{"id":17992,"date":"2026-05-17T06:53:15","date_gmt":"2026-05-17T06:53:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17992\/"},"modified":"2026-05-17T06:53:15","modified_gmt":"2026-05-17T06:53:15","slug":"sudan-konferenz-am-15-april-in-berlin-johanniter-fordern-unterstuetzung-fuer-die","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/17992\/","title":{"rendered":"Sudan-Konferenz am 15. April in Berlin &#8211; Johanniter fordern Unterst\u00fctzung f\u00fcr die &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">13.04.2026 \u2013 11:24<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Johanniter Unfall Hilfe e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/14240\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Johanniter Unfall Hilfe e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/3e745ba3-344d-497f-b5ff-a23f717242f2\/Johanniter_Suedsudan_PeterIrungu.jpg.jpg\" data-description=\"In den inoffiziellen Fl\u00fcchtlingslagern entlang der Grenze zwischen Sudan und S\u00fcdsudan leben zehntausende Sudanesen. Ihre Versorgung ist vielerorts nicht sichergestellt. \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/14240 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69dcb363270000fd2c38af27\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/sudan-konferenz-am-15-april-in-berlin-johanniter-fordern-unterst-tzung-f-r-die-nachbarl-nder.jpeg\"   alt=\"Sudan-Konferenz am 15. April in Berlin - Johanniter fordern Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Nachbarl\u00e4nder\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Berlin\" title=\"News aus Berlin \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Seit dem Ausbruch des Kriegs im Sudan im April 2023 sind bereits \u00fcber 865.000 Menschen in den S\u00fcdsudan geflohen. W\u00e4hrend die Gefl\u00fcchteten an gro\u00dfen Grenz\u00fcberg\u00e4ngen wie Joda im \u00e4u\u00dfersten Nordosten des S\u00fcdsudan, humanit\u00e4r versorgt werden, bleiben viele kleinere, schwer zug\u00e4ngliche Grenzpunkte an der rund 2000 Kilometer langen Grenze unbeachtet. Dort sind zehntausende Gefl\u00fcchtete weitgehend auf sich gestellt. <\/p>\n<p> Die Johanniter unterhalten in der Provinz Raja, im Nordwesten des Landes, Ern\u00e4hrungszentren in elf Gesundheitsstationen. Zwei davon in schwer erreichbaren Gebieten, wie Boro Medina. In dem inoffiziellen Fl\u00fcchtlingslager leben rund 18.000 Menschen, meist Frauen und Kinder. Die Mangel- und Unterern\u00e4hrungsrate im Lager ist bereits alarmierend hoch. <\/p>\n<p> Gro\u00dfe Sorge bereitet den Menschen die nun startende Regenzeit. &#8222;Die M\u00e4rkte sind leer, die Vorr\u00e4te aufgebraucht. Bis zur Ernte ab August ist der Hunger am gr\u00f6\u00dften. Au\u00dferdem kommt es in der Regenzeit zum Ausbruch von wasserbedingten Krankheiten wie Malaria oder Cholera&#8220;, erkl\u00e4rt Birte K\u00f6tter, Johanniter-Kommunikationsreferentin. Sie hatte vor einigen Wochen das Fl\u00fcchtlingslager besucht. &#8222;Die Region ist bereits in der Trockenzeit schwer zug\u00e4nglich, wird jedoch in der Regenzeit fast vollst\u00e4ndig von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten sein.&#8220; Lieferungen von Hilfsg\u00fctern sind dann nicht mehr m\u00f6glich. Die Johanniter haben deshalb bereits jetzt Zusatznahrung, Medikamente und dringend ben\u00f6tigte Hygieneartikel geliefert. <\/p>\n<p>Mittelk\u00fcrzungen f\u00fchren zu Versorgungsengp\u00e4ssen<\/p>\n<p> Doch viele westliche Staaten inklusive Deutschland haben die Mittel f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe stark reduziert. Die Folgen sind bereits sp\u00fcrbar. &#8222;Es herrscht Mangel an Medikamenten und Zusatznahrung, Ern\u00e4hrungsprogramme wurden zur\u00fcckgefahren und viele medizinische Einrichtungen geschlossen. Ganze Regionen verlieren den Zugang zur medizinischen Grundversorgung&#8220;, sagt Cephas Munjeri, Johanniter-Regionaldirektor f\u00fcr Afrika. <\/p>\n<p> Schon jetzt sind rund sieben Millionen Menschen von akuter Ern\u00e4hrungsunsicherheit betroffen. Mehr als zwei Millionen Kinder unter f\u00fcnf Jahren unterern\u00e4hrt. &#8222;Es braucht dringend mehr finanzielle Unterst\u00fctzung in den Bereichen Gesundheit, Ern\u00e4hrung, Wasser und sanit\u00e4ren Anlagen&#8220;, appelliert Munjeri. Deshalb begr\u00fc\u00dfen die Johanniter die Initiative der Bundesregierung zu einer Sudan-Konferenz und fordern, hier auch Nachbarl\u00e4nder wie den S\u00fcdsudan mit in den Blick zu nehmen. <\/p>\n<p>Die Johanniter im S\u00fcdsudan<\/p>\n<p> Seit 2012 sind die Johanniter mit einem B\u00fcro in der Landeshauptstadt Juba sowie Projektb\u00fcros in Torit (Eastern Equatoria State) und Wau (Western Bahr el Ghazal) vertreten. Durch das langfristige Engagement und die gute Vernetzung im Land sind sie in der Lage, auch in schwer zug\u00e4nglichen Regionen t\u00e4tig zu sein. Derzeit werden Projekte in Torit, Wau und Raja mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Ern\u00e4hrungssicherung durchgef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Die Menschen im S\u00fcdsudan sind dringend auf Hilfe angewiesen. Bitte spenden Sie.<\/p>\n<p> Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. <\/p>\n<p> Stichwort: &#8222;S\u00fcdsudan&#8220; <\/p>\n<p> IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (Bank f\u00fcr Sozialwirtschaft) <\/p>\n<p>Hinweis f\u00fcr Redaktionen:<\/p>\n<p> Johanniter-Regionaldirektor Afrika, Cephas Munjeri, war von 2021-2025 Landesb\u00fcroleiter der Johanniter im S\u00fcdsudan. Johanniter-Kommunikationsreferentin, Birte K\u00f6tter, reiste in den letzten beiden Jahren mehrfach in den S\u00fcdsudan, zuletzt im Februar diesen Jahres. Beide stehen f\u00fcr Interviews zur Verf\u00fcgung. Umfangreiches Bild- und Videomaterial aus dem Fl\u00fcchtlingslager Boro Medina stellen wir gern zur Verf\u00fcgung. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Sandra Lorenz<br \/>Fachbereichsleiterin Kommunikation Auslandshilfe<br \/>Tel.: 0172 \/ 563 87 40<br \/>Email: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/14240\/mailto: sandra.lorenz@johanniter.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> sandra.lorenz@johanniter.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"13.04.2026 \u2013 11:24 Johanniter Unfall Hilfe e.V. 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