{"id":17287,"date":"2026-05-15T13:25:12","date_gmt":"2026-05-15T13:25:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17287\/"},"modified":"2026-05-15T13:25:12","modified_gmt":"2026-05-15T13:25:12","slug":"ebola-im-kongo-65-tote-und-246-verdachtsfaelle-gemeldet-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17287\/","title":{"rendered":"Ebola im Kongo: 65 Tote und 246 Verdachtsf\u00e4lle gemeldet &#8211; News"},"content":{"rendered":"<p>                                                    In der Demokratischen Republik Kongo ist erneut das gef\u00e4hrliche\u00a0Ebolafieber ausgebrochen.     Die afrikanische Gesundheitsbeh\u00f6rde\u00a0Africa\u00a0CDC meldete vier Tote in der Provinz Ituri, die im Nordosten des Landes an Uganda und den S\u00fcdsudan grenzt.     Bislang seien demnach 13 Ebolaf\u00e4lle von einem Labor in der Hauptstadt Kinshasa best\u00e4tigt worden. <\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Insgesamt gebe es aktuell 246 Verdachtsf\u00e4lle sowie 65 gemeldete Todesf\u00e4lle, wie die Africa CDC mitteilte.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Erste Laborergebnisse deuteten darauf hin, dass es sich nicht um den am h\u00e4ufigsten vorkommenden Zaire-Ebolavirus handele, sondern um eine andere Art des Virus. Ergebnisse einer Sequenzierung, um den Stamm weiter zu charakterisieren, werden laut Africa CDC innerhalb der n\u00e4chsten 24 Stunden erwartet.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">\u00abWenn es so losgeht, ist es meistens katastrophal\u00bb, sagte Maximilian Gertler, Tropenmediziner der Berliner Charit\u00e9, der bereits selbst mehrfach bei Ebola-Ausbr\u00fcchen im Einsatz war.\u00a0Angesichts von fast 250 Verdachtsf\u00e4llen muss der Ausbruch seit Monaten unentdeckt vorangeschritten sein, falls sich die Zahlen best\u00e4tigen. \u00abVermutlich kommt es aus einer sehr abgelegenen Gegend.\u00bb<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" alt=\"Menschen in Schutzanz\u00fcgen vor einem Lehmhaus.\" class=\"image__img\" loading=\"lazy\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\"\/><\/p>\n<p>                    Legende:<\/p>\n<p>                In der Demokratischen Republik Kongo kommt es immer wieder zu Ebola-Ausbr\u00fcchen. (Bild vom 13.11.2019)<\/p>\n<p>                    REUTERS\/Zohra Bensemra<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Da sich der Ausbruch der t\u00f6dlichen Fieberkrankheit in einer st\u00e4dtischen Grenzregion mit intensiven Bev\u00f6lkerungsbewegungen befinde, \u00e4usserte sich auch die Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC besorgt \u00fcber das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus. Eine dringende Sitzung zur Koordinierung mit Gesundheitsbeh\u00f6rden aus dem Kongo, Uganda und aus dem S\u00fcdsudan sowie internationalen Gesundheitsorganisationen sei daher einberufen worden.<\/p>\n<p>                                                        16 Ebola-Ausbr\u00fcche seit 1976<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Ebola\u00a0ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen. Wenn Infizierte nicht sofort behandelt werden, liegt die Sterblichkeit nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei bis zu 90 Prozent. In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einem Ausbruch in Westafrika mehr als 11&#8217;000 Menschen gestorben.\u00a0<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">In dem zentralafrikanischen Land wurden zuletzt im September 2025\u00a0Ebolaf\u00e4lle bekannt. Der damalige Ausbruch, bei dem 45 Menschen starben, ereignete sich in der Provinz Kasai\u00a0im S\u00fcdwesten des Landes und wurde drei Monate sp\u00e4ter f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. Es handelte sich insgesamt um den sechzehnten\u00a0Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik\u00a0Kongo\u00a0seit 1976.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Demokratischen Republik Kongo ist erneut das gef\u00e4hrliche\u00a0Ebolafieber ausgebrochen. 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