{"id":17938,"date":"2026-05-17T05:21:09","date_gmt":"2026-05-17T05:21:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17938\/"},"modified":"2026-05-17T05:21:09","modified_gmt":"2026-05-17T05:21:09","slug":"ebola-ausbruch-in-dr-kongo-und-uganda-who-ruft-internationale-gesundheitsnotlage-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17938\/","title":{"rendered":"Ebola-Ausbruch in DR Kongo und Uganda: WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus"},"content":{"rendered":"<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts des Ausbruchs einer seltenen Ebola-Variante in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda mit \u00fcber 80 Toten ihre zweith\u00f6chste Alarmstufe ausgerufen. Bei dem j\u00fcngsten Ausbruch der &#8222;Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus&#8220; handele es sich um eine &#8222;gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite&#8220;, erkl\u00e4rte die WHO am Sonntag. Die Kriterien f\u00fcr die h\u00f6chste Alarmstufe, eine <a class=\"glossary-link\" href=\"https:\/\/www.gesundheit.de\/gesundheit\/wissen\/pandemie-id214125\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pandemie<\/a>, erf\u00fclle der Ausbruch bislang nicht.<\/p>\n<p>In der DR Kongo starben bereits 88 mutma\u00dflich mit der Bundibugyo-Virusvariante infizierte Menschen,\u00a0erkl\u00e4rte die Gesundheitsbeh\u00f6rde der Afrikanischen Union (CDC) am Samstag. Insgesamt gebe es fast 336 Verdachtsf\u00e4lle,<\/p>\n<p>Die tats\u00e4chlichen Fallzahlen k\u00f6nnten jedoch deutlich h\u00f6her liegen, warnte die WHO. Die Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen (MSF) bezeichnete die rasche Ausbreitung des Ausbruchs als &#8222;\u00e4u\u00dferst besorgniserregend&#8220;. Sie bereite eine &#8222;gro\u00df angelegte Hilfsaktion&#8220; vor.<\/p>\n<p>Es gebe &#8222;weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung&#8220; gegen den Bundibugyo-Stamm, erkl\u00e4rte der kongolesische Gesundheitsminister Samuel-Roger Kamba am Samstag. &#8222;Dieser Stamm weist eine sehr hohe Sterblichkeitsrate auf, die bis zu 50 Prozent betragen kann.&#8220;<\/p>\n<p>Der Ebola-Ausbruch war am Freitag in der von bewaffneten Konflikten betroffenen Provinz Ituri gemeldet worden. Im benachbarten Uganda starb ebenfalls ein mit Ebola infizierter Mann, bei dem die Bundibugyo-Variante nachgewiesen wurde.\u00a0<\/p>\n<p>Ebola verl\u00e4uft oftmals t\u00f6dlich. Bei den Epidemien der vergangenen Jahre waren zwischen 25 und 90 Prozent der Erkrankten an der Virusinfektion gestorben. Ebola-Kranke leiden an <a class=\"glossary-link\" href=\"https:\/\/www.gesundheit.de\/krankheiten-symptome\/fieber-id213788\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fieber<\/a>, <a class=\"glossary-link\" href=\"https:\/\/www.gesundheit.de\/krankheiten-symptome\/galerie-muskelschmerzen-id217810\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Muskelschmerzen<\/a>, <a class=\"glossary-link\" href=\"https:\/\/www.gesundheit.de\/krankheiten-symptome\/magen-darm\/durchfall-id214343\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Durchfall<\/a> sowie an inneren Blutungen und schlie\u00dflich Organversagen. Die \u00dcbertragung geschieht durch direkten Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten eines Infizierten.<\/p>\n<p>Trotz Fortschritten bei Impfstoffen und Behandlungsmethoden hat das hochansteckende h\u00e4morrhagische Fieber in Afrika in den vergangenen 50 Jahren sch\u00e4tzungsweise 15.000 Menschen das Leben gekostet.\u00a0<\/p>\n<p>Der jetzige Ausbruch ist die 17. Ebola-Epidemie in der DR Kongo. Zuletzt war die Virus-Krankheit in dem Land im vergangenen August ausgebrochen, 34 Menschen starben. Der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch in der DR Kongo ereignete sich zwischen 2018 und 2020. Damals wurden rund 2300 Todesf\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts des Ausbruchs einer seltenen Ebola-Variante in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17939,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[207],"class_list":{"0":"post-17938","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-uganda","8":"tag-uganda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116588241378586800","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17938","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17938"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17938\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17938"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17938"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17938"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}