{"id":17465,"date":"2026-05-15T20:25:09","date_gmt":"2026-05-15T20:25:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17465\/"},"modified":"2026-05-15T20:25:09","modified_gmt":"2026-05-15T20:25:09","slug":"lebensbedrohliches-virus-gesundheitsbehoerde-ebola-ausbruch-im-kongo-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17465\/","title":{"rendered":"Lebensbedrohliches Virus: Gesundheitsbeh\u00f6rde: Ebola-Ausbruch im Kongo"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">\u00a0\u00a0\u00a0In der Demokratischen Republik <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kongo\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kongo<\/a> ist erneut das gef\u00e4hrliche\u00a0Ebola-Fieber ausgebrochen. Die afrikanische Gesundheitsbeh\u00f6rde\u00a0Africa\u00a0CDC meldete vier Tote in der Provinz Ituri, die im Nordosten des Landes an Uganda und den S\u00fcdsudan grenzt. Bislang seien demnach 13 Ebola-F\u00e4lle von einem Labor in der Hauptstadt Kinshasa best\u00e4tigt worden. Insgesamt gebe es aktuell 246 Verdachtsf\u00e4lle sowie 65 gemeldete Todesf\u00e4lle, wie die Africa CDC mitteilte. \u00a0Erste Laborergebnisse deuteten darauf hin, dass es sich nicht um den am h\u00e4ufigsten vorkommenden Zaire-Ebolavirus handele, sondern um eine andere Art des Virus. Ergebnisse einer Sequenzierung, um den Stamm weiter zu charakterisieren, werden laut Africa CDC innerhalb der n\u00e4chsten 24 Stunden erwartet.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2026-05\/ebola-ausbruch-kongo-ituri-provinz-gxe\" data-ct-label=\"Ebola: 65 Menschen sterben nach Ebola-Ausbruch im Nordosten der DR Kongo\" data-uuid=\"bbc93458-b2f3-4f15-ab39-026ff2923d09\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Ebola:<br \/>\n                        65 Menschen sterben nach Ebola-Ausbruch im Nordosten der DR Kongo<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2026-05\/hantavirus-kreuzfahrtschiff-hondius-andes-virus-uebertragung-gxe\" data-ct-label=\"Passagiere der MS \u00bbHondius\u00ab: WHO best\u00e4tigt acht Infektionen mit Andesstamm des Hantavirus\" data-uuid=\"5c0ab2d2-06e7-4a61-8d25-e3f2368388af\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Passagiere der MS \u00bbHondius\u00ab:<br \/>\n                        WHO best\u00e4tigt acht Infektionen mit Andesstamm des Hantavirus<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2026-05\/hantavirus-kreuzfahrtschiff-mv-hondius-kap-verde-who-tote-gxe\" data-ct-label=\"Hantavirus: WHO sieht geringe Gefahr nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff\" data-uuid=\"8033f46c-558d-4d0b-b527-d309b2b63a6f\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Hantavirus:<br \/>\n                        WHO sieht geringe Gefahr nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nachbarland <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/uganda\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Uganda<\/a> meldete einen ersten nachgewiesenen Ebola-Fall bei einem kongolesischen B\u00fcrger, der in einem Krankenhaus in Kampala gestorben ist.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abWenn es so losgeht, ist es meistens katastrophal\u00bb, sagte Maximilian Gertler, Tropenmediziner der Berliner Charit\u00e9, der bereits selbst mehrfach bei Ebola-Ausbr\u00fcchen im Einsatz war.\u00a0Angesichts von fast 250 Verdachtsf\u00e4llen m\u00fcsste der Ausbruch seit Monaten unentdeckt vorangeschritten sein, falls sich die Zahlen best\u00e4tigen. \u00abVermutlich kommt es aus einer sehr abgelegenen Gegend.\u00bb\n<\/p>\n<p>                WHO bereits vor Ort        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe bereits am 5. Mai erste Hinweise auf m\u00f6gliche F\u00e4lle erhalten und Experten in das betroffene Gebiet geschickt, berichtete WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in einer Pressekonferenz in Genf. Erste Testresultate seien negativ gewesen, nun seien die F\u00e4lle best\u00e4tigt worden. F\u00fcr Sofortma\u00dfnahmen stellt die WHO 500.000 US-Dollar (431.000 Euro) zur Verf\u00fcgung. Die Nachverfolgung der Infektionswege sowie Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen und Laborkapazit\u00e4ten m\u00fcssten verst\u00e4rkt werden, sagte Tedros.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Da sich der Ausbruch der t\u00f6dlichen Fieberkrankheit in einer st\u00e4dtischen Grenzregion mit intensiven Bev\u00f6lkerungsbewegungen befinde, \u00e4u\u00dferte sich die Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC besorgt \u00fcber das Risiko einer weiteren Ausbreitung des <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/virus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Virus<\/a>. \u00abDas erh\u00f6ht nat\u00fcrlich die \u00dcbertragungsrate\u00bb, sagte auch WHO-Afrika-Direktor Mohamed Yakub Janabi in Genf mit Blick auf diese Faktoren. Au\u00dferdem stelle es eine Herausforderung dar, die betroffene Region zu erreichen, die 1.700 Kilometer von der Hauptstadt Kinshasa entfernt liege, meinte Janabi.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine dringende Sitzung zur Koordinierung mit Gesundheitsbeh\u00f6rden aus dem Kongo, Uganda und dem <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/suedsudan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">S\u00fcdsudan<\/a> sowie internationalen Gesundheitsorganisationen ist einberufen worden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Uganda gab es dort bereits einen ersten Fall. Demnach handelte es sich um einen 59 Jahre alten Mann aus der Demokratischen Republik Kongo, der in einem Krankenhaus in Kampala behandelt wurde und dort am 14. Mai starb. Bei ihm sei die seltene Ebola-Bundibugyo-Variante nachgewiesen worden. Lokale Infektionen seien bislang nicht best\u00e4tigt. Die Beh\u00f6rden verst\u00e4rkten nach eigenen Angaben Grenzkontrollen, isolierten Kontaktpersonen und aktivierten Notfallteams in gef\u00e4hrdeten Regionen.\n<\/p>\n<p>        Hohe Sterblichkeitsrate        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ebola\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ebola<\/a>\u00a0ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen. Wenn Infizierte nicht sofort behandelt werden, liegt die Sterblichkeit nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei bis zu 90 Prozent. In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einem Ausbruch in Westafrika mehr als 11.000 Menschen gestorben.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In dem zentralafrikanischen Land wurden zuletzt im September 2025\u00a0Ebola-F\u00e4lle bekannt. Der damalige Ausbruch, bei dem 45 Menschen starben, ereignete sich in der Provinz Kasa\u00ef\u00a0im S\u00fcdwesten des Landes und wurde drei Monate sp\u00e4ter f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. Es handelte sich um den insgesamt 16.\u00a0Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik\u00a0Kongo\u00a0seit 1976.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260515-930-82982\/4<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a0\u00a0\u00a0In der Demokratischen Republik Kongo ist erneut das gef\u00e4hrliche\u00a0Ebola-Fieber ausgebrochen. 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