{"id":1781,"date":"2026-04-18T19:25:59","date_gmt":"2026-04-18T19:25:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1781\/"},"modified":"2026-04-18T19:25:59","modified_gmt":"2026-04-18T19:25:59","slug":"mosambik-solidaritaet-mit-ueberschwemmungsopfern-vatican-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1781\/","title":{"rendered":"Mosambik: Solidarit\u00e4t mit \u00dcberschwemmungsopfern &#8211; Vatican News"},"content":{"rendered":"<p>Mosambik wird derzeit von heftigen Regenf\u00e4llen, \u00dcberschwemmungen, St\u00fcrmen und Zerst\u00f6rungen von Wohnh\u00e4usern heimgesucht. Vor allem im S\u00fcden, aber auch in anderen Teilen Mosambiks, richten die Unwetter schwere Sch\u00e4den an. In einer Botschaft an die Gl\u00e4ubigen und alle Menschen guten Willens dr\u00fcckte der Erzbischof von Maputo, Jo\u00e3o Carlos Hatoa Nunes, seine \u201eSolidarit\u00e4t, N\u00e4he und Hoffnung\u201c f\u00fcr die Betroffenen aus.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-01\/nigeria-terrorismus-angriff-glaeubige-entfuehrungen.html\" title=\"Nigeria: \u00dcber 160 Gl\u00e4ubige bei Angriff auf zwei Kirchen verschleppt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/01\/12\/15\/1768228006090.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Nigeria: \u00dcber 160 Gl\u00e4ubige bei Angriff auf zwei Kirchen verschleppt\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Der Angriff ereignete sich im Bundesstaat Kaduna, einer der instabilsten Regionen des Landes. Zeugenaussagen zufolge kamen die Angreifer in gro\u00dfer Zahl, umzingelten die &#8230;\n     <\/p>\n<p>P. Bernardo Suate \u2013 Vatikanstadt<\/p>\n<p>\u201eUnz\u00e4hlige Familien sind obdachlos geworden, Menschen haben ihr Hab und Gut, ihre Lebensgrundlage und in einigen F\u00e4llen auch ihre Angeh\u00f6rigen verloren\u201d, betont der Erzbischof, der \u201ealle Betroffenen der m\u00fctterlichen F\u00fcrsprache Unserer Lieben Frau, der Mutter der Hoffnung und des Trostes\u201c, anvertraut, \u201edamit sie diejenigen tr\u00f6stet, die weinen, diejenigen st\u00e4rkt, die alles verloren haben, und diejenigen unterst\u00fctzt, die sich f\u00fcr die Opfer einsetzen\u201d.<\/p>\n<p>Tausende Menschen mussten aufgrund der anhaltenden Regenf\u00e4lle bereits ihre H\u00e4user verlassen, einige mussten sich sogar auf die D\u00e4cher retten. Die Unwetterwarnung bleibt auch in diesen Stunden weiter bestehen. Mehr als 620.000 Menschen sind offiziellen Angaben zufolge direkt betroffen, \u00fcber 72.000 H\u00e4user stehen unter Wasser. Auch Stra\u00dfen, Br\u00fccken und Gesundheitszentren sind nach Aussage der Internationalen Vereinigung des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes, welche Nothilfe leisten, schwer betroffen.<\/p>\n<p>\u00dcberschwemmungen nicht nur ein Naturph\u00e4nomen <\/p>\n<p>In seiner Botschaft verweist der Erzbischof auch auf das Wort Gottes, das uns daran erinnert, dass \u201eGehorsam \u2026 besser als Opfer\u201c sei (vgl. 1 Sam 15,22). Dasselbe Wort spreche durch die Realit\u00e4t, die wir erleben, zu uns: \u201e\u00dcberschwemmungen sind nicht nur ein Naturph\u00e4nomen; sie fordern uns als Menschen, Gemeinschaften und Gesellschaft heraus und rufen uns zur Verantwortung, zur Unterscheidung, zur Sorge um unser gemeinsames Haus und zur Aufmerksamkeit f\u00fcr die Schw\u00e4chsten auf\u201c, so der Erzbischof. Gott spreche durch den Schrei der Armen und Leidenden zu uns, erinnert er weiter. Es habe also Konsequenzen, diese Stimme zu ignorieren.<\/p>\n<p>Gesten der Solidarit\u00e4t <\/p>\n<p>Allerdings h\u00e4lt der Erzbischof in dieser Situation nichts von gegenseitigen Anschuldigungen oder spaltenden Reden. Vielmehr handele es sich um \u201eeine Zeit des Bewusstseins, der Bekehrung und des Engagements, eines Glaubens, der sich in konkreten Gesten der Liebe und Solidarit\u00e4t ausdr\u00fcckt\u201c, mahnt er.<\/p>\n<p>In diesem Sinn verweist er auf die Caritas der Erzdi\u00f6zese Maputo, die derzeit eine Spendenkampagne durchf\u00fchrt, um das Leid zahlreicher betroffener Familien zu lindern. Pfarreien, Gemeinden, Gruppen und alle Gl\u00e4ubigen der Erzdi\u00f6zese ruft er auf, sich weiterhin zu engagieren und einfache, aber wirksame Gesten geschwisterlicher Hilfe zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\u201eJeder kann seinen Beitrag leisten, sei er auch noch so klein, jede Geste z\u00e4hlt, jedes Teilen ist ein Zeichen der Hoffnung f\u00fcr diejenigen, die fast alles verloren haben\u201d, schreibt Erzbischof Jo\u00e3o Carlos Hatoa Nunes in seiner Botschaft.<\/p>\n<p>Wiederaufbau an verschiedenen Fronten <\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend denkt der Kirchenmann \u00fcber den Wiederaufbau nach den \u00dcberschwemmungen nach. Dabei gehe es nicht nur darum, H\u00e4user wiederaufzubauen, sondern auch Beziehungen, Einstellungen und Verantwortlichkeiten, damit \u00e4hnliche Situationen auf ein besser vorbereitetes, aufmerksameres und solidarischeres Volk tr\u00e4fen, fordert er.<\/p>\n<p>Er hoffe, dass diese schwierige Zeit auch eine g\u00fcnstige Zeit daf\u00fcr sein k\u00f6nne, ein bewussteres, geschwisterlicheres und sorgf\u00e4ltigeres Mosambik zu schaffen, das mehr Achtung vor dem menschlichen Leben und der Sch\u00f6pfung habe, so die abschlie\u00dfenden Worte des Erzbischofs.<\/p>\n<p>(vatican news\/reuters &#8211; cs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mosambik wird derzeit von heftigen Regenf\u00e4llen, \u00dcberschwemmungen, St\u00fcrmen und Zerst\u00f6rungen von Wohnh\u00e4usern heimgesucht. 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