger und sein s\u00fcdliches Nachbarland Benin.<\/p>\n<p>Im August <a href=\"https:\/\/africa.businessinsider.com\/local\/lifestyle\/nigers-military-government-seizes-control-of-industrial-gold-mine-from-australian\/g2dhc8c\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u00fcbernahm Niger die Kontrolle \u00fcber die einzige industrielle Goldmine des LandesExterner Link<\/a> von ihrem australischen Betreiber, w\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/t.me\/minenergo_official\/5457\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">russische Beamte Interesse am Uranabbau im afrikanischen Land bekundetenExterner Link<\/a>.<\/p>\n<p>Der ehemalige franz\u00f6sische Botschafter in der Zentralafrikanischen Republik, Charles Malinas, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber Swissinfo, Russlands Pr\u00e4senz in der Sahelzone diene der Festigung seines strategischen Einflusses.<\/p>\n<p>\u00abEs geht darum, Verb\u00fcndete in Afrika zu gewinnen, um Russlands Gewicht gegen\u00fcber westlichen L\u00e4ndern zu st\u00e4rken, zus\u00e4tzliche Stimmen bei der UNO zu sichern und eine Machtposition zur\u00fcckzuerlangen, die an die Sowjetzeit ankn\u00fcpft.\u00bb<\/p>\n<p>Oberst Amadou Abdramane, ein Sprecher der Putschisten, warf Paris <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2023\/8\/9\/niger-coup-leaders-accuse-french-forces-of-destabilising-the-country\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">in einem auf der Website von Al Jazeera ver\u00f6ffentlichten VideoExterner Link<\/a> vor, die Lage in Niger zu destabilisieren, w\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/eng\/politics\/switzerland-demands-release-of-captive-niger-president\/48694350\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Anh\u00e4nger mit Plakaten und russischen Flaggen durch die Strassen marschierten<\/a>.<\/p>\n<p>Russische Medien wiederum erkl\u00e4rten, der Putsch sei \u00abvon panafrikanischen, antikolonialen Parolen begleitet worden\u00bb, was auf einen wachsenden Widerstand gegen den westlichen Einfluss in der Sahelzone hindeute.<\/p>\n<p>Die russische staatsnahe Zeitung <a href=\"https:\/\/www.pravda.ru\/news\/world\/1863034-nigera_afrika_perevorot\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">PravdaExterner Link<\/a> stellte den Sturz Bazoums und dessen Folgen als Teil einer Welle der \u00abBefreiung Afrikas vom Westen\u00bb dar und prophezeite engere Beziehungen zu Russland.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist Niger nur das j\u00fcngste Beispiel f\u00fcr eine Hinwendung afrikanischer Staaten zu Russland. Zuvor hatten Putsche im benachbarten Mali und Burkina Faso deren Beziehungen zum Westen merklich geschw\u00e4cht.<\/p>\n<p>Die drei afrikanischen Staaten k\u00fcndigten im September gemeinsam ihren R\u00fcckzug aus der Gerichtsbarkeit des Internationalen Strafgerichtshofs an.<\/p>\n<p>Gegen den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin liegt ein <a href=\"https:\/\/www.icc-cpi.int\/defendant\/vladimir-vladimirovich-putin\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Haftbefehl des Gerichtshofs wegen KriegsverbrechenExterner Link<\/a> im Zusammenhang mit der Invasion der Ukraine vor.<\/p>\n<p>                Pro-russische Influencerin in Afrika            <\/p>\n<p>Nathalie Yamb, 56, ist eine schweizerisch-kamerunische Social-Media-Influencerin, geboren in der Schweiz und ans\u00e4ssig in Zug.<\/p>\n<p>Ende August 2025 <a href=\"https:\/\/www.barrons.com\/news\/sanctioned-activist-announces-post-with-niger-junta-e423d705\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">gab Yamb auf ihrer Facebook-Seite bekanntExterner Link<\/a>, dass sie einen Diplomatenpass aus Niger erhalten habe und zur Beraterin des Juntachefs ernannt worden sei.<\/p>\n<p>Mit mehr als einer Million Followerinnen und Followern in den sozialen Medien ist sie mit ihrer panafrikanischen, antifranz\u00f6sischen und pro-russischen Rhetorik zu einer prominenten Stimme im frankophonen Afrika geworden.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union hat Yamb mit einem Reiseverbot belegt und ihre Verm\u00f6genswerte eingefroren. Sie wirft ihr vor, russische Narrative zu f\u00f6rdern, um westliche L\u00e4nder aus Afrika zu vertreiben. Yamb hat laut EU Verbindungen zu <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/eli\/dec\/2025\/1279\/oj\/eng\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Afric, einer Organisation mit Verbindungen zu russischen privaten Milit\u00e4runternehmenExterner Link<\/a>.<\/p>\n<p>Yamb ist einer von mehreren afrikanischen Influencern im Moskauer Umfeld, die Russland als antikoloniale Macht und Pr\u00e4sident Wladimir Putin als starken F\u00fchrer darstellen.<\/p>\n<p>\u00abFrankreich ist einer der wichtigsten europ\u00e4ischen Gegner der russischen Invasion in der Ukraine, und Moskau nutzt die Chance, die franz\u00f6sische Politik zu untergraben\u00bb, so ein hochrangiger franz\u00f6sischer Diplomat gegen\u00fcber Swissinfo, der anonym bleiben will, da er nicht befugt ist, sich zu diesem Thema zu \u00e4ussern.<\/p>\n<p>\u00abDas Ziel ist, die Beliebtheit Frankreichs und westlicher L\u00e4nder in Afrika, besonders in der Sahelzone, zu besch\u00e4digen, den Platz dieser Nationen einzunehmen und ihre Position zu schw\u00e4chen \u2013 auch in der Ukraine. Es ist ein geopolitisches B\u00fcndnisspiel, das auch mit Russlands Handels- und Bergbauinteressen verkn\u00fcpft ist.