{"id":19584,"date":"2026-05-20T13:07:17","date_gmt":"2026-05-20T13:07:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/19584\/"},"modified":"2026-05-20T13:07:17","modified_gmt":"2026-05-20T13:07:17","slug":"reisewarnung-wegen-ebola-diese-laender-sind-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/19584\/","title":{"rendered":"Reisewarnung wegen Ebola: Diese L\u00e4nder sind betroffen"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Ausbruch des <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Ebola\" title=\"Ebola\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ebola<\/a>-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und best\u00e4tigten F\u00e4llen in Uganda stellt sich f\u00fcr Reisende die Frage, welche Regionen derzeit gemieden werden sollten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den Ausbruch als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingestuft. Eine pauschale Empfehlung, Grenzen zu schlie\u00dfen oder <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Reisen\" title=\"Reisen\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Reisen<\/a> in die betroffenen L\u00e4nder grunds\u00e4tzlich zu verbieten, spricht sie jedoch derzeit nicht aus.<\/p>\n<p>Was das Ausw\u00e4rtige Amt r\u00e4t <\/p>\n<p>Anders fallen die Reisehinweise des Ausw\u00e4rtigen Amts f\u00fcr die Demokratische Republik Kongo aus. Dort wird vor Reisen in mehrere Provinzen ausdr\u00fccklich gewarnt. Dazu geh\u00f6ren Maniema, Nord-Kivu, S\u00fcd-Kivu, Ituri, Tshopo und Tanganyika sowie der n\u00f6rdliche Teil der Provinz Haut-Katanga. Auch vor Reisen in den Nationalpark Upemba in den Provinzen Haut-Lomami und Haut-Katanga wird gewarnt. Deutsche Staatsangeh\u00f6rige, die sich in Nord- und S\u00fcd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert. Von nicht notwendigen Reisen in die \u00fcbrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschlie\u00dflich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten.<\/p>\n<p>Der aktuelle Ebola-Ausbruch wurde nach Angaben des Ausw\u00e4rtigen Amts am 15. Mai 2026 in der kongolesischen Provinz Ituri gemeldet. Besonders betroffen sind demnach die Gesundheitszonen Mongwalu und Rwampara. F\u00fcr die Provinz Ituri gilt eine Reisewarnung. Wer eine Reise in die Demokratische Republik Kongo plant, sollte die Hinweise daher sehr genau pr\u00fcfen und nicht notwendige Reisen in das Land derzeit vermeiden.<\/p>\n<p>Auch Uganda ist von dem Ausbruch betroffen. Nach Angaben der WHO best\u00e4tigte das Land am 15. Mai 2026 einen Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus nach einem importierten Fall aus der Demokratischen Republik Kongo. Ein weiterer importierter Fall wurde am 16. Mai in Kampala best\u00e4tigt. Zum Zeitpunkt der WHO-Meldung gab es keine Hinweise auf eine lokale \u00dcbertragung in Uganda.<\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt verweist in seinen aktuellen Uganda-Hinweisen dennoch auf ein Risiko. Wegen des regen Grenzverkehrs zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda sei mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen. Reisende sollen sich streng an die Auflagen der Beh\u00f6rden halten. Zudem wird geraten, nicht notwendige Besuche in Krankenh\u00e4usern und Gesundheitseinrichtungen, die Teilnahme an Beerdigungen und den Aufenthalt in gro\u00dfen Menschenmengen zu vermeiden.<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrdete L\u00e4nder laut WHO <\/p>\n<p>Die WHO sieht vor allem die Nachbarl\u00e4nder der Demokratischen Republik Kongo mit Landgrenzen als gef\u00e4hrdet an. Dazu geh\u00f6ren praktisch:<\/p>\n<p>  S\u00fcdsudan \u2013 wird von der WHO ausdr\u00fccklich als Risiko im Zusammenhang mit Ituri erw\u00e4hnt.  Uganda \u2013 bereits betroffen durch importierte F\u00e4lle.  Ruanda  Burundi  Tansania  Sambia  Angola  Republik Kongo  Zentralafrikanische Republik  <\/p>\n<p>Hintergrund sind Bev\u00f6lkerungsbewegungen, Handel, Reisen und die weiterhin unklare tats\u00e4chliche Ausbreitung des Ausbruchs. Besonders hervorgehoben wird das Risiko einer regionalen Ausbreitung aus der Provinz Ituri, unter anderem wegen der N\u00e4he zu Uganda und S\u00fcdsudan.<\/p>\n<p> Was bedeutet das f\u00fcr Reisen? <\/p>\n<p>F\u00fcr Reisende ergibt sich daraus ein abgestuftes Bild: Von Reisen in die betroffenen und ohnehin sicherheitskritischen Regionen der Demokratischen Republik Kongo sollte derzeit abgesehen werden. F\u00fcr Uganda besteht nach den vorliegenden Informationen keine pauschale Reisewarnung wegen Ebola, dennoch sollten Reisende die Entwicklung eng verfolgen und die Hinweise der Beh\u00f6rden beachten. Besonders vorsichtig sollten Personen sein, die sich in Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo, in Gesundheitseinrichtungen oder bei gr\u00f6\u00dferen Menschenansammlungen aufhalten.<\/p>\n<p> Was ist \u00fcber das Virus bekannt? <\/p>\n<p>Ebola-Bundibugyo geh\u00f6rt zu den Ebola-Erkrankungen und kann schwer verlaufen. Nach Angaben der WHO lag die Sterblichkeit bei fr\u00fcheren Ausbr\u00fcchen dieser Virusvariante bei etwa 30 bis 50 Prozent. Einen zugelassenen Impfstoff oder spezifische Medikamente gegen das Bundibugyo-Virus gibt es demnach derzeit nicht; die Behandlung beruht vor allem auf fr\u00fcher Erkennung, Isolation, unterst\u00fctzender medizinischer Versorgung und Kontaktverfolgung.<\/p>\n<p>Reisende sollten nach den Empfehlungen der Beh\u00f6rden jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsf\u00e4llen sowie deren K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten vermeiden. Auch von Kontakt mit lebenden oder toten Wildtieren sowie vom Verzehr von Wildtierprodukten wird abgeraten. Wer sich in einer betroffenen Region aufgehalten hat und innerhalb von bis zu 21 Tagen Symptome entwickelt, sollte sich telefonisch an einen \u00e4rztlichen Dienst wenden, um das weitere Vorgehen abzukl\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Ausbruch des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und best\u00e4tigten F\u00e4llen in Uganda stellt sich f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19585,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[19],"tags":[2599,4970,2539,2715,178,179,847],"class_list":["post-19584","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-tansania","tag-ebola","tag-krankheit","tag-panorama","tag-reisen","tag-tansania","tag-tanzania","tag-urlaub"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116607060753768784","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19584","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19584"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19584\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19585"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19584"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19584"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19584"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}