{"id":18219,"date":"2026-05-17T14:27:14","date_gmt":"2026-05-17T14:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/18219\/"},"modified":"2026-05-17T14:27:14","modified_gmt":"2026-05-17T14:27:14","slug":"who-ruft-wegen-ebola-ausbruch-internationale-gesundheitsnotlage-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/18219\/","title":{"rendered":"WHO ruft wegen Ebola-Ausbruch internationale Gesundheitsnotlage aus"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"https:\/\/www.asatunews.co.id\/de\/tag\/weltgesundheitsorganisation\" title=\"Weltgesundheitsorganisation\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weltgesundheitsorganisation<\/a> (WHO) hat am Sonntag wegen eines grassierenden Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. In der betroffenen kongolesischen Provinz Ituri und im Nachbarland Uganda sind bislang rund 250 Erkrankungen und 80 Todesf\u00e4lle registriert worden.<\/p>\n<p>Die UN-Beh\u00f6rde in Genf will mit diesem Schritt die Nachbarl\u00e4nder des Kongo in erh\u00f6hte Alarmbereitschaft versetzen und internationale Unterst\u00fctzung mobilisieren. Ein Pandemie-Alarm liegt laut offiziellen Angaben jedoch ausdr\u00fccklich noch nicht vor. Die Beh\u00f6rden bef\u00fcrchten eine hohe Dunkelziffer, da die betroffene Region von humanit\u00e4rer Not und st\u00e4ndigen Bev\u00f6lkerungsbewegungen gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>&#8222;gesundheitsnotstand von internationaler tragweite&#8220;&#8220;, &#8222;content&#8220;: &#8222;<\/p>\n<p>            &#13;<\/p>\n<p>                            <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/CAzU9N55Z1.jpeg\" alt=\"WHO ruft wegen Ebola-Ausbruchs internationale Gesundheitsnotlage aus\" width=\"75\" height=\"75\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"low\"\/><\/p>\n<p>                &#13;<\/p>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Sonntag wegen eines grassierenden Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. In der betroffenen kongolesischen Provinz Ituri und im Nachbarland Uganda sind bislang rund 250 Erkrankungen und 80 Todesf\u00e4lle registriert worden.<\/p>\n<p>                            &#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n                        Anzeige                    <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n                    &#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n                        Weiterlesen                    <\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Die UN-Beh\u00f6rde in Genf will mit diesem Schritt die Nachbarl\u00e4nder des Kongo in erh\u00f6hte Alarmbereitschaft versetzen und internationale Unterst\u00fctzung mobilisieren. Ein Pandemie-Alarm liegt laut offiziellen Angaben jedoch nicht vor. Die Beh\u00f6rden bef\u00fcrchten eine hohe Dunkelziffer, da die betroffene Region von humanit\u00e4rer Not und Fluchtbewegungen gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr den aktuellen Ausbruch ist der seltene Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus verantwortlich, gegen den es im Gegensatz zur bekannten Zaire-Variante bislang keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Nach Angaben des US-amerikanischen Gesundheitsinstitutes NIH hat diese Variante jedoch eine niedrigere Sterblichkeitsrate von rund 37 Prozent.<\/p>\n<p>            &#13;<\/p>\n<p>                            <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/64LhHn7XDE.jpeg\" alt=\"WHO erkl\u00e4rt Ebola-Ausbruch zur internationalen Gesundheitsnotlage\" width=\"75\" height=\"75\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"low\"\/><\/p>\n<p>                &#13;<\/p>\n<p>&#8222;dass der ausbruch m\u00f6glicherweise viel gr\u00f6\u00dfer ist als bislang entdeckt und berichtet&#8220;&#8220;, &#8222;content&#8220;: &#8222;<\/p>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Sonntag wegen eines grassierenden Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. In der betroffenen kongolesischen Provinz Ituri und im Nachbarland Uganda sind bislang rund 250 Erkrankungen und 80 Todesf\u00e4lle registriert worden.<\/p>\n<p>Die UN-Beh\u00f6rde in Genf will mit diesem Schritt die Nachbarl\u00e4nder des Kongo in erh\u00f6hte Alarmbereitschaft versetzen und internationale Unterst\u00fctzung mobilisieren. Ein Pandemie-Alarm liegt laut offiziellen Angaben jedoch nicht vor. Die Beh\u00f6rden bef\u00fcrchten eine hohe Dunkelziffer, da die betroffene Region von humanit\u00e4rer Not und Fluchtbewegungen gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>            &#13;<\/p>\n<p>                            <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1779028032_609_0ZqFs6HLJ9.jpeg\" alt=\"WHO stuft Ebola-Ausbruch als internationale Gesundheitsnotlage ein\" width=\"75\" height=\"75\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"low\"\/><\/p>\n<p>                &#13;<\/p>\n<p>F\u00fcr den aktuellen Ausbruch ist der seltene Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus verantwortlich, gegen den es im Gegensatz zur bekannten Zaire-Variante bislang keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Nach Angaben des US-amerikanischen Gesundheitsinstitutes NIH hat diese Variante jedoch eine niedrigere Sterblichkeitsrate von rund 37 Prozent.