\u00bb<\/p>\n<p>Doch selbst wenn sich die Lage f\u00fcr den Westen verschlechtert hat: Niger der Armut zu \u00fcberlassen, die seine Jugend in die Arme des islamischen Extremismus und der organisierten Kriminalit\u00e4t treibt, birgt grosse Risiken.<\/p>\n<p>\u00abMilit\u00e4rische Aspekte sind zweifellos wichtig, da sie der Bev\u00f6lkerung ein gewisses Mass an Sicherheit bieten\u00bb, sagt <a href=\"https:\/\/www.zmo.de\/en\/people\/dr-abdoulaye-sounaye\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Abdoulaye SounayeExterner Link<\/a>, Leiter einer Forschungsabteilung am Leibniz-Zentrum Moderner Orient in Berlin, der <a href=\"https:\/\/www.degruyterbrill.com\/document\/doi\/10.1515\/9783110726534-005\/html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">\u00fcber fr\u00fchere staatliche Deradikalisierungs-Programme im Niger und in der Sahelzone geschriebenExterner Link<\/a> hat.<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Abdoulaye_Sounaye.jpg\" width=\"2316\" height=\"2895\" alt=\"Ein afrikanischer Mann mit Bart und Brille\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Abdoulaye Sounaye, Leiter einer Forschungseinheit am Leibniz-Zentrum Moderner Orient in Berlin.            <\/p>\n<p>            zVg        <\/p>\n<p>Die Stabilisierung des Niger und der gesamten Region erfordere jedoch auch wirtschaftliches und diplomatisches Engagement, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p>\u00abDer diplomatische Aspekt erscheint heute besonders wichtig\u00bb, sagt Sounaye.<\/p>\n<p>Die Schweiz hat ihre Programme angepasst, um seit dem Putsch eine direkte Unterst\u00fctzung der Regierung zu vermeiden. Dies betrifft etwa 15% ihrer Investitionen, die sich derzeit auf etwa 22 bis 23 Millionen Schweizer Franken pro Jahr belaufen.<\/p>\n<p>\u00abDie Schweiz erkennt Staaten an, nicht Regierungen\u00bb, sagt Tognola von der Deza mit Sitz in Bern. \u00abDiese Unterscheidung erm\u00f6glicht es uns, den Dialog aufrechtzuerhalten.\u00bb<\/p>\n<p>Das Geld helfe, die grosse Not im Niger zu bek\u00e4mpfen, f\u00fcgt er hinzu und weist darauf hin, dass in der aktuellen Regenzeit 47 Menschen ums Leben gekommen sind und 50\u2019000 weitere ihr Zuhause verloren haben.<\/p>\n<p>Gleichzeitig trage das Engagement dazu bei, jungen Menschen in Niger Alternativen zu Kriminalit\u00e4t und extremistischer Gewalt zu bieten.<\/p>\n<p>\u00abArmut ist die eigentliche Ursache von Gewalt. Sie erleichtert es terroristischen Organisationen zudem, arbeitslose junge Menschen zu rekrutieren\u00bb, so Tognola. \u00abDie Schweizer Kooperationsprojekte in Niger bek\u00e4mpfen die eigentlichen Ursachen der Unsicherheit.\u00bb<\/p>\n<p>Editiert von Tony Barrett\/vm\/gw, \u00dcbertragung aus dem Englischen mithilfe von Deepl: Petra Krimphove\/raf<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/051_XxjpbeE007464_20231228_PEPFN0A001.jpg\" width=\"4180\" height=\"2777\" alt=\"Ein Mann auf einer Baustelle\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Aussenpolitik\n        <\/p>\n<p>        Afrika wird wichtiger \u2013 und alle wollen sich ann\u00e4hern    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        21. Juli 2025                    <\/p>\n<p>                Die Afrikanische Union nimmt an Bedeutung zu. Die Schweiz hat ihre diplomatische Ann\u00e4herung l\u00e4ngst begonnen.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/aussenpolitik\/afrika-wird-wichtiger-und-alle-wollen-sich-ann%c3%a4hern\/89631674\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Afrika wird wichtiger \u2013 und alle wollen sich ann\u00e4hern<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/newsletter_teaser_foreign_affairs.jpg\" width=\"880\" height=\"587\" alt=\"Newsletter sobre a pol\u00edtica externa\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Aussenpolitik\n        <\/p>\n<p>        Unser Newsletter zur Aussenpolitik    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                Die Schweiz in einer Welt, die sich bewegt. Beobachten Sie mit uns die Schweizer Aussenpolitik und ihre Entwicklungen \u2013 wir liefern die Vertiefung dazu.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/aussenpolitik\/newsletter-aussenpolitik\/46741298\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Unser Newsletter zur Aussenpolitik<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>        Artikel in dieser Story    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Illustration: Kai Reusser \/ SWI swissinfo.ch Frankreich und die Vereinigten Staaten mussten sich aus dem strategisch wichtigen Niger&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1703,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[243],"tags":[1330,197,1332,1335,1336,1331,1333,1334,891,366,888,892,1337],"class_list":{"0":"post-1702","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-niger","8":"tag-armed-conflict","9":"tag-article","10":"tag-beat-foreign-affairs","11":"tag-beat-humanitarian-aid","12":"tag-beat-information-wars","13":"tag-diplomacy","14":"tag-foreign-aid","15":"tag-human-rights","16":"tag-multi","17":"tag-niger","18":"tag-production-type-external","19":"tag-user-need-give-me-perspective","20":"tag-war"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1702","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1702"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1702\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1703"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1702"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1702"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}