{"id":19533,"date":"2026-05-20T10:59:20","date_gmt":"2026-05-20T10:59:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/19533\/"},"modified":"2026-05-20T10:59:20","modified_gmt":"2026-05-20T10:59:20","slug":"ebola-im-kongo-513-verdachtsfaelle-und-131-tote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/19533\/","title":{"rendered":"Ebola im Kongo: 513 Verdachtsf\u00e4lle und 131 Tote"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo nimmt die Zahl der Verdachtsf\u00e4lle rasant zu. Ein infizierter US-Amerikaner wird in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/berlin\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> behandelt. Ein Epidemiologe sch\u00e4tzt die Lage ein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen sch\u00e4tzt den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo als dramatisch ein \u2013 h\u00e4lt eine kontrollierte Versorgung aber f\u00fcr m\u00f6glich. \u201eEbola-Behandlung ist kompliziert und auch nicht ungef\u00e4hrlich, aber es ist auch kein Grund, in Panik zu verfallen. Man kann in einem kontrollierten Setting gut damit umgehen\u201c, sagte der Epidemiologe Maximilian Gertler von der Charit\u00e9 in Berlin dem RBB-Inforadio. Dieses kontrollierte Setting wolle man in der Region etablieren f\u00fcr die Patientenversorgung. \u201eDas ist unser Fokus, da kennen wir uns aus, da kann man dann auch viel erreichen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Amerikaner wurde in der Nacht in einer Sonderisolierstation der Berliner Charit\u00e9 auf dem Campus Virchow-Klinikum aufgenommen. Bei dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda gibt es nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums vom Dienstag 513 Verdachtsf\u00e4lle und 131 vermutete Todesf\u00e4lle. Die Ausbreitungsgefahr f\u00fcr die Region gilt als hoch.<\/p>\n<p>Es mangelt an der Versorgung      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDas sind wirklich dramatische Zahlen, gerade daf\u00fcr, dass die Epidemie erst seit drei Tagen bekannt ist\u201c, sagte der Epidemiologe. \u201eDa muss man annehmen, dass es schon eine ganze Zeit schon sehr fortgeschritten ist, ohne dass das diagnostiziert werden konnte und die Epidemiebek\u00e4mpfung starten konnte.\u201c Es handle sich im Allgemeinen um lokale Geschehen, \u201ebei denen die Infektion gar nicht so ansteckend ist wie zum Beispiel ein atemwegs\u00fcbertragendes Virus\u201c. In einer Region mit schwacher Infrastruktur und politischer Instabilit\u00e4t gebe es aber keine vern\u00fcnftige Versorgung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIm Moment sind wir damit besch\u00e4ftigt, Teams und Experten auf der ganzen Welt zusammenzutelefonieren, die wir in unseren Eins\u00e4tzen bereits hatten oder die sich mit diesen Erkrankungen auskennen\u201c, sagte der Facharzt. \u201eWir ziehen Personal aus Projekten in Afrika zusammen in die Region. Wir mobilisieren tonnenweise Material mit Schutzausr\u00fcstung und Ger\u00e4t, um Isolierstationen zu improvisieren, zu bauen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo nimmt die Zahl der Verdachtsf\u00e4lle rasant zu. 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