<\/p>\n<p>&#8222;dass der ausbruch m\u00f6glicherweise viel gr\u00f6\u00dfer ist als bislang entdeckt und berichtet&#8220;, warnte die WHO im Hinblick auf den ansteigenden Trend von Verdachts- und Todesf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Die Organisation wies zudem darauf hin, dass ein \u00dcbergreifen der Erkrankung auf urbane Zentren droht, da bereits ein erster Fall der Fieberkrankheit in der weit entfernten kongolesischen Hauptstadt Kinshasa nachgewiesen wurde.<\/p>\n<p>            &#13;<\/p>\n<p>                            <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/WLc5NNZliO.jpeg\" alt=\"Ebola-Ausbruch im Kongo und Uganda l\u00f6st internationale Notlage aus\" width=\"75\" height=\"75\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"low\"\/><\/p>\n<p>                &#13;<\/p>\n<p>&#8222;Die internationale verbreitung ist bereits dokumentiert&#8220;, teilte die WHO bez\u00fcglich der regionalen Ausbreitung mit.<\/p>\n<p>Angesichts der epidemiologischen Unsicherheit stuften die Gesundheitsexperten alle zehn Nachbarstaaten der Demokratischen Republik Kongo, darunter Angola, den S\u00fcdsudan, Ruanda und Tansania, als besonders gef\u00e4hrdet ein. Dennoch sprach sich die UN-Beh\u00f6rde strikt gegen Grenzschlie\u00dfungen aus, um illegale und unkontrollierte Grenz\u00fcbertritte zu verhindern.<\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt in Berlin reagierte auf die Lage und ver\u00f6ffentlichte eine offizielle Reisewarnung f\u00fcr die vom Ausbruch betroffene kongolesische Provinz Ituri.<\/p>\n<p>            &#13;<\/p>\n<p>                            <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1779028033_776_MszKM2BXiT.jpeg\" alt=\"WHO ruft wegen Ebola-Ausbruchs internationale Gesundheitsnotlage aus\" width=\"75\" height=\"75\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"low\"\/><\/p>\n<p>                &#13;<\/p>\n<p>&#8222;Vor reisen in die provinz ituri wird gewarnt&#8220;, hei\u00dft es bez\u00fcglich des aktuellen Eboloa-Ausbruchs auf der Seite des Ausw\u00e4rtigen Amts.<\/p>\n<p>Die deutsche Beh\u00f6rde r\u00e4t Reisenden in der Region zur strikten Einhaltung von Sicherheitsvorgaben, dem Meiden von Menschenansammlungen sowie dem konsequenten Verzicht auf den Kontakt zu Erkrankten und Wildtieren. Das Virus wird durch den direkten Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten infizierter Personen \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Aufgrund des Fehlens spezifischer Medikamente m\u00fcssen sich medizinische Helfer vor Ort auf grundlegende lebenserhaltende Ma\u00dfnahmen konzentrieren.<\/p>\n<p>            &#13;<\/p>\n<p>                            <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/7fF7HqEjWb.jpeg\" alt=\"WHO best\u00e4tigt Hantavirus-F\u00e4lle auf Kreuzfahrtschiff Hondius\" width=\"75\" height=\"75\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"low\"\/><\/p>\n<p>                &#13;<\/p>\n<p>&#8222;Ein schwerer krankheitsverlauf kann zu blutungskomplikationen, multiorganversagen und zum tod f\u00fchren&#8220;, erg\u00e4nzte dazu Daniela Manno von der London School of Hygiene and Tropical Medicine.<\/p>\n<p>Mediziner versuchen in den Behandlungszentren, die Erkrankten durch gezielte Zufuhr von Fl\u00fcssigkeit und die Stabilisierung des Kreislaufs zu retten.<\/p>\n<p>&#8222;Da es keine therapeutischen m\u00f6glichkeiten gibt, beschr\u00e4nkt sich die behandlung auf unterst\u00fctzende ma\u00dfnahmen wie die rehydrierung sowie die stabilisierung der sauerstoffversorgung und des blutdrucks&#8220;, erkl\u00e4rt Anne Cori vom Imperial College London.<\/p>\n<p>Zwei infizierte Personen, die aus dem Kongo nach Uganda reisten, verdeutlichen die logistischen Herausforderungen bei der Eind\u00e4mmung des Erregers im \u00f6stlichen Afrika.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Sonntag wegen eines grassierenden Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":18220,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[246],"tags":[679,8356,2599,8355,7975,189,386,385,207,3460],"class_list":{"0":"post-18219","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-republik-kongo","8":"tag-auswaertiges-amt","9":"tag-bundibugyo-stamm","10":"tag-ebola","11":"tag-gesundheitsnotstand","12":"tag-ituri","13":"tag-kongo","14":"tag-republic-of-the-congo","15":"tag-republik-kongo","16":"tag-uganda","17":"tag-weltgesundheitsorganisation"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116590388324209071","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18219"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18219\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18219"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}