{"id":17978,"date":"2026-05-17T06:26:06","date_gmt":"2026-05-17T06:26:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17978\/"},"modified":"2026-05-17T06:26:06","modified_gmt":"2026-05-17T06:26:06","slug":"africa-basel-von-freunden-fuer-freunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17978\/","title":{"rendered":"Africa Basel: Von Freunden f\u00fcr Freunde"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug\">Es verbl\u00fcfft, dass in Basel immer noch Platz f\u00fcr eine neue Kunstmesse ist. Allein auf der <a href=\"https:\/\/www.weltkunst.de\/kunsthandel\/2025\/06\/art-basel-maike-cruse-die-ganze-welt-in-farbe-tauchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Art Basel<\/a> konkurrieren allj\u00e4hrlich im Juni \u00fcber 250 Galerien \u2013 darunter die gr\u00f6\u00dften und wichtigsten Adressen aus New York, London oder Paris \u2013 um die aus aller Welt anreisenden Sammlerinnen und Sammler. Wer diese Messe mit erstklassiger Kunst von der Moderne bis zur Gegenwart durchstreift, m\u00fcsste danach eigentlich komplett ges\u00e4ttigt sein. Doch Sven Eisenhut-Hug hat schon einmal eine L\u00fccke entdeckt und sich darin mit seiner Photo Basel etablieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"text\">Vor zehn Jahren war Premiere, der Erfolg der Photo Basel gr\u00fcndete auf einer klaren Strategie: Die Messe ist \u00fcberschaubar und wirkt wie ein Festival von Freunden f\u00fcr Freunde. Auch rangiert das Angebot bei durchschnittlichen Preisen zwischen 4000 und 12.000 Euro f\u00fcr fotografische Arbeiten auf ganz anderem Niveau als die Art Basel. Begonnen hat man im Ackermannshof mit 18 Galerien, nach dem Umzug in das historische, von den Architekten Herzog &amp; de Meuron cool gestylte Volkshaus sind es inzwischen 40. Gr\u00f6\u00dfer kann die Photo Basel schon aus r\u00e4umlichen Gr\u00fcnden nicht werden. Da lag es nahe, dass sich Eisenhut-Hug nach Alternativen umschaut. Diesmal entdeckte er eine L\u00fccke f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst aus Afrika und der Diaspora.<\/p>\n<p class=\"text\">Der Direktor der Photo Basel fungiert als Co-Founder der neuen Messe, die vom 18.\u00a0bis 22. Juni auf vertrautem Terrain, im Ackermannshof, stattfindet. Die Leitung der Africa Basel hat mit Benjamin F\u00fcglister ein Schweizer K\u00fcnstler, der nach seiner Ausbildung in Basel und Utrecht bis vor zwei Jahren in Berlin lebte. Hier arbeitete er in der Redaktion des Magazins European Photography und gr\u00fcndete den CAP Prize \u2013 eine Auszeichnung f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Fotografie, die 2012 erstmals ausgeschrieben wurde. Au\u00dferdem sitzt F\u00fcglister, Jahrgang 1978, im kuratorischen Beirat der Photo Basel.<\/p>\n<p class=\"text\">Man kennt sich und ist eng miteinander vernetzt. Auch in der Kunstszene Afrikas: F\u00fcglisters Kontakte sind exzellent, mit <a href=\"https:\/\/www.weltkunst.de\/kunstwissen\/2024\/04\/pavillon-benin-venedig-biennale-azu-nwagbogu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Azu Nwagbogu<\/a> hat er einen renommierten Kurator f\u00fcr den Beirat der Africa Basel gewonnen, der unter anderem 2024 auf der Biennale in Venedig f\u00fcr den Pavillon der Republik Benin zust\u00e4ndig war und 2010 das Lagos Photo Festival gr\u00fcndete, dessen Direktor er bis heute ist. F\u00fcr die Messe hat F\u00fcglister global knapp 500 Galerien ausgemacht, die vielschichtige aktuelle Kunst aus Afrika zeigen und damit interessante Kandidaten sind.<\/p>\n<p class=\"text\">Zwanzig davon nehmen nun an der ersten Ausgabe teil, darunter die Lis10 Gallery mit Standorten in Hongkong, Paris und Dakar, die Galerie Akka Project (Venedig\/Dubai) oder die Circle Art Gallery aus Nairobi, bei der K\u00fcnstlerinnen wie Souad Abdelrasoul und Jackie Karuti vertreten sind. F\u00fcglister folgt der bew\u00e4hrten Strategie der Photo Basel: \u201eWir wollen hohe Qualit\u00e4t bei wenigen Galerien.\u201c Es herrscht Festivalcharakter, erg\u00e4nzt wird das Programm von Talks, etwa mit den Basler Afrika Bibliographien, um das vielfach noch sehr oberfl\u00e4chliche Wissen \u00fcber Kunst aus Afrika zu vertiefen.<\/p>\n<p class=\"text\">Beworben haben sich laut F\u00fcglister zahlreiche Galerien vom Kontinent, f\u00fcr die Akquise sei die \u201eMarke Basel\u201c sehr hilfreich gewesen. Und sicher k\u00f6nne er sich wie bei der Photo Basel ein \u201eorganisches Wachstum dank weiterer Topgalerien\u201c vorstellen. Dann aber m\u00fcsste sich die Africa Basel neu orientieren, im Inkubator Ackermannshof ist der Platz begrenzt.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.weltkunst.de\" class=\"btn btn-default btn-darkgrey btn-arrow\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es verbl\u00fcfft, dass in Basel immer noch Platz f\u00fcr eine neue Kunstmesse ist. 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