{"id":1775,"date":"2026-04-18T19:22:11","date_gmt":"2026-04-18T19:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1775\/"},"modified":"2026-04-18T19:22:11","modified_gmt":"2026-04-18T19:22:11","slug":"gemeinsam-fuer-sauberes-wasser-im-tschad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1775\/","title":{"rendered":"Gemeinsam f\u00fcr sauberes Wasser im Tschad"},"content":{"rendered":"<p>Die vier St\u00e4dte Schaffhausen, Frauenfeld, Winterthur und St.Gallen arbeiten in der Auslandhilfe eng zusammen. J\u00e4hrlich \u00fcbernimmt eine der Partnerst\u00e4dte die Federf\u00fchrung und w\u00e4hlt nach gemeinsamen Kriterien ein Hilfsprojekt aus. Im Jahr 2026 liegt die Zust\u00e4ndigkeit bei der Stadt St.Gallen.<\/p>\n<p>Das Projekt \u00abBessere Lebensqualit\u00e4t dank Wasser und Hygiene im Tschad\u00bb von Swissaid \u00fcberzeugte die Verantwortlichen durch seine nachhaltige Wirkung. Ziel ist es, f\u00fcr 18&#8217;750 Menschen im S\u00fcden des Tschad den Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanit\u00e4rer Grundversorgung und gezielter Hygieneaufkl\u00e4rung langfristig zu verbessern.<\/p>\n<p>Sehr bed\u00fcrftige Region<\/p>\n<p>Der Tschad geh\u00f6rt zu den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt. Besonders in den l\u00e4ndlichen Gebieten sind die Lebensbedingungen prek\u00e4r. Das Swissaid-Projekt konzentriert sich auf die Provinzen Logone Oriental, Mandoul und Moyen-Chari, in denen ein grosser Teil der Bev\u00f6lkerung unter der Armutsgrenze lebt.<\/p>\n<p>Brunnen, Schulung und Aufkl\u00e4rung<\/p>\n<p>In 30 D\u00f6rfern werden insgesamt 30 neue Brunnenanlagen gebaut, um rund 10\u2019500 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen. Parallel dazu entstehen 30 lokale Wasser- und Hygienekomitees, die geschult werden, damit sie die Wartung und Verwaltung der Wasserversorgung langfristig sicherstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcnf lokale Handwerker werden zudem ausgebildet, um Reparaturen fachgerecht und schnell durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In 15 Schulen entstehen geschlechtergetrennte Latrinen, und 3000 Schulkinder werden zu Themen wie Hygiene, gesunder Ern\u00e4hrung und agrar\u00f6kologischer Landwirtschaft unterrichtet. Weitere 5250 Personen profitieren von Informationskampagnen zur Sensibilisierung in diesen Bereichen.<\/p>\n<p>Langfristig wirksam<\/p>\n<p>Das Projekt tr\u00e4gt wesentlich zur Verbesserung der Lebensbedingungen bei und st\u00e4rkt lokale Strukturen. Besonders Frauen und M\u00e4dchen werden entlastet, da sie bislang oft mehrere Stunden t\u00e4glich mit der Wasserbeschaffung besch\u00e4ftigt waren. Durch den erleichterten Zugang zu sauberem Wasser gewinnen sie wertvolle Zeit f\u00fcr Schule, Erwerbst\u00e4tigkeit oder famili\u00e4re Aufgaben.<\/p>\n<p>Finanzielle Beteiligung der St\u00e4dte<\/p>\n<p>Von der Gesamtunterst\u00fctzung in H\u00f6he von 267\u2019000 Franken stammen 100&#8217;000 Franken aus Winterthur, 84&#8217;000 Franken aus St.Gallen, 48&#8217;000 Franken aus Schaffhausen und 35&#8217;000 Franken aus Frauenfeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die vier St\u00e4dte Schaffhausen, Frauenfeld, Winterthur und St.Gallen arbeiten in der Auslandhilfe eng zusammen. 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