{"id":17928,"date":"2026-05-17T05:01:08","date_gmt":"2026-05-17T05:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17928\/"},"modified":"2026-05-17T05:01:08","modified_gmt":"2026-05-17T05:01:08","slug":"who-ruft-internationalen-alarm-wegen-ebola-ausbruchs-aus-wissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17928\/","title":{"rendered":"WHO ruft internationalen Alarm wegen Ebola-Ausbruchs aus &#8211; Wissen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Weltgesundheitsorganisation (<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/WHO\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WHO<\/a>) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Mit diesem Schritt will die UN-Beh\u00f6rde in Genf unter anderem Nachbarl\u00e4nder in erh\u00f6hte Alarmbereitschaft versetzen und die Unterst\u00fctzung der internationalen Gemeinschaft mobilisieren. Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm, stellte die WHO klar.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bislang seien in der Provinz Ituri im Nordosten des Kongo acht nachgewiesene und 246 mutma\u00dfliche F\u00e4lle der gef\u00e4hrlichen Fieberkrankheit aufgetreten, hie\u00df es. Zus\u00e4tzlich sei bereits ein Fall in der weit entfernten Hauptstadt Kinshasa nachgewiesen worden. Zudem seien zwei infizierte Personen aus dem Kongo nach Uganda gereist. Die WHO berichtete von bislang 80 mutma\u00dflichen Ebola-Todesf\u00e4llen in Ituri. Eine der reisenden Personen sei ebenfalls verstorben.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der ansteigende Trend von Verdachts- und Todesf\u00e4llen in Ituri weise darauf hin, \u201edass der Ausbruch m\u00f6glicherweise viel gr\u00f6\u00dfer ist als bislang entdeckt und berichtet\u201c, hie\u00df es von der WHO. Deshalb bestehe ein betr\u00e4chtliches Risiko f\u00fcr eine lokale und regionale Ausbreitung des Virus. Die Provinz Ituri grenzt auch an den S\u00fcdsudan.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zus\u00e4tzlich habe man es in dem am meisten betroffenen Gebiet mit einer fragilen Sicherheitslage, einer humanit\u00e4ren Krise und starken Bev\u00f6lkerungsbewegungen zu tun. Zudem gebe es keinen zugelassenen Impfstoff f\u00fcr den Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus, der hinter dem Ausbruch steckt. Deshalb handle es sich um ein \u201eau\u00dfergew\u00f6hnliches Ereignis\u201c. Die Bundibugyo-Variante hat nach Angaben des US-amerikanischen Gesundheitsinstitutes NIH eine niedrigere Sterblichkeitsrate von etwa 37 Prozent als der Zaire-Stamm mit bis zu 90 Prozent.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es handelt sich um den insgesamt 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo seit 1976. Nur zweimal zuvor hat es laut der afrikanischen Gesundheitsbeh\u00f6rde Africa CDC Ausbr\u00fcche der Bundibugyo-Variante gegeben: im Jahr 2007 in Uganda mit 37 Toten sowie 2012 im Kongo mit 29 Todesf\u00e4llen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen. In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einem Ausbruch der Zaire-Variante in Westafrika mehr als 11 000 Menschen gestorben. In der Demokratischen Republik Kongo starben beim letzten Ebola-Ausbruch in der s\u00fcdwestlichen Provinz Kasa\u00ef 45 Menschen zwischen September und Dezember 2025.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17929,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[246],"tags":[335,4971,282,2447,386,385,284,3461,4297],"class_list":{"0":"post-17928","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-republik-kongo","8":"tag-gesundheit","9":"tag-krankheiten","10":"tag-leserdiskussion","11":"tag-medizin","12":"tag-republic-of-the-congo","13":"tag-republik-kongo","14":"tag-sueddeutsche-zeitung","15":"tag-who","16":"tag-wissen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116588162752248055","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17928","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17928"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17928\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17929"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}