{"id":1891,"date":"2026-04-18T20:44:47","date_gmt":"2026-04-18T20:44:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1891\/"},"modified":"2026-04-18T20:44:47","modified_gmt":"2026-04-18T20:44:47","slug":"deutsche-kultur-in-namibia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1891\/","title":{"rendered":"Deutsche Kultur in Namibia"},"content":{"rendered":"<p>\u201eF\u00fcr manche Menschen in Deutschland klingt es vielleicht ungew\u00f6hnlich, aber an Weihnachten riecht es bei uns nach Sonnencreme und Grillkohle statt nach G\u00e4nsebraten. Morgens schwimme ich zuerst in einer Bucht vor Swakopmund meine Trainingskilometer, sp\u00e4ter sitze ich mit der Familie vor dem Weihnachtsbaum. Danach gehe ich wieder an den Strand, treffe mich mit Freunden und esse abends mit meiner Familie Braai, also saftiges Fleisch vom Grillrost.\u00a0<\/p>\n<p>Meine Oma kam nach dem Zweiten Weltkrieg als Mitarbeiterin des Roten Kreuzes aus Norddeutschland nach Namibia. In Katutura half sie beim Aufbau von Suppenk\u00fcchen, Kinderg\u00e4rten und Schulen. Ich bin als Namibier mit deutschen Wurzeln aufgewachsen \u2013 mitten zwischen deutschen Familientraditionen und dem namibischen Alltag.\u00a0<\/p>\n<p>Als Kind habe ich eine staatliche Schule besucht. Dort kamen alle zusammen: Herero, Owambo, deutschsprachige Kinder und viele andere. So habe ich neben Deutsch und Englisch unter anderem Afrikaans gelernt. Ich verstehe auch Oshivambo und Herero \u2013 Sprachen, die man hier ganz selbstverst\u00e4ndlich lernt, wenn man miteinander aufw\u00e4chst. Viele unserer Familienbr\u00e4uche stammen aus Deutschland: Wir feiern Nikolaustag, Advent, gehen an Weihnachten in die Kirche. Wir basteln auch Adventskr\u00e4nze und h\u00e4ngen Adventskalender auf \u2013 nur eben bei Sommerhitze und mit dem Strand vor der T\u00fcr.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eF\u00fcr manche Menschen in Deutschland klingt es vielleicht ungew\u00f6hnlich, aber an Weihnachten riecht es bei uns nach Sonnencreme&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1892,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[414],"class_list":{"0":"post-1891","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-namibia"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1891"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1891\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1892"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1891"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1891"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}