{"id":18341,"date":"2026-05-17T19:19:36","date_gmt":"2026-05-17T19:19:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/18341\/"},"modified":"2026-05-17T19:19:36","modified_gmt":"2026-05-17T19:19:36","slug":"notlage-im-kongo-spitzt-sich-zu-who-warnt-nach-ebola-ausbruch-vor-hoher-ausbreitungsgefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/18341\/","title":{"rendered":"Notlage im Kongo spitzt sich zu: WHO warnt nach Ebola-Ausbruch vor hoher Ausbreitungsgefahr"},"content":{"rendered":"<p>Notlage im Kongo spitzt sich zuWHO warnt nach Ebola-Ausbruch vor hoher Ausbreitungsgefahr<\/p>\n<p>17.05.2026, 14:49 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:31 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/16-05-2026-Uganda-Kampala-Ein-Gesundheitsbeamter-untersucht-Menschen-mit-einem-Thermometer-vor-dem-K.webp\" alt=\"16-05-2026-Uganda-Kampala-Ein-Gesundheitsbeamter-untersucht-Menschen-mit-einem-Thermometer-vor-dem-Kibuli-Muslim-Hospital-in-Kampala-Die-Weltgesundheitsorganisation-WHO-hat-wegen-des-Ebola-Ausbruchs-in-der-Demokratischen-Republik-Kongo-und-in-Uganda-eine-internationale-Gesundheitsnotlage-ausgerufen\"\/>Ein Gesundheitsbeamter untersucht Menschen mit einem Thermometer vor dem Kibuli Muslim Hospital in Kampala. (Foto: dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">In der Demokratischen Republik Kongo ist eine seltene Ebola-Variante ausgebrochen. Es gibt hunderte Verdachtsf\u00e4lle, aber keinen Impfstoff. Die WHO warnt zehn L\u00e4nder vor einer Ausbreitung. Auch \u00c4rzte ohne Grenzen ist besorgt und plant einen Gro\u00dfeinsatz. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines t\u00f6dlichen Ebola-Ausbruchs in Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. Die seltene Bundibugyo-Variante des Virus, f\u00fcr die es weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt, macht die Lage besonders schwer einzud\u00e4mmen. Die afrikanische Gesundheitsbeh\u00f6rde Africa CDC sprach zuletzt von 336 Verdachtsf\u00e4llen und 88 Todesf\u00e4llen &#8211; einen davon im angrenzenden Uganda.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die WHO hat eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Alle zehn Nachbarl\u00e4nder des Kongo seien einem hohen Risiko ausgesetzt. Mit diesem Schritt will die UN-Beh\u00f6rde in Genf unter anderem Nachbarl\u00e4nder in erh\u00f6hte Alarmbereitschaft versetzen und die Unterst\u00fctzung der internationalen Gemeinschaft mobilisieren. Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm, stellte die WHO klar.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bislang ist von dem Ausbruch vor allem die Provinz Ituri im Nordosten des Kongo betroffen. Ein Mann aus dem Kongo war mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln ins benachbarte Uganda gereist und dort in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Kampala an Ebola gestorben. Die Leiche des Mannes war laut Africa CDC anschlie\u00dfend &#8211; wiederum mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln &#8211; zur\u00fcck in den Kongo transportiert und dort beerdigt worden. Zus\u00e4tzlich sei eine weitere infizierte Person aus dem Kongo nach Uganda gereist, so die WHO. Auch in der weit entfernten Hauptstadt Kinshasa sei bereits ein Fall nachgewiesen worden.<\/p>\n<p>Gefahr einer schnellen Ausbreitung<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der ansteigende Trend von Verdachts- und Todesf\u00e4llen weise darauf hin, &#8222;dass der Ausbruch m\u00f6glicherweise viel gr\u00f6\u00dfer ist als bislang entdeckt und berichtet&#8220;, hie\u00df es von der WHO. Man habe es in dem am st\u00e4rksten betroffenen Gebiet mit einer fragilen Sicherheitslage, einer humanit\u00e4ren Krise und starken Bev\u00f6lkerungsbewegungen zu tun. Es handle sich um ein &#8222;au\u00dfergew\u00f6hnliches Ereignis&#8220;. Deshalb bestehe ein betr\u00e4chtliches Risiko f\u00fcr eine lokale und regionale Ausbreitung des Virus. Die Provinz Ituri grenzt an Uganda und den S\u00fcdsudan. Ein weiteres Nachbarland, Ruanda, schloss am Sonntagmorgen seine Grenze zum Kongo.