{"id":17521,"date":"2026-05-15T23:16:16","date_gmt":"2026-05-15T23:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17521\/"},"modified":"2026-05-15T23:16:16","modified_gmt":"2026-05-15T23:16:16","slug":"proteste-in-kenia-geistliche-verlangen-funktionierenden-staat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17521\/","title":{"rendered":"Proteste in Kenia: Geistliche verlangen funktionierenden Staat"},"content":{"rendered":"<p>Vor einem Jahr begannen in Kenia Proteste gegen die Regierung, getragen vor allem von der jungen Generation. Ungekl\u00e4rte Todesf\u00e4lle hezien die Situation an \u2013 unter anderem auch zweier katholischer Priester. Die kenianischen Geistlichen fordern einen Staat, der seine Arbeit tut.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-06\/nuntius-in-kenia-megen-leo-xiv-schaetzt-unsere-arbeit-sehr.html\" title=\"Nuntius in Kenia: Leo XIV. sch\u00e4tzt unsere Arbeit sehr \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/giugno\/13\/IMG_20250612_161547_rsz.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Nuntius in Kenia: Leo XIV. sch\u00e4tzt unsere Arbeit sehr \"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Erzbischof Hubertus van Megen, Apostolischer Nuntius in Kenia, war einer von fast 100 p\u00e4pstlichen Botschaftern, die diese Woche im Rahmen des Heiligen Jahres nach Rom gekommen und &#8230;\n     <\/p>\n<p>\u201eDie Lage in Nairobi ist angespannt. Es gibt \u00fcberall Stra\u00dfensperren und die Gesch\u00e4fte sind geschlossen. Junge Leute sind auf die Stra\u00dfe gegangen, w\u00e4hrend die Polizei Barrikaden entlang der Einfallstra\u00dfen errichtet hat\u201c. So beschreibt Pater Bonaventure Luchidio, Nationaldirektor der P\u00e4pstlichen Missionswerke in Kenia, gegen\u00fcber der Agentur Fides die Situation in Nairobi.<\/p>\n<p>Dort hat heute eine Demonstration zum Gedenken an die Opfer der letztj\u00e4hrigen Proteste gegen das Finanzgesetz stattgefunden, die mehr als 60 Tote und 300 Verletzte gefordert haben.<\/p>\n<p>Am Vorabend der Demonstration hatten die Bisch\u00f6fe Kenias am vergangenen Donnerstag einen Appell an die Beh\u00f6rden und die Demonstranten f\u00fcr den Frieden und zum Schutz des Lebens aller gerichtet. Die Mitteilung zitiert die Agentur aciafrica. Demnach warnen die Bisch\u00f6fe die Regierung, das brutale Vorgehen der Polizei gegen unschuldige Kenianer, einschlie\u00dflich friedlicher Demonstranten, zu leugnen, und fordern sie auf, die Verfassung zu achten und ihren Hauptauftrag, das Leben und das Eigentum der B\u00fcrger zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Bisch\u00f6fe: Rechtsstaatlichkeit wird untergraben <\/p>\n<p>\u201eDie Regierung muss die Tatsache anerkennen, dass es unter ihrer Aufsicht zu mysteri\u00f6sen Todesf\u00e4llen gekommen ist, und zumindest versuchen, die T\u00e4ter zu finden\u201c, so die KCCB-Mitglieder. Sie warnten, Kenia laufe Gefahr, \u201ein Anarchie und P\u00f6beljustiz zu verfallen, wenn die Rechtsstaatlichkeit untergraben wird\u201c.<\/p>\n<p>Der Appell der Bisch\u00f6fe ist umso wichtiger, betont Luchidio, weil es in letzter Zeit einige schwerwiegende Vorf\u00e4lle gegeben hat, die die Stimmung unter den jungen Menschen noch versch\u00e4rft haben. Er erw\u00e4hnt \u201einsbesondere der Tod des Bloggers Albert Ojwang in einer Sicherheitszelle der Polizeistation von Nairobi und die Sch\u00fcsse aus n\u00e4chster N\u00e4he, die bei einer fr\u00fcheren Demonstration auf den jungen Boniface Kariuki abgefeuert wurden, der immer noch im Krankenhaus um sein Leben k\u00e4mpft\u201c.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2024\/novembre\/15\/Kenyabn-Bishops-at-a-Press-Conference.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Die kenianische Bischofskonferenz\" title=\"Die kenianische Bischofskonferenz\"\/><\/p>\n<p>\n   Die kenianische Bischofskonferenz\n  <\/p>\n<p>\u201eDie Bisch\u00f6fe haben eine rasche Untersuchung gefordert, um die Verantwortlichen f\u00fcr den Tod der beiden Priester zur Rechenschaft zu ziehen, aber im Moment gibt es keine weiteren Informationen zu den beiden F\u00e4llen\u201c, schlie\u00dft Pater Luchidio.<\/p>\n<p>Zwei katholische Priester waren in Kenia j\u00fcngst unter ungekl\u00e4rten Umst\u00e4nden ums Leben gekommen. Alloyce Cheruiyot Bett wurde Ende Mai im westlichen Hochland von Kenia erschossen, und John Ndegwa Maina war Mitte Mai im Krankenhaus gestorben, nachdem er schwer verletzt am Rand einer Schnellstra\u00dfe gefunden worden war.<\/p>\n<p>(fides\/aciafrica \u2013 lv)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor einem Jahr begannen in Kenia Proteste gegen die Regierung, getragen vor allem von der jungen Generation. 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