{"id":17183,"date":"2026-05-15T08:26:08","date_gmt":"2026-05-15T08:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17183\/"},"modified":"2026-05-15T08:26:08","modified_gmt":"2026-05-15T08:26:08","slug":"erneuter-ebola-ausbruch-in-der-demokratischen-republik-kongo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17183\/","title":{"rendered":"Erneuter Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo"},"content":{"rendered":"<p data-testid=\"intro-paragraph\">Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo ist erneut Ebola ausgebrochen. Das Afrikanische Zentrum f\u00fcr Krankheitskontrolle und Pr\u00e4vention (Africa CDC) best\u00e4tigte den Ausbruch am Freitag. Demnach ist die Provinz Ituri an der Grenze zu Uganda betroffen. In der Provinz operieren Milizen der dschihadistischen Allied Democratic Forces (ADF) und ver\u00fcben immer wieder Massaker. In Kooperation mit der kongolesischen Armee gehen auch ugandische Streitkr\u00e4fte gegen die Milizen vor.<\/p>\n<p class=\"MuiTypography-root MuiTypography-body1 mui-1pymq60\" data-testid=\"paragraph\">Erst Mitte April starben 69 Menschen in der Region bei einem Angriff einer anderen Miliz, der Codeco, die vor ihrer Mutation zu einer bewaffneten Rebellenbewegung eine einflussreiche landwirtschaftliche Kooperative war. Anfang April schlug die ADF zu und t\u00f6tete 43 Menschen im Gebiet Mambasa in Ituri. Nicht zuletzt wegen dieser Angriffe ist das Gesundheitswesen in der Region ohnehin stark geschw\u00e4cht.<\/p>\n<p>Gesundheitswesen in der Provinz durch K\u00e4mpfe geschw\u00e4cht<\/p>\n<p class=\"MuiTypography-root MuiTypography-body1 mui-1pymq60\" data-testid=\"paragraph\">Dazu kommt, dass die Provinz f\u00fcr viele humanit\u00e4re Hilfsorganisationen eine No-Go-Area ist, weil es einfach zu gef\u00e4hrlich ist. Sarah Easter, Krisenreporterin der Hilfsorganisation CARE, berichtete der APA beispielsweise, dass etwa die Umgebung der Stadt Komanda in der Provinz ein &#8222;Death Corridor&#8220; ist. M\u00e4nner, die sich in ihren D\u00f6rfern blicken lassen, riskieren erschossen zu werden. Frauen werden oft zuerst vergewaltigt, um anschlie\u00dfend ebenso get\u00f6tet zu werden.<\/p>\n<p class=\"MuiTypography-root MuiTypography-body1 mui-1pymq60\" data-testid=\"paragraph\">In der Region gibt es immer wieder Ebola-Ausbr\u00fcche, zuletzt im Herbst des Vorjahres in der Provinz Kasai im S\u00fcden des Landes an der Grenze zu Angola. Die dichten Tropenw\u00e4lder des Kongo gelten als nat\u00fcrliches Reservoir f\u00fcr das Ebola-Virus. Es verbreitet sich durch den Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten einer infizierten Person. Zu den Symptomen geh\u00f6ren Schw\u00e4chegef\u00fchl, Muskelschmerzen, Kopf- und Halsschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Im Fr\u00fchjahr 2025 kam es im Nachbarland Uganda zu einem Ebola-Ausbruch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo ist erneut Ebola ausgebrochen. Das Afrikanische Zentrum f\u00fcr Krankheitskontrolle und Pr\u00e4vention (Africa&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17184,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[207],"class_list":{"0":"post-17183","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-uganda","8":"tag-uganda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116577644196221871","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17183"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17183\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}