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach Angaben der Africa CDC werde aktuell noch untersucht, wo und wann genau der Ausbruch begonnen habe, um die Infektionskette zur\u00fcckverfolgen zu k\u00f6nnen. Man vermute, dass es erste F\u00e4lle schon in der dritten Aprilwoche gegeben habe, sagte Africa CDC Direktor Jean Kaseya. Erst mithilfe dieser Informationen k\u00f6nnten Experten das komplette Ausma\u00df des aktuellen Ausbruchs einsch\u00e4tzen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die medizinische Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen verk\u00fcndete, sie bereite einen Gro\u00dfeinsatz vor. &#8222;Die Zahl der F\u00e4lle und Todesf\u00e4lle, die wir in so kurzer Zeit beobachten, ist \u00e4u\u00dferst besorgniserregend&#8220;, sagte die Leiterin des Nothilfeprogramms von \u00c4rzte ohne Grenzen, Trish Newport. Dazu komme die Ausbreitung \u00fcber mehrere Gesundheitszonen innerhalb des Kongo hinweg sowie \u00fcber die Grenze nach Uganda.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Lage sei zus\u00e4tzlich dadurch erschwert, dass der Zugang zu medizinischer Versorgung in der Region schwierig sei, so Newport. Die Organisation stelle derzeit Teams zusammen, die Erfahrung im Umgang mit Ausbr\u00fcchen von viralem h\u00e4morrhagischem Fieber h\u00e4tten und mobilisiere lebenswichtige Hilfsg\u00fcter.<\/p>\n<p>Seltene Ebola-Variante ohne Impfstoff<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bei fr\u00fcheren Ausbr\u00fcchen der lebensbedrohlichen Krankheit hatte es sich laut Africa CDC haupts\u00e4chlich um den am h\u00e4ufigsten vorkommenden Zaire-Ebolavirus gehandelt, f\u00fcr den ein Impfstoff entwickelt wurde. Allerdings habe die nun in mehr als einem Dutzend F\u00e4llen best\u00e4tigten Bundibugyo-Variante nach Angaben des US-amerikanischen Gesundheitsinstitutes NIH eine niedrigere Sterblichkeitsrate von etwa 37 Prozent. Beim Zaire-Stamm liege diese bei bis zu 90 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es handelt sich um den insgesamt 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo seit 1976. Nur zweimal zuvor hat es laut Africa CDC Ausbr\u00fcche der Bundibugyo-Variante gegeben, 2007 in Uganda sowie 2012 im Kongo.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen. In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einem Ausbruch der Zaire-Variante in Westafrika mehr als 11.000 Menschen gestorben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, toh\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Notlage im Kongo spitzt sich zuWHO warnt nach Ebola-Ausbruch vor hoher Ausbreitungsgefahr 17.05.2026, 14:49 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:31 min)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":18342,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[8413,576,192,194,190,188,193,191,462,461,2599,1499,189,3460],"class_list":{"0":"post-18341","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-demokratische-republik-kongo","8":"tag-aerzte","9":"tag-aerzte-ohne-grenzen","10":"tag-dem-rep-kongo","11":"tag-democratic-republic-of-the-congo","12":"tag-demokratische-republik","13":"tag-demokratische-republik-kongo","14":"tag-dr-congo","15":"tag-dr-kongo","16":"tag-drc","17":"tag-drk","18":"tag-ebola","19":"tag-international","20":"tag-kongo","21":"tag-weltgesundheitsorganisation"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116591536676647183","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18341","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18341"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18341\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18342"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18341"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18341"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18341"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}