{"id":19991,"date":"2026-05-21T14:19:18","date_gmt":"2026-05-21T14:19:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/19991\/"},"modified":"2026-05-21T14:19:18","modified_gmt":"2026-05-21T14:19:18","slug":"berlin-fachkraefte-werden-in-namibia-fuer-berliner-wirtschaft-ausgebildet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/19991\/","title":{"rendered":"Berlin: Fachkr\u00e4fte werden in Namibia f\u00fcr Berliner Wirtschaft ausgebildet"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/rbb-windhoek-100.jpg\" alt=\"Luftaufnahme der  Innenstadt von Windhoek, Namibia (Quelle: picture alliance\/imagebroker\/J.Sopotnicki)\" title=\"Windhoek | picture alliance\/imagebroker\/J.Sopotnicki\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 16.05.2026 \u2022 10:50 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Berliner Unternehmen bilden k\u00fcnftig Fachkr\u00e4fte in der namibischen Hauptstadt Windhuk aus: Unter ma\u00dfgeblicher Beteiligung der Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) hat dort das Projekt &#8222;Talentsbridge&#8220; (Talentebr\u00fccke) mit 100 jungen Leuten begonnen.<\/p>\n<p>Sie lernen nach vorbereitenden Workshops von Juni an in Sprachkursen Deutsch und beginnen dann im September eine Ausbildung zum Industrieelektriker, Verk\u00e4ufer oder zur Gastronomiefachkraft, wie IHK-Pr\u00e4sident Sebastian Stietzel der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ziel sei es, arbeitslose namibische Jugendliche f\u00fcr den Bedarf deutscher Unternehmen auszubilden.<\/p>\n<p>    Deutsche Standards<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die IHK will sicherstellen, dass die Lehre nach deutschen Standards stattfindet. Sie dauert drei Jahre. Nach bestandenen Pr\u00fcfungen soll zumindest ein Teil der Fachkr\u00e4fte nach Berlin kommen und bei Firmen arbeiten, die die Ausbildung in Windhuk als Projektpaten finanzieren. Sie k\u00f6nnen direkt loslegen, langwierige Verfahren zur Anerkennung der Berufsabschl\u00fcsse hierzulande entfallen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir steuern in Berlin, aber auch bundesweit allein aufgrund der Alterspyramide auf eine riesige Fachkr\u00e4ftel\u00fccke zu&#8220;, sagte Stietzel: &#8222;Wenn wir als Volkswirtschaft wachsen wollen, sind wir auf gut ausgebildete Fach- und Arbeitskr\u00e4fte aus dem Ausland angewiesen.&#8220; Ohne anpackende Menschen gehe es auch in Zeiten von KI in vielen Branchen nicht.<\/p>\n<p>    Namibia profitiert auch<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Stietzel geht gleichzeitig davon aus, dass nicht alle Azubis unmittelbar nach ihrem Berufsabschluss nach Deutschland gehen und auch Namibia von dem Programm profitiert. &#8222;Ausbildung schafft nicht nur Fachkr\u00e4fte, sondern sichert auch wirtschaftliche Entwicklung&#8220;, sagte er und verwies auf eine sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit in Namibia. Das Projekt schaffe Perspektiven f\u00fcr junge Menschen, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Namibia. Daher werde es dort von etlichen Partnern unterst\u00fctzt, etwa von Regierung und Unternehmen.<\/p>\n<p>Auch der Pr\u00e4sident des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Bj\u00f6rn Fromm, verbindet mit dem Programm gro\u00dfe Hoffnungen. &#8222;Talentsbridge bietet unserem Unternehmen die Chance, gezielt Nachwuchskr\u00e4fte zu gewinnen, die nicht nur fachlich und sprachlich exzellent ausgebildet werden, sondern auch eine hohe Eigenmotivation und interkulturelle Kompetenzen mitbringen&#8220;, sagte der Betreiber mehrerer Edeka-M\u00e4rkte. &#8222;Uns f\u00e4llt es zusehends sehr schwer, diese Art von Motivation bei heimischen Fachkr\u00e4ften von morgen zu aktivieren und \u00fcber die Zeit der Ausbildung hinweg aufrechtzuerhalten.&#8220;<\/p>\n<p>    Ausbau der Talentebr\u00fccke geplant<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr das Vorhaben wird eigens ein Ausbildungscamp in Windhuk aufgebaut, das ein Tr\u00e4gerverein betreibt. Die ersten 100 Jugendlichen wurden laut IHK aus etwa 1.500 Bewerbern ausgesucht. Zum Start machen demnach etwa zehn deutsche Unternehmen mit &#8211; darunter Edeka und die B\u00e4ckereikette Wiedemann. Mit 30 anderen sei man in Gespr\u00e4chen, auch \u00fcber weitere Berufsbilder wie Mechatroniker. Perspektivisch sei geplant, in dem Camp bis zu 3.000 Jugendliche auszubilden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sendung: rbb 88,8, 16.05.2026, 9:30 Uhr<\/p>\n<p>Audio: rbb24 88,8, 16.05.2026, Christina Torge<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2026\/05\/ihk-ausbildungsprojekt-namibia-.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.tagesschau.de\/image\/898f19c3-6760-4be2-a33f-1fa765216ec2\/AAABlap_olM\/AAABnR8VW9w\/original\/lra-rbb-logo-100.svg\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 16.05.2026 \u2022 10:50 Uhr Berliner Unternehmen bilden k\u00fcnftig Fachkr\u00e4fte in der namibischen Hauptstadt Windhuk aus: Unter ma\u00dfgeblicher&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19992,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[541,414,6277],"class_list":["post-19991","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-namibia","tag-berlin","tag-namibia","tag-rbb"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116613006106429046","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19991"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19991\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19992"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}