{"id":17953,"date":"2026-05-17T05:35:12","date_gmt":"2026-05-17T05:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17953\/"},"modified":"2026-05-17T05:35:12","modified_gmt":"2026-05-17T05:35:12","slug":"ebola-ausbruch-in-afrika-who-ruft-internationalen-alarm-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17953\/","title":{"rendered":"Ebola-Ausbruch in Afrika: WHO ruft internationalen Alarm aus"},"content":{"rendered":"<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen.<\/p>\n<p>17.05.2026, 04:1617.05.2026, 06:41<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Mit diesem Schritt will die UN-Beh\u00f6rde in Genf unter anderem Nachbarl\u00e4nder in erh\u00f6hte Alarmbereitschaft versetzen und die Unterst\u00fctzung der internationalen Gemeinschaft mobilisieren. Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm, stellte die WHO klar. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Bislang sind etwa 250 F\u00e4lle und 80 Todesf\u00e4lle vor allem in der Provinz Ituri im Nordosten des Kongo bekannt. Der ansteigende Trend von Verdachts- und Todesf\u00e4llen in Ituri weise aber darauf hin, \u00abdass der Ausbruch m\u00f6glicherweise viel gr\u00f6sser ist als bislang entdeckt und berichtet\u00bb, hiess es von der WHO. Deshalb bestehe ein betr\u00e4chtliches Risiko f\u00fcr eine lokale und regionale Ausbreitung des Virus. Die Provinz Ituri grenzt an Uganda und den S\u00fcdsudan.<\/p>\n<p>Viele Risikofaktoren bei diesem Ausbruch<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Zus\u00e4tzlich habe man es in dem am st\u00e4rksten betroffenen Gebiet mit einer fragilen Sicherheitslage, einer humanit\u00e4ren Krise und starken Bev\u00f6lkerungsbewegungen zu tun. Zudem gebe es keinen zugelassenen Impfstoff f\u00fcr den Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus, der hinter dem Ausbruch steckt. Deshalb handle es sich um ein \u00abaussergew\u00f6hnliches Ereignis\u00bb.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Allerdings hat die Bundibugyo-Variante nach Angaben des US-amerikanischen Gesundheitsinstitutes NIH eine niedrigere Sterblichkeitsrate von etwa 37 Prozent als der Zaire-Stamm mit bis zu 90 Prozent.<\/p>\n<p>Grenz\u00fcberschreitender Ausbruch<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Bislang seien in der Provinz Ituri im Nordosten des Kongo 8 nachgewiesene und 246 mutmassliche F\u00e4lle der gef\u00e4hrlichen Fieberkrankheit aufgetreten, hiess es. Zus\u00e4tzlich sei bereits ein Fall in der weit entfernten Hauptstadt Kinshasa nachgewiesen worden. Zudem seien zwei infizierte Personen aus dem Kongo nach Uganda gereist. Die WHO berichtete von bislang 80 mutmasslichen Ebola-Todesf\u00e4llen in Ituri. Einer der reisenden Personen sei ebenfalls verstorben.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Die afrikanische Gesundheitsbeh\u00f6rde Africa CDC hatte zuletzt f\u00fcr die Demokratischen Republik Kongo etwas h\u00f6here Zahlen, n\u00e4mlich 336 Verdachtsf\u00e4lle und 88 Todesf\u00e4lle gemeldet.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Es handelt sich um den insgesamt 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo seit 1976. Nur zweimal zuvor hat es laut Africa CDC Ausbr\u00fcche der Bundibugyo-Variante gegeben: im Jahr 2007 in Uganda mit 37 Toten sowie 2012 im Kongo mit 29 Todesf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Lebensbedrohliche Krankheit<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen. In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einem Ausbruch der Zaire-Variante in Westafrika mehr als 11&#8217;000 Menschen gestorben. In der Demokratischen Republik Kongo starben beim letzten Ebola-Ausbruch in der s\u00fcdwestlichen Provinz Kasa\u00ef 45 Menschen zwischen September und Dezember 2025.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Alle zehn Nachbarl\u00e4nder der Demokratischen Republik Kongo seien nun einem hohen Risiko ausgesetzt, warnte die WHO. Diese Staaten sollten dringend Vorbereitungen treffen, um auftretende Ebola-F\u00e4lle rasch zu entdecken und behandeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hohes Risiko f\u00fcr alle Nachbarstaaten<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Die Demokratische Republik Kongo und Uganda sollten laut WHO daf\u00fcr sorgen, dass Infizierte und ihre Kontaktpersonen nicht in andere L\u00e4nder reisen. Andere Staaten sollten hingegen keine Reisebeschr\u00e4nkungen erlassen oder ihre Grenzen dichtmachen, betonte die UN-Organisation. Denn dann w\u00fcrden Menschen auf inoffizielle Grenz\u00fcberg\u00e4nge ausweichen, die nicht \u00fcberwacht w\u00fcrden. Das erh\u00f6he wiederum das Verbreitungsrisiko von Ebola, warnte die WHO. (sda\/dpa)<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">(sda\/dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17954,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[29],"class_list":{"0":"post-17953","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-afrika","8":"tag-afrika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116588296491727362","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17953","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17953"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17953\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17954"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17953"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17953"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17953